Nie wieder Diät!

Vielleicht versuchst du gerade, so wie viele Menschen am Jahresbeginn, ein paar Kilos loszuwerden. Du machst eine Diät. In diesem Beitrag erfährst du, warum du sofort damit aufhören solltest.

Welche Frau hat noch nie in ihrem Leben eine Diät gemacht? Wenn du dazu gehörst, dann melde dich doch bitte im Kommentar. Ich glaube nämlich nicht, dass es solche Frauen gibt. Und auch viele Männer kennen sich mittlerweile mit Kalorien bestens aus. Auch ich habe eine Diätkarriere hinter mir, die ich jetzt aber endgültig beenden möchte. Wie? Dazu später mehr. Lass mir dir kurz erzählen, wie es dazu gekommen ist.

Als in eingeschult wurde, war ich zu dünn für mein Alter. Ich weiß nicht wie, aber gegen Ende meiner Grundschulzeit war ich plötzlich zu dick für mein Alter und meine Größe. Ich kann mich noch an einen Trainingsleiter meiner Turngruppe erinnern, der mich gerne mit meinem Gewicht aufgezogen hat. Ich hatte regelrecht Angst, ihm zu begegnen. Was für ein Arschloch macht sich über das Gewicht eine neunjährigen Kindes lustig? Den Typen kann ich heute noch nicht leiden.

Erste Diät mit 15.

Ungefähr mit 15 hatte ich erkannt, dass Jungs keine dicken Mädchen mögen. Später vielleicht wieder, aber in dieser Zeit sucht man sich die Freundin doch eher danach aus, ob man mit ihr von seinen Kumpels angeben kann. Also zählte ich streng Kalorien und nahm 15 Kilo ab. Ich passte gegen Ende dieser Diät sogar in Kleidergröße 34. Im Laufe der Oberstufe und des Studiums nahm ich das meiste wieder zu. Ich hatte einfach andere Dinge im Kopf als meine Figur und bereue das auch nicht. Dann irgendwann wurde es mir aber doch zu viel und ich nahm mithilfe eines bekannten Diät-Programms wieder 8 Kilo ab. Komisch, aber auch die kamen doppelt zurück.

Seitdem ich denken kann mache ich mir Gedanken um meine Ernährung und mein Gewicht. Ich habe schon alle möglichen Diäten probiert: Weight Watchers, Schlank im Schlaf, Dinnercancelling, Reisdiät, FDH, Kalorienzählen im Kopf und mithilfe verschiedener Apps.

Nichts davon hatte einen langanhaltenden Erfolg.

Vielleicht liegt es an meiner Disziplin? Schlechten Genen? Frühkindlicher Prägung? Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist jedoch, dass es Menschen gibt, die sich offenbar niemals über ihre Figur Gedanken machen müssen. Und das auch nicht tun. Das möchte ich auch: Eine gesunde Lebensweise statt andauernder Diäten. Ich möchte beim Essen kein schlechtes Gewissen mehr haben und nicht mehr zwanghaft im Kopf Kalorien zählen. Kurzum: Ich möchte meinem Körper wieder vertrauen können, anstatt ihn ständig überlisten zu wollen. Mein Ziel lautet: Nie wieder Diät!

Weniger essen ist auch keine Lösung.

Das Thema Ernährung ist hier im Blog bislang viel zu kurz gekommen, dabei ist es ein wichtiger Teil des Lebens. Minimalistisch gesehen könnte ich einfach sagen: Ich esse weniger! Aber das ist nicht die Lösung. Ich möchte nicht weniger essen, sondern natürlicher. Mein Ziel ist es nicht, wie ein Supermodel auszusehen. Wenn du hier schon länger mitliest, dann weißt du, dass mir die gängigen Schönheitsideale – und damit meine ich auch „perfekte“ Körpermaße – am schnurzpiepegal sind.

