Was nach dem Entrümpeln kommt, zählt

Ziel des Minimalismus ist es, wenig zu besitzen, richtig? Falsch. Seinen Besitz zu reduzieren ist erst der Anfang. Erst was danach kommt, ist wirklich wichtig.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Minimalismus zwar ein Trend ist, aber vollkommen falsch verstanden wird. Und zwar als Besitzlosigkeit. Da werden Menschen gezeigt, die aus einer Reisetