Ich pfeife auf Schönheit!

Schönheit nervt. Nicht natürliche Schönheit wie Sonnenuntergänge, meilenweite Strände oder ein Feld voller Wildblumen. Ich meine die Schönheit, die die Menschen sich selber abverlangen. Dieses Werbeplakat-Schönheits-Diktat. Dieses ewige Vergleichen. Furchtbar.

Es ist mir schon öfter aufgefallen, dass davon vor allem Frauen betroffen sind. Wir vergleichen uns ständig mit anderen Frauen. Nicht so sehr mit denen, die sich in einer Fernsehwerbung Feuchtigkeitscreme auf die seidenglatten Waden schmieren, sondern mit den Frauen in unserer Umgebung. Das läuft unbewusst ab, so ein dauerhaftes Checken. „Wow, die hat tolle Haare, meine sind so fusselig!“ „So einen flachen Bauch hätte ich auch gerne.“ „Ist die blass, da sehe ich aber frischer aus.“ „Schade, dass ich auf solchen Schuhen nicht laufen kann.“ „Hat die eine tolle Stimme, meine piepst nur.“ Manchmal merke ich, was ich da denke, und komme mir total dämlich vor.

Ich glaube ich bin einfach zu lange auf diese Gedanken trainiert worden. So mit 14 habe ich das erste Mal abgenommen. Und wurde nur gelobt. Dann habe ich irgendwann wieder zugenommen und wurde nicht mehr gelobt. Manchmal wurde ich auf meine Speckröllchen angesprochen. Was lernt man daraus? Abnehmen und dünn sein ist gut, zunehmen oder dick sein schlecht. Eine einfache Formel.

Zur gleichen Zeit machten sich alle meine Freundinnen plötzlich Gedanken darüber, was sie anziehen sollten. Zu der Zeit waren Spaghettiträgertops und seeeeeehr tief sitzende Jeans gerade total in. Wenn hinten der String-Tanga herausblitzte war man sich der Aufmerksamkeit der Jungs sicher. Hatte was von Fleischbeschau, aber das habe ich erst ein paar Jahre später verstanden. In dieser Zeit ging es darum, bei wem die Jeans-String-Kombination am besten aussieht.

Mit Schönheit vermarktet man seine Gene

Dass Menschen so sehr auf ihr Aussehen fixiert sind, hat einen guten Grund: Die Fortpflanzung. Ein symmetrischer Körperbau wird allgemein als schön bewertet und deutet gleichzeitig auf gute, gesunde Gene hin. Glatte Haut, glänzendes Haar, weiße Zähne sind alle Zeichen für Gesundheit. Wer seinen Nachfahren etwas Gutes tun will, sucht sich also eine Genspender aus dem Topsegment. Mit Schönheit vermarktet man also seine eigenen Gene. Evolution ist ziemlich logisch. Aber wen kümmern in Zeiten von Pränataldiagnostik, Chemotherapien und Magensonden noch die Gesetze der Evolution?

Obwohl das Streben nach Schönheit also eine ganz natürlich Sache ist, ärgert es mich. Eigentlich lege ich nämlich nicht viel Wert auf ein perfektes Aussehen, weder bei mir noch bei anderen. Mir ist der Aufwand zu groß, um mit dem gängigen Schöheitsideal mithalten zu können. Ich will nicht jeden Morgen eine Stunde vor dem Spiegel stehen und einen Großteil meiner freien Zeit damit verbringen, mir über mein Äußeres Gedanken zu machen. So vieles macht überhaupt keinen Sinn. Zum Beispiel:

Künstliche Fingernägel: Sehen blöd aus, sind teuer, behindern einen, wenn sie zu lang sind. Und wenn sie abbrechen muss man gleich wieder ins Nagelstudio rennen. Meine Fingernägel sind meistens kurz geschnitten und immer sauber. Kein Nagellack, keine Glitzersteine, kein Polieren, keine langen Krallen.