Also habe ich mich an das Thema herangetastet. Und das ist gar nicht so einfach, denn in den Medien, dem Internet, Buchläden überall wimmelt es nur so vor Ernährungstipps und vermeintlicher Allheilmittel. Gerade ist ja Low-Carb, also wenig Kohlenhydrate, total angesagt. Ein Bekannter von mir hat eine Zeit lang nur noch Gemüse, Fleisch und Milchprodukte gegessen und damit sehr viel abgenommen. Ich wüsste, dass ich schon nach einem Tag Heißhunger auf Brot und Müsli hätte. Verzicht auf etwas kann meiner Meinung nicht die Lösung sein. Zwar alles zu erlauben, Lebensmittel jedoch nur noch als Summe ihrer Kalorien zu sehen, klingt für mich allerdings auch nicht sehr überzeugend.

Wir wissen, was gesund ist.

Das erste Buch, das ich einigermaßen nützlich fand, war „Die einfachste Diät der Welt: Das Plus Minus Prinzip (Einzeltitel Gesunde Ernährung)„* von Stefan Frädrich. Es geht darum, ungesunde durch gesunde Lebensmittel zu ersetzen. Also Vollkornbrot statt Croissant, Gurke statt Schokoriegel, Halbfettmargarine statt Butter. Gute Lebensmittel bekommen ein Minus, schlechte ein Plus. Am Ende des Tages sollte das Plus-Minus-Konto natürlich ein Minus aufweisen. Mir gefiel die einfache Herangehensweise und auch die Essensregeln erschienen mir schlüssig. Denn im Grunde wissen wir ja alle, welche Lebensmittel gesund sind und welche nicht. Aber irgendwie kam ich damit nicht klar. Wieder sollte ich etwas zählen. Ob Kalorien, Punkte oder Plus- und Minuszeichen ist ja egal. Ich will nicht zählen, das fühlt sich an wie Kontrolle.

Das nächste Buch hatte mir eine Blogleserin empfohlen: „Intuitiv abnehmen: Zurück zu natürlichem Essverhalten„* von Elyse Resch. Kernaussage des Buches: Hör auf deinen Körper und vertrauen deinem Hungergefühl. Die Idee sprach mich an. Ob ich meinem Körper wieder beibringen kann, nur so viel Nahrung aufzunehmen, wie er braucht? Was mir fehlte, war eine konkrete Anleitung. Es wurde empfohlen, alle erlernten Essensregeln zu vergessen und eine Zeit lang alles zu essen, worauf man Appetit hat, dann käme das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl schon von allein zurück. „Super!“, dachte ich zuerst, „Dann esse ich jetzt eine Tafel Schokolade.“ Irgendwie ahnte ich, dass das auch keine Lösung ist.

Als nächste las ich „Lebens-Mittel: Eine Verteidigung gegen die industrielle Nahrung und den Diätenwahn„* von Michael Pollan. Dieses Buch ist weniger ein Ernährungsratgeber sondern beleuchtet vielmehr die Hintergründe der Lebensmittelindustrie und der Ernährungswissenschaft. Die Kernthese lautet: Essen Sie Lebensmittel, nicht zu viel und hauptsächlich Pflanzen. Bestechend simpel und doch so wahr. Das, was wir essen, sind meistens keine Lebensmittel mehr, sondern Industrieprodukte. Wir nehmen uns keine Zeit mehr fürs Essen, wir wertschätzen es nicht, wir interessieren uns nicht mehr für unsere Nahrung. Und die Lebensmittelindustrie nutzt das gnadenlos aus, indem sie uns mit ihren Produkten und Versprechen überschüttet. Ja, ich kann sagen, dass dieses Buch mir die Augen geöffnet hat.

Gesunde Gewohnheiten. Ernährung auf Autopilot.

Wie gesagt ist „Lebensmittel“ kein Ernährungsratgeber. Das Buch vermittelt zwar theoretisches Wissen, aber es fehlen Tipps für den Alltag. Und da setzt das Buch „Esst Echtes Essen!: Mit gesunden Gewohnheiten raus aus dem Ernährungsdilemma“ von dem deutschen Blogger-Duo Jasmin Schindler und Patrick Hundt (www.healthyhabits.de) an. Ich habe sofort nach dem Erscheinen ein Rezensionsexemplar angefordert und bin begeistert. Die beiden greifen Pollans Thesen auf und kombinieren sie mit dem Aufbau von Gewohnheiten. Gesundes Verhalten auf Autopilot sozusagen. Und das ist genau das, was ich gesucht habe.

