Urlaub auf dem Hausboot

Fast zwei Wochen habt ihr jetzt nichts von mir gehört, und das hatte einen guten Grund: Ich war im Urlaub. Ohne Laptop. Ganz schlechtes Internet. Ihr versteht. Wo ich war? Auf einem Hausboot, mit dem wir (mein Freund, ein weiteres Pärchen und ich) sieben Tage über die untere Havel geschippert sind. Und weil dieses Hausboot, was eigentlich ein Bungalowboot ist (darum heißt es auch BunBo), eher eine schwimmende Scheune war als ein Fünf-Sterne-Hotel, breite ich jetzt hier vor euch meine Urlaubserinnerungen aus.

 

Das Boot …

… war wirklich eine schwimmende Scheune. Aber eine sehr gemütliche. Der Wohnbereich war in unserem Fall – wir hatten das barrierefreie Viererboot bekommen – 30m² groß, dazu gehörte eine 14m² große Terrasse. Die Räume: Zwei Schlafzimmer mit Doppelbetten, ein Bad und ein Wohn-/Ess-/Kochbereich. Die Inneneinrichtung war eindeutig vom schwedischen Möbelriesen, aber dezent gehalten, was zu der Holzbauweise sehr gut passte. Auf der Terrasse befanden sich neben dem Fahrerstand eine Sitzecke mit Feuerschale. Sehr gemütlich alles. Allerdings wurde das Boot nur von einem 20-PS-Motor angetrieben. Ich fahre eh nicht gerne schnell.

Das Klo mit Havelwasserspülung.

Das Klo mit Havelwasserspülung.

 

Bett mit Aussicht.

Bett mit Aussicht.

 

Erlebt …

… haben wir viel. Von den zahlreichen teils sehr gefährlichen Minibarschen, die wir gefangen (und natürlich wieder ausgesetzt haben) möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Das Schöne an so einem Hausboot ist ja, dass man seine Wohnung immer dabei hat. Darum wollte ich auch schon immer mal eine Reise im Wohnwagen machen (steht auf meiner Bucket List). Dieses einfache Wohnen, verbunden mit der Ungebundenheit, ist meiner Meinung nach eine geniale Sache. Und obendrein lebt man während dieser Zeit mitten in der Natur, übernachtet in einer von Schilf umsäumten Bucht, hört abends die Käuzchen rufen und sieht Biber am Boot vorbeischwimmen.

 

Abends die Füße wärmen an der Feuerschale.

Abends die Füße wärmen an der Feuerschale.

Eingepackt …

… habe ich dieses Mal wirklich nur das Nötigste. Richtige Hardcore-Minimalisten schwärmen ja davon, dass man mit zwei Shirts, einem Pulli, zwei Unterhosen, Waschmittel und ein paar Extra-Euros in der Tasche die schönsten Reiseerfahrungen macht. Klar, so ohne schweren Koffer, nur mit einem Rucksack im Nacken fremde Städte erkunden klingt gut. Allerdings muss man dann jeden Abend im Hotel (oder wo auch sonst man übernachtet) einen Teil seiner Wäsche waschen, um nicht nach ein paar Tagen auszusehen und zu riechen wie Kanalreiniger mit Seifenallergie. Kurz und gut: Meine Miturlauber wären sicherlich nicht sehr erbaut davon gewesen, jeden Tag meine frischgewaschenen Unterhosen auf der Reling trocknen zu sehen. Ganz abgesehen davon mussten wir ja auch mit unserem Frischwasser haushalten. Also habe ich zwar nur das Nötigste eingepackt, davon aber so viel, dass es für eine Woche reichte. Und zwar: 1 Jeans, 1 kurze Hose, 1 Leggins, 8 Shirts, 2 Röcke, 2 Fleecejacken, 1 Strickjacke, 1 Bikini, 1 Paar Badeflipflops, 1 Paar Turnschuhe, 1 Paar Sandalen, 1 Schlafanzug, 1 Regenjacke, 2 Tücher, 1 Gürtel, 1 Sonnenhut, 1 Sonnenbrille, Unterwäsche für täglich, 1 Handtasche, Handy (=Kamera), Bettwäsche, 2 Handtücher, 1 Regenschirm, Trockentücher, Angelsachen. Sieht jetzt doch ganz schön viel aus, aber meine Klamotten haben ALLE inklusive Schuhe und Dusch- und Schickmachkram in eine kleine Reisetasche gepasst! Juhuu!

 

So, genug geschwärmt. Wie sah oder sieht denn euer Traumurlaub aus?

 

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8 Kommentare

  1. Klingt nach Seele baumeln lassen und Erholung pur – fernab der digitalen, aber ganz nah an der realen Welt :-).

    Mein perfekter Urlaub: Wenig Ballast auf dem Rücken, viele bereichernde Eindrücke und Erfahrungen für Augen und Ohren (und manchmal manchmal auch für die Nase ;-)).

    Gutes Ankommen im Alltag
    M21.

    • PiaMester

      Das mit der Nase stimmt, Bootklos haben schon ihre Tücken 😉

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