Aufwendige Frisuren: Ich bin ein großer Fan von „Out of Bed“-Frisuren. Der perfekte Haarschnitt ist meiner Meinung nach einer, der möglichst wenig Arbeit erfordert. Also waschen, föhnen, eventuell ein Gummi rein, fertig. Geflochtene Zöpfe sind schön, wenn man’s kann. Was ich furchtbar finde: Extensions, Haarspray, Hochsteckfrisuren, Stablocken. Was die Haarfarbe angeht bin ich ein wenig zwiegespalten. Seit ungefähr 5 Jahren entdecke ich immer mehr graue Haare auf meinem Haupt. Die Wirkung unter Schwarzlicht ist zugegebenermaßen spektakulär. Wenn ich ein graues Haar erwische, zupfe ich es aus. Manchmal, wenn es mir zu viel wird, töne ich mir die Haare in meiner Naturfarbe. Strähnchen helfen nicht, schon probiert. Einige Menschen sprechen mich auf meine grauen Haare an. Vielleicht stören sie mich ja irgendwann nicht mehr. Noch tun sie das aber.

Modische Klamotten: Modetrends ändern sich schneller als man „Primark“ sagen kann. Geschäfte, die auf Fast Fashion setzen, bieten sechs bis acht neue Kollektionen im Jahr an. Wer immer mit dem Trend gehen will, setzt sich also selber unter Druck, kauft viel zu viele, viel zu günstige, viel zu qualitativ minderwertige Klamotten aus fragwürdigen Produktionen. Und sieht sich irgendwann einem riesigen Kleiderberg gegenüber. Dabei sehen die meisten Modetrends ziemlich (Verzeihung) sch… aus und stehen oft nur Models. Zum Beispiel diese unsäglichen Skinny-Jeans! Wohin ist bloß der Bootcut-Schnitt verschwunden? Ich habe mich gerade mal schnell über die aktuellen Modetrends informiert. Offenbar trägt man wieder Socken in Sandalen und Fransenwesten. Super. 2015 schämen wir uns alle dafür. Nee, da mache ich nicht mit. Ich will nur noch Klamotten tragen, die mir passen, die mir stehen, die sich nicht nach einer Wäsche in ihre Einzelteile auflösen und die mir nicht nach einem Jahr peinlich sind.

Pumps: Wer hat eigentlich gesagt, dass Frauen im hochhackigen Schuhen gut aussehen? Meiner Meinung nach sind Pumps moderne Fußfesseln. Man kann damit nicht weglaufen, ohne sich ein Bein zu brechen. Da freut sich der Löwe, der einen verfolgt, natürlich umso mehr über die leichte Beute. Ich kann in hochhackigen Schuhen noch nicht einmal stehen. Früher habe ich oft gehört, ich sollte hohe Schuhe tragen, um meine fehlende Größe (1,55 m) zu kaschieren. Damit ich wieder der Norm entspreche. Das will ich aber nicht!

90-60-90: Schönheit lässt sich wunderbar in Zahlen ausdrücken. In Umfängen und Proportionen (90-60-90), in Form des Body-Mass-Indexes (18,5-25, bitteschön), in Körperfettanteilen (nicht über 33 Prozent, Mädels!) und bestimmt noch auf ein paar andere Arten. Allerdings unterliegen auch diese Maßeinheiten einem Trend. In der Altsteinzeit verehrte man Frauen mit der Statur der Venus von Willendorf, in den 1960ern wollten alle Damen so kurvig sein wie Marilyn Monroe und kurze Zeit später so dürr wie Twiggy. Heute ist Sportlichkeit schön. Wobei ein sportliches Aussehen nicht immer etwas darüber verrät, wie fit jemand wirklich ist. Ich finde wir sollten unseren Körper nicht danach beurteilen, wie er aussieht, sondern daran, was er kann. Damit meine ich nicht sportliche Höchstleistungen. Was für ein Wunder es ist, gehen zu können, merkt man erst, wenn man eine Zeit lang Krücken braucht. Als ich mir mal das Schlüsselbein gebrochen habe, wusste ich erst, wie oft ich meinen rechten Arm und die Hand brauche. Man sollte seinem Körper dankbar dafür sein, dass er funktioniert, und ihn nicht ständig bemängeln und optimieren wollen.

Make-up: Erst die Foundation und dann den Concealer und dann das Shiny-Glow-Puder… ihr merkt vielleicht, dass ich von Make-up eigentlich keine Ahnung habe. Ich erschrecke mich immer, wenn ich Frauen mit einer dicken Schicht beiger Farbe im Gesicht sehe. Make-up sieht ja angeblich am besten aus, wenn man es nicht sieht. Warum lassen wir es dann nicht einfach ganz weg? Das möchte die Kosmetik-Industrie natürlich nicht. Deshalb macht sie uns auch weiß, dass wir diese ganzen Cremes und Püderchen unbedingt brauchen, um nicht wie wandelnde Heuschrecken auszusehen. Ich gebe zu, ein bisschen Farbe im Gesicht sieht manchmal ganz gut aus. Für gewöhnlich benutze ich nur einen Abdeckstift für rote Flecken und Pickel, ein bisschen hellbraunen Lidschatten, einen Kajal und Mascara. Lippenstift sieht nach ein paar Minuten meistens schon wieder schmuddelig aus, deshalb verzichte ich darauf. An normalen Tagen schminke ich mich gar nicht.

Rasieren: Ein heikles Thema. Mit langen Bein- und Achselhaaren bei Frauen kann ich mich nicht anfreunden. Wieder so eine Konditionierungssache, schätze ich. Rasieren sollte schon sein (auch bei Männern), aber man muss es auch nicht übertreiben. Ein paar Stoppeln sieht man nicht. Intimrasuren sind Geschmackssache, wobei ich finde, dass das wieder so ein Trend ist, der uns Frauen zu kleinen, unschuldigen Mädchen machen soll. Ich habe auch schon von Frauen gehört, die sich die Unterarme rasieren. Da hört es bei mir aber echt auf.

Das alles sind für mich absolut überflüssige Schönheitsideale. Was mir hingegen gefällt, sind Tattoos. Weil sie nicht schön sind, sondern einzigartig. Man macht sich damit nicht zum Teil der Masse, sondern sticht aus ihr heraus. Ich finde Schönheit entsteht dann, wenn man sich wohlfühlt und keine Angst hat, man selbst zu sein. Auch wenn das nicht der Mode oder dem aktuellen Schönheitsideal entspricht.

Welche Beauty-Erscheinungen macht ihr nicht mit? Wie viel Anpassung an das Schönheitsideal sollte eurer Meinung nach sein? Oder bin ich ganz alleine mit meinen Prinzipien?

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24 Kommentare

  1. Hallo Pia!

    Ich bin auch so ein „Zwerg“ und mag trotzdem keine hohen Schuhe tragen. Mein Mann ist 30 cm größer als ich 🙂 Er mag kleine Frauen, die keine dürren Klappergestelle sind. Was für ein Glück für mich! Wenn man mit Männern spricht entdeckt man, dass vieles, was Frauen FÜR Männer machen, diesen eigentlich lästig ist. Nur wenige Männer lieben den Geschmack von Lippenstift und Make-Up.

    Einer der großen Vorteile an meinem Ältersein ist, dass ich mich völlig frei von Modediktaten gemacht habe und nur noch das mache, was mir gefällt. Und deshalb bleiben auch meine weißen Haare zwischen den braunen weiß. Basta!

    lg
    Maria

  2. Hallo Pia!

    Ich liebe meine weißen Haare! Vergleiche mich nicht mit Anderen. Will mit niemandem tauschen. Dünn finde ich nicht schön. Auch an Männern nicht. Tattoos finde ich hässlich. Auch Metall im Gesicht. Fürchterlich! Schönheit kommt von innen. Und Stil hat mit Identität zu tun. Bootcut hab ich lange gesucht neulich. Haha! Egal! Ich finde shoppen schlimm. Bin immer froh, wenn ich’s hinter mir hab oder nix brauche. Ich fahre ab auf Wimperntusche. Und etwas Abdeckcreme. Sonst keine Schminke! Mode ist gerade ganz gruselig. Mir gefallen die Sachen nicht. Auch nicht an den Leuten. Hab meinen eigenen Stil. Fertig.