Das ist mein Plan:

  • Ich möchte gesunde Gewohnheiten annehmen. Das geht nicht über Nacht. Deshalb werde ich mir eine Gewohnheit nach der anderen vornehmen und einüben.
  • Ich werde mich nicht mehr wiegen. Das macht einen doch nur kirre im Kopf und sagt nichts aus!
  • Es gibt kein Zielgewicht.
  • Gegessen werden hauptsächlich naturbelassene Lebensmittel, auch wenn diese mehr Kalorien haben (Butter statt Halbfettmargarine). Stark verarbeitete Lebensmittel versuche ich zu vermeiden.
  • Ausnahmen sind erlaubt.
  • Ich verbiete mir ein schlechtes Gewissen.
  • Ich esse nur so viel, bis ich satt bin.
  • Ich nehme mir Zeit fürs Kochen und fürs Essen.
  • Jeder Tag zählt.

Natürlich gehört zu einer gesunden Lebensweise auch Bewegung. Über meinen Sport-Plan schreibe ich nächste Woche.

In den kommenden Monaten werde ich hier immer mal wieder berichten, wie es läuft. Was klappt, was nicht klappt, auf welche Schwierigkeiten ich stoße und wie ich damit umgehe.

Hast du auch eine Diät-Karriere hinter dir? Wie isst du? Worauf achtest du, worauf nicht?

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32 Kommentare

  1. Klingt nach einem guten Plan. Ich wiege mich seit Jahren nicht mehr und es geht mir bestens damit. Möglichst unverarbeitete Produkte zu verwenden mache ich seit etwa 2 Jahren noch bewusster als vorher und damit geht es mir sehr gut. So kommt auch mehr Gemüse auf den Tisch als vorher.
    Gutes Gelingen mit Deinem Plan wünscht Dir
    Ines

  2. Anna

    Doch es gibt sie! Ich habe noch nie eine Diät gemacht.
    Aber aus anderen Gründen (Tierschutz, Umwelt, ect.) lebe ich jetzt (fast) vegan und seit dieser Umstellung (ungefähr ein Jahr her) habe ich stark abgenommen (Habe ich an der Kleidergröße gemerkt und nicht am Gewicht – keine Waage). Ich möchte hier niemanden bekehren, sondern sagen, dass eine langfristige Ernährungsumstellung (koche viel Gemüse, verwende keine Fertigprodukte, kann nicht jede Süßigkeit essen) am Effektivsten ist. Dazu muss ich noch sagen, dass ich diese Umstellung mit meinem Freund in der Fastenzeit als erstmal begrenztes Experiment angefangen habe und es nach der manchmal anstrengenden Umstellung, so leicht wurde, dass wir dabei blieben. Jetzt ist unser ganzer Haushalt umgestellt und wir haben einfach als Paar sehr viel Spass zusammen zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren.

    Liebe Grüße,
    Anna

  3. Ich habe das selbe Problem, aber umgekehrt. Ich habe schon immer einen Hang zum Untergewicht. Das sieht in den meisten Fällen zwar besser aus, sorgt aber genau wie Übergewicht für Kreislaufprobleme, schlechte Ausdauer und langfristig für Probleme mit Knochen/Gelenken.

    Ich bin oft morgens mit Kopfschmerzen aufgewacht und an manchen Tagen war mir schlecht und ich wusste nicht warum. Also habe ich wie Anna mal meine Ernährung auf (fast) vegan umgestellt und angefangen Sport zu machen. Das heißt zwangsläufig dass ich noch mehr abnehme. Ca. fünf Kilo, was für manche Menschen nicht viel klingt, es sei denn sie kennen mein Ausgangsgewicht. Und weißt du was: ich fühle mich fantastisch! Keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit, konzentrierter, und keine Probleme mehr mit Hüfte und Gelenken, obwohl (oder weil..?) ich angefangen habe Skateboard zu fahren.

    Was ich damit sagen will: es ist gesünder für mich das Untergewicht zu riskieren und keine tierprodukte mehr zu essen statt mich auf die wage zu stellen und mich um mein Gewicht zu sorgen. Du hast also völlig recht mit dem was du schreibst.