    Liebe Grüße
    Tanja

  3. Hallo Pia,

    danke für deinen tollen Beitrag! Du sprichst mir zu großen Teilen aus der Seele!
    Womit ich für mich auch überhaupt nichts anfangen kann, sind künstliche Fingernägel, tonnenweise Make-Up und Stöckelschuhe.
    Als Teenie habe ich mir eine Weile die Nägel lackiert, mit Schminke experimentiert und versucht zumindest auf Plateausohlen zu laufen – ich wollte dazu gehören. Schnell habe ich aber gemerkt, dass das alles einfach nicht meins ist.
    Der Verzicht auf hohe Schuhe fiel mir aufgrund meiner Größe (an guten Tagen 1,60 m) anfangs schwer. Heute geht für mich nichts über bequeme flache schlichte Schuhe.

    Vor zwei Jahren habe ich mich tätowieren lassen. Auf der rechten Schulter. Ein für mich ganz persönliches Motiv. Als Teenie wollte ich immer, traute mich aber nie. Dann ließ ich mir einreden, dass das nichts für mich wäre. Heute bin ich sehr froh, dass ich diese Entscheidung für mich getroffen habe. Eben weil ich damit keinem Trend gefolgt bin, sondern meinem Herzen…

    Aber letzten Endes verurteile ich niemanden für künstliche Nägel und dicke Make-Up-Schichten – es gefällt mir nur einfach nicht.

    LG Nadine
    NaLos_MehrBlick

    • PiaMester

      Hallo Nadine,

      Das finde ich auch wichtig, dass man niemanden für sein persönliches Schönheitsideal verurteilt. Wenn jemand sich wasserstoffblond und sonnenbankbraun wohlfühlt, dann ist das vollkommen ok. Es sollte nur niemand deshalb tun, um anderen zu gefallen oder sich einem Schönheitsideal anzupassen.

      LG
      Pia

  4. Verena

    Dieses Thema spricht mir aus der Seele. Ich finde es fürchterlich, was Frauen so alles auf sich nehmen, um dem Schönheitsideal zu entsprechen.

    Make-up habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht getragen. Ich habe oft genug Frauen gesehen, die eine regelrechte „Maske“ trugen und einen deutlich erkennbaren Rand an den Gesichtsrändern hatten. Ich finde das widerlich.

    Schminken ingesamt ist mir ziemlich zuwider. Ich möchte nicht überall Lippenstiftspuren hinterlassen, wenn etwas trinke oder anderweitig etwas mit den Lippen berühre. Das ist doch eklig. Ich möchte auch nicht Angst vor jedem Regenschauer haben, weil ich danach wie ein Gespenst aussehe, wenn das Zeug verläuft. Das einzige, was ich gelegentlich benutze ist ebenfalls ein Abdeckstift und ich ziehe zu Anlässen meine sehr blassen und deshalb kaum sichtbaren Augenbrauen nach. Aber auch das hat Seltenheitswert.

    Ich habe leider inzwischen viele graue Haare und leider wirkt man in meiner „graue Haare Phase“ mitunter ungepflegt auf andere. Das ist blöd, aber leider ist das so. Deshalb denke ich derzeit darüber nach, meinen ursprünglichen Haarton künstlich aufzufrischen. Früher habe ich oft die Haare gefärbt, aber irgendwann war ich es leid und habe schon seit 15 Jahren meine natürliche Haarfarbe getragen.

    Mit den Klamotten und den Fingernägeln halte ich es genau wie Du.