    Natürlich hätte ich langfristig gerne Gesundheit UND „Normalgewicht“, weil ich es auch wichtig finde für den Partner/die Partnerin attraktiv zu sein, aber für den Moment bin ich schon mal stolz und zufrieden. Gesundheit muss Priorität eins haben, Gewicht kommt danach.

  4. verena

    hey pia,

    auch ich wiege mich nur ganz selten. ich versuche neben einer einigermaßen gesunden ernährung darauf zu achten, möglichst viel pro tag zu trinken (wasser und tee). oftmals verwechselt der körper nämlich hunger mit durst.
    ansonsten esse ich, wenn ich hunger hab, nicht nach uhrzeiten (also wenn es 13 uhr ist, aber noch kein hunger vorhanden, kann das mittagessen auch schon mal erst um 14 oder 15 uhr gegessen werden…)
    das wichtigste ist, sich einfach nicht zu stressen und wieder ein gefühl für sich und seinen körper zu haben!

    lg verena

  5. Daniela

    Hallo Pia,

    ich habe vor zwei Jahren „Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot“ von Frau Asgodom gelesen, dass hat mir sehr geholfen. Ich mag Schokolade und Kuchen, Magerquark kommt mir nicht ins Haus. Ansonsten backe und koche ich alles selbst, Tiefkühl- und Fertigprodukte gibts bei uns nicht, aber alles, was sonst lecker ist.

    Liebe Grüße von Daniela (94 kg, sportlich verteilt auf 1,73 m Körpergröße) 🙂

  6. Dein Plan ist so, wie ich das auch lebe. Esse ja meistens Obst, Gemüse oder Müsli. Süßigkeiten auch. Fleisch gar nicht. Wurst manchmal. Schlank setze ich nicht automatisch mit schön gleich. Vollkorn soll übrigens auch nicht gesund sein. Da schreibt jeder was anderes. Industriemist schmeckt automatisch mit der Zeit nicht mehr, je ursprünglicher man isst.

  7. Also ich habetatsächlich noch nie im Leben eine Diät gemacht. Sind es mal ein paar Pfunde (z.B. nach Weihnachten) zuviel, dann kurble ich die Bewegung hoch. Momentan lebe ich im Selbstversuch ein paar Tage vegan. Das würde ich aber nicht als Diät bezeichnen, denn tatsächlich esse ich nicht wirklich weniger als zuvor – nur eben anders. Und es geht dabei auch keinesfalls um ´s Abnehmen. Grundsätzlich esse ich am Abend nicht viel, weil mir das sonst in der Nacht zu schwer im Magen liegt. Ich glaube,diese Angewohnheit hilft mir, mein Gewicht +/- zu halten. Eine Waage steht bei mir nicht im Badezimmer. Ich merke ein Zuviel, wenn die Hose kneift…

  8. Finde ich einen Superplan. Genau dasselbe hab ich mir fürs neue Jahr vorgenommen – und es klappt. Mache freitags einen Speiseplan für die darauffolgende Woche (da kann ich alle Termine berücksichtigen), kaufe ein und los geht’s. Alles frisch und selbstgekocht, keine Zwischendurchschokolade-Eis-Keks-Orgien mehr, keine Heute-ess-ich-mal-nix-Tage. Und ich fühl mich blendend. Bisher, ob sich das Ganze so konsequent durchhalten lässt, wird sich zeigen.

  9. Eugenia

    Ja ein sehr schöner Artikel.
    Schlechte Essgewohnheiten ausfindig machen und durch Positives ersetzen.
    Nehme ich gern mit fürs nächste Quartal (da werde ich mich mit neuen Gewohnheiten in Sachen Ernährung auseinander setzen)

    Über Gewohnheiten allgemein hab ich mir schon mal was von der Seele geschrieben:
    http://gedankenstuebchen.de/spass-aristoteles/

    Gruß
    Eugenia

  10. Hey Pia,

    besten Dank für die Erwähnung unseres Buchs! Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen neuen Gewohnheiten. Falls es irgendwo hakt, lass mal von dir hören 🙂

    Viele Grüße,
    Patrick

  11. Linda

    Hallo Pia,
    gesund ernähre ich mich auch: Müsli, grüne Smoothies, viel Obst, keine Fertigprodukte, Vollkornbrot usw.. WW habe ich auch gemacht. Ich weiß genau was und wieviel ich essen kann. Mir machen die süßen Sachen zwischendurch zu schaffen. Das ist gar nicht so einfach…und das ersetzen durch Obst gelingt nicht immer, wenn ich Appetit auf Schokolade oder Kekse habe. Ich arbeite dran. Zur Zeit möchte ich einfach 4 kg abnehmen. LG

  12. Du wolltest das ja hören: ich habe auch noch nie eine Diät gemacht. 😉 Aber während meiner Arbeit als Ernährungstrainerin habe ich viele Menschen betreut, die abnehmen wollten. Es gibt gute Ernährungsprogramme, die dabei helfen und den Übergang in den Alltag leichter machen. Aber die sind auch nicht umsonst … ich persönlich finde daher Deinen Weg sehr gut! Ich bin schon lange ganz großer Fan von Michael Pollan und drücke Dir fest die Daumen, dass Du damit Deinen Weg gefunden hast. Und noch ein Tipp: anders und weniger essen ist nur ein Puzzlestück beim Abnehmen. Die anderen beiden sind Entspannung und vor allem BEWEGUNG. Ohne die funktioniert langfristig auch keine Ernährungsumstellung.

  13. Hallo Pia,

    wie ich esse? Worauf ich achte, worauf nicht? Kurz zusammengefasst:

    1. Vegan.
    2. Vollwertig, also ohne Zucker, Weißmehl und Fabriknahrungsmittel (Fleisch- oder Käseersatz).
    3. Regionales und saisonales Obst und Gemüse.
    4. Selber kochen, also z. B. auch die Pflanzenmilch selber machen, anstelle kaufen. Cashewmilch/-sahne ist in 3 Minuten fertig.
    5. Langsam und bewusst essen.
    6. Viel Bewegung, z. B. indem man mindestens 10.000 Schritte täglich macht.
    7. Die Regel 2 bis 7 ab und zu mal brechen. Ernährung soll ja Spaß machen. Nur vegan muss es natürlich sein.

    Seit ich so lebe, geht es mir physisch wie psychisch besser als je zuvor. Habe die 40 überschritten, fühle mich aber zehn Jahre jünger. Ich wiege bei 1,92 m knapp unter 80 kg.

    Wünsche Dir viel Spaß und Erfolg bei Deiner Ernährungsumstellung.

    Chrustof

    • Hallo Christof,

      was mich brennend interessieren würde: wie bekommst du das „Alles selber machen“ zeitlich auf die Reihe? Ich stelle es mir wahnsinnig aufwendig vor, wenn man – neben Beruf, Familie, Freunden und einer Menge Alltagsgedöns – alles selber macht…

      Gruß von einer Neugierigen

      • Hallo Tomar,

        ich habe nicht geschrieben, „dass ich alles selber mache“ 😉 Aber ich versuche schon, möglichst auf Fertig- und Fabrikprodukte zu verzichten. Alles eine Frage des Wollens bzw. worauf man den Fokus im Leben setzt. Ich verbringe halt nicht täglich 221 Minuten (deutscher Durchschnitt) vor dem Fernseher, sondern vielleicht eine Stunde, um mir etwas Leckeres und Gesundes zu kochen. Zudem koche ich meist einfache Gerichte, für die man nur wenige Zutaten (aber dafür echte) benötigt und die schnell gehen. Last but not least bin ich (wie Du ja weißt) Minimalist, konsumiere also nur eingeschränkt, so dass ich nicht so viel Geld benötige und entsprechend weniger arbeiten muss 🙂

        Viele Grüße

        Christof

        • Sorry, das mit dem „Alles Selber machen“ hast du tatsächlich nicht geschrieben, aber ich habe es irgendwie so aufgefasst.

          Danke für den Link zu den einfachen Gerichten. Habe dein Blog nach der Cashew Sahne durchstöbert, bin aber nicht fündig geworden. Die Sahne würde ich liebend gerne ausprobieren. Wenn es dir nicht zuviel Mühe macht, wäre ich dir für das Rezept dankbar.

          221 Minuten Fernsehen pro Tag, ist echt krass. In der Beziehung bin ich schon minimalistisch – mein Zeitfresser ist eher das gedruckte Wort… Vielleicht muss ich auch in dieser Hinsicht etwas minimalistischer werden 😉

          Minimalismus könnte auch für mich ein Thema werden. Spricht mich zumindest sehr an.