    Ganz schlimm finde ich hochhackige Schuhe. Wie können Frauen sich das antun? Ich muss da immer an Richard Fish aus Ally McBeal denken, der sich behauptet, Frauen seien behindert, wenn sie es auf sich nehmen in sowas zu laufen, nur um Männern zu gefallen. Ich habe mir mit 18 Jahren die ersten davon gekauft. Ich fühlte mich tatsächlich „behindert“. Ich konnte den Bus nicht mehr erreichen, wenn ich knapp dran war und mir haben die Füße furchtbar wehgetan. Und überhaupt… dieses Staksen, das ist doch kein Laufen! Wenn ich mir überlege, dass viele Frauen verkürzte Sehnen und verformte Zehen wegen sowas bekommen, und wenn ich sehe wie manche damit an mir vorbeistelzen, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich war mit dieser Art Schuhe ziemlich schnell fertig und besitze schon seit sehr vielen Jahren kein einziges solches Paar mehr…und ich bin stolz darauf!

    Ich bin der Meinung, das hat etwas mit Respekt vor mir selbst und mit Emanzipation zu tun.

  5. Zum Thema “ Wer hat eigentlich gesagt, dass Frauen im hochhackigen Schuhen gut aussehen?“

    Muss ich mal – als Mann – einlenken und einen Ausschnitt aus Wikipedia zum besten geben:

    (…) Durch die Erhöhung der Sprunggelenke über den Untergrund wie auch aufgrund der veränderten Gewichtsverteilung zwischen Vor- und Rückfuß und der daraus folgenden Schwerpunktverlagerung ergibt sich neben der Erhöhung der Körpergröße eine veränderte Körperhaltung (Betonung der Brust und des Gesäßes) und ein veränderter (erotisierend hüftenwiegender) Gang. Der im Schuh gestreckte Fuß verlängert außerdem die Beinlinie. (…)

    Sprich, ja, Frauen in Pumps / High Heels sehen besser aus als Frauen ohne High Heels 😉

    … aber ja, danach geht der Text noch weiter, ganz nach dem Motto: „Wer schön aussehen will muss leiden…“ – was aber auf die meisten Dinge die oben aufgeführt wurden zutreffen ist 😉

    • PiaMester

      Hallo TK,

      Weibliche Schönheit ist ja oft nichts anderes als die Betonung der Geschlechtsmerkmale. Nach dem Motto: „Seht alle her, wie fruchtbar ich bin!“ Dabei helfen High Heels natürlich genauso wie Push-Up-BHS und Make-up. Übrigens sehen Männer in tiefsitzenden Bermudashorts und ohne T-Shirt nach Meinung der meisten Frauen nach auch sehr gut aus. Warum tragt ihr das nicht öfter? Ist es euch etwa hier in unseren Gefilden zu kalt dafür? 😉

      • „(…) Übrigens sehen Männer in tiefsitzenden Bermudashorts und ohne T-Shirt nach Meinung der meisten Frauen nach auch sehr gut aus. Warum tragt ihr das nicht öfter? Ist es euch etwa hier in unseren Gefilden zu kalt dafür? (…)“

        – Dazu hätte ich gerne mal eine Refferenz (Ich dachte Weißes Hemd und Blue Jeans wäre das non-plus-ultra, aber auch ein schicker Anzug kann gefallen.)
        Schon mal versucht in Deutschland so auf die Straße oder in die Arbeit zu gehen? Sofern draußen nicht 35° oder mehr ist landet man da damit eher in einer Zelle als bei einer Frau.
        Davon mal abgesehen sehen vermutlich über 90% der Männer in der von dir veranschlagten „Kleidung“ (Männer mögen leicht bekleidete Frauen natürlich auch gerne) nicht wirklich gut aus. In High Heels sehen Frauen aber (sofern sie damit geradeaus laufen können) i.d.R. besser aus, als ohne.