          Gruß von mir

          • Ich lese auch zwischen 50 und 60 Bücher pro Jahr. Minimalismus macht es möglich 😉

            In diesem Rezept habe ich Cashew-Sahne/-milch verwendet: Kartoffel-Spitzkohl-Auflauf (sorry, Pia, dass ich Deinen Blog zuspame)

            Prinzipiell ist es ganz einfach: Wasser und Cashewkerne pürieren. Fertig. Kein Einweichen nötig. Je mehr Wasser Du nimmst, desto milchiger wird es. Je weniger, desto sahniger. Ich verwende die Cashewsahne für Suppen, Aufläufe, Pilz-getrocknete-Tomaten-Sahnesaucen zu Pasta etc.

            An guaden

            Christof

          • PiaMester

            Schon gut, mach weiter. Ich hab grad nachgeguckt, ob ich noch Cashewkerne hab 😉

  14. PiaMester

    @Alle: Vielen Dank für eure Kommentare!

    Jetzt bin ich ein wenig schlauer: Es gibt also doch Menschen ohne Diäterfahrung.

    @Sandra: Bewegung muss sein, klar. Darüber schreibe ich dann nächste Woche. Habe mir da schon einen ausgeklügelten Plan gemacht 😉

  15. Ich halte nichts von Diäten, habe aber schon verschiedene Ernährungsweisen durch: Omni, pescetarisch, vegetarisch, vegan – zur Zeit vegetarisch.

    Ich muss dazu sagen, dass ich unglaublich viel und gern esse, weil mein Stoffwechsel so hoch ist. Das kann schnell teuer werden. 😉 Für mein Wohlbefinden versuche ich aber, mich ausgewogen zu ernähren und mich zu bewegen. Zucker ist allerdings eine ziemliche Droge bei mir.

    Alles Liebe,
    Philipp

  16. Liebe Pia,

    die Waage würde ich als erstes rauswerfen, ich habe mich seit bestimmt 25 Jahren nicht mehr gewogen. Ob ich dicker oder dünner bin, merke ich auch so. Wieviel das dann in Zahlen ist, ist mir total egal.

    Ich habe auch noch nie Diät gemacht.

    Seit über 30 Jahren lebe ich vegetarisch, ich mache ab und an Basenfasten (meist zu Beginn des neuen Jahres oder nach Phasen mit eher schlechter Ernährung), ich bewege mich gerne, esse keine Fertigprodukte, backe mein Brot selbst. Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und versuche, nicht einfach nebenbei irgendwas reinzustopfen. Zur Arbeit nehme ich mir Brot mit, Obst und für die Tage, an denen es ins Fitness-Studio geht, zusätzlich Bananenquark und/oer Trockenfrüchte und Nüsse.

    Wg. selbst machen/frisch kochen: Es gibt einen Haufen Rezepte, wo Du in 15-20 min ein leckeres Essen auf dem Tisch hast. Vor allem aus dem asiatischen Bereich gibt’s viele tolle Rezepte. Es ist oft eher eine Frage der Selbstdisziplin, als der Zeit, ob man sich was kochen „kann“. Meist koche ich sowieso für 2 Tage.

    Süßigkeiten kaufe ich einfach nicht, heißt aber nicht, dass ich ab und an nicht auch mal was nasche z. B. Eis im Sommer oder mal ein Stück Kuchen.

    Bei Sport würde ich grundsätzlich nur was tun, was mir 100% Spaß macht und was sich nicht wie „ich mache jetzt Sport“ anfühlt. Ich tanze seit über 20 Jahren, was sich u. a. sehr positiv auf meinen Rücken ausgewirkt hat. Fühlt sich überhaupt nicht nach „Sport“ an 😉

    Meiner Meinung nach ist wichtig, dass man rausfindet, warum man isst (Gewohnheit, Langeweile, Hunger, Belohnung…) und dass man ein gutes Gefühl für seinen Körper entwickelt. Das geht vielen Menschen leider ab. Als Einstieg in eine Umstellung kann ich grundsätzlich das Basenfasten empfehlen. Auch, wenn Du ein paar Tage mit Sicherheit tierisches Kopfweh haben wirst 😉

    Viel Erfolg für Dich!