        • Jo

          „Sprich, ja, Frauen in Pumps / High Heels sehen besser aus als Frauen ohne High Heels ;-)“.
          Wenn ich darin laufen könnte, vielleicht. Aber als ungeschickter Mensch trage ich lieber unsexy Turnschuhe, als sexy gestylt auf die Nase zu fallen. 😉

  6. Ich schminke mich meist nur zu besonderne Anlässen. Hin und wieder lasse ich auch die Haarfarbe weg um zu sehen wieviele graue Haare ich nun hab. Nächstes Jahr werde ich 6 Wochen den Jakobsweg laufen und meine bis dahin über 2 Jahre gezüchteten Haare müssen dem Rasierer weichen, weil ich endlich mal wissen möchte, wie das aussieht. Ich mag ja Frauen mit 2-3mm Stoppeln.
    Ich habe ein Tattoo und ein Piercing, was man aber beides wegen der Arbeit verstecken kann.
    Die Absätze dürfen nicht zu hoch sein, aber ein bisschen geht schon. Aber es geht nichts über meine geliebten Converse 😉
    Von Trends lasse ich mich manchmal ein wenig inspirieren, aber man kann sie gut umgehen indem man eher auf klassische Schnitte setzt. Im vorigen Jhd hat sich da einiges hervorgetan, dass man immer tragen kann und immer gut aussieht.
    Aber sonst soll jeder es halten, wie er/sie möchte. Ich schlafe halt lieber länger.

    LG
    Mareike

  7. Ich find es erfrischend, dass es nicht nur mir so geht. Nachdem ich mir nicht nur den Artikel durchgelesen hab sondern auch die Kommentare „verschlungen“ hab, konnte ich mich mit der einen oder anderen Meinung selber identifizieren. Vielen Dank für eure Beiträge und den Ansichten.
    LG, Christina

  8. Linda

    Hallo Pia, ich habe vor 2 Jahren angefangen meine Haare nicht mehr zu färben. Hatte erst ein bisschen Angst vor der Übergangsphase. Die Neugierde siegt dann, ich wollte unbedingt wissen, wie ich da drunter aussehe. So viele Komplimente über meine Haare habe ich in meinem Leben noch nicht bekommen :). Es steht mir wirklich gut. Und einige meiner Bekannten haben dann Mut bekommen und ihre Haare auch nicht mehr gefärbt.
    Ich nehme zum Schminken einen Augebrauenstift, Concealer unter die Augen und ein bisschen Puder und vorher eine Creme ohne Zusatzstoffe aus dem Bioladen.
    Hohe Absätze gehen bei mir nicht gut wegen der Einlagen, die ich tragen muss.
    Bootcut vermisse ich auch. Ich trage aber auch keine anderen Jeans. Ich mag nicht so eingequetscht sein.

    • PiaMester

      Hallo Linda,

      „Wollte unbedingt wissen, wie ich da drunter aussehe“ Super 🙂 Warum hast du dir die Haare denn gefärbt? Weil sie grau wurden oder einfach nur so, weil dir die Farbe nicht gefiel? Ich glaub das gehe vielen Frauen so, dass sie irgendwann ihre richtige Haarfarbe nicht mehr kennen.

  9. Linda

    Hallo Pia,
    danke für deinen Kommentar :). Erst habe ich immer andere Farben ausprobiert und dann meinte mein Frisör ich sollte mittelbraun nehmen, das käme meiner Naturhaarfarbe am Nächsten. Da wurde es oben schon immer heller, wenn sie länger wurden. Aber getraut habe ich mich dann lange nicht, bis es mir reichte mit der Färberei 😀

  10. Vane

    Ich bin 1,62,57 kilo, brustgrösse 70a,bin stark kurzsichtig, habe dickes, langes haar,habe tattoos,unzählige muttermale und narben,kann nicht auf hohen schuhen laufen,mit tampons komm i auch nicht klar, nagellack u lippenstift hasse ich, liebe gutes und reichliches essen(bin spanierin)und ich scheiss auf mode etc.obwohl i so gern disagnerin wäre.könnte aber nie klappen.weil i modebranche so hasse.i würde gern kleider für menschen machen, nicht für kleiderständer!

    • PiaMester

      Hallo Vane,

      Das klingt aber interessant. Ich kann mir dich gar nicht vorstellen. Bist bestimmt eine Erscheinung, die man nicht so schnell vergisst.

      LG
      Pia

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