    Doro

    • Pia

      Hallo Doro,

      Du scheinst deine Ernährung ja wirklich im Griff zu haben. Dass man herausfinden sollte, warum man isst (außer Hunger) ist ein wichtiger Punkt.
      Basenfasten klingt für mich allerdings wie jede andere Diät. Und ich hätte auch keine Lust, ein paar Tage lang Kopfschmerzen zu haben. Ich glaube nicht, dass etwas, das Schmerzen verursacht, irgendwie gut sein kann.

      Vielen Dank für deinen Kommentar!

      LG
      Pia

  17. Ich glaube, dass das ein guter Weg ist, nur noch unverarbeitete Lebensmittel zu essen. Die viele Zusatzstoffe in den Fertigprodukten bringen uns dazu mehr zu essen als uns gut tut.

    lg
    Maria

  18. Kha

    Hey – ich finde deinen Plan gut!
    Ich habe mir auch einen ähnlichen Plan gemacht vor einiger Zeit und tue ihn mal mehr mal weniger um – gerade wenn es stressig ist kaufe ich mir doch öfters mal irgendwo etwas (was meist nicht gerade gesund ist..).
    An sich esse ich viel Gemüse (in allen Varianten), Obst, Vollkorn (viel mehr und länger sättigend und der Körper ganz es viel besser verwerten) – und trinke vor allem viiiel Wasser. Und natürlich auch genügend Eiweißreiche Sachen (Hülsenfrüchte, Nüsse, Algen, aber auch öfters mal Milchprodukte und Fisch/Fleisch).
    Aber so lange man nur isst bis man satt ist und keine Frustessen o.ä. macht, kann man allein schon dadurch ganz gut ein Wohlfühlgewicht bekommen. (Meine Diätversuche endeten alle bereits am ersten Tag.. ;-P)

  19. Ulrike

    Liebe Malmini
    Sie haben gebeten, sich zu melden, falls man noch nie im Leben eine Diät gemacht hat. Ich bin so eine. Das beste Rezept dagegen war Abschreckung. Ich hatte in meiner Familie von Kindheit an 3 Personen, die „zu dick“ waren, regelmässig auf die Waage standen und Diäten versuchten, oder wenigstens weniger oder anders zu essen. Je mehr sie versuchten und auf die Waage standen, umso weniger funktionierte es. Und umso unglücklicher und verzweifelter wirkten sie, ich hatte den Eindruck, dass der Gedanke sie zeitweise völlig beherrschte. Ich – bis vor 2-3 Jahren geradezu herausfordernd schlank – kriegte das mit und schwor mir „das mache ich nie! So unglücklich wegen nichts will ich nie werden!“ Und ich halte es bis heute ein. Heute füge ich, als Erwachsene, noch hinzu: „So abhängig von einem angeblichen Zwang will ich nie werden!“ Jetzt, mit einer etwas breiteren Figur, passe ich die Kleidung an, nähe schöne Lieblingskleider und verzichte auf Unvorteilhaftes. So einfach wäre es… Uebrigens ein guter Tip, falls man nach der Weihnachtszeit nicht aufhören kann, Kekse zu essen: einfach auf Dörrfrüchte und Nüsse umstellen. Die Lust auf Süsses vergeht dann von alleine innerhalb 1 – 2 Wochen.
    Uebrigens ist Ihr Blog sehr gut und inspirierend, ich lese häufig darin. Bin gerade daran, grossflächig mein Haus zu räumen und es macht richtig Spass und gibt Luft. Aber es muss auch Raum da sein für Dinge, die Freude machen und für Abwechslung sorgen, wie Sie es wohl auch halten. Es geht wohl darum, die Dinge zu behalten, die wirklich langfristig gebraucht werden, auf die man sich jeden Tag freut (Kleidung z.B.!), der Rest ist unnötig. Eine gewisse „Reserve“ ist auch sinnvoll.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, viel Spass beim bewussten Essen und freue mich auf weitere Beiträge
    Ulrike

    • Pia

      Hallo Ulrike,

      Danke für deinen Kommentar! Das klingt sehr inspirierend.

      LG
      Pia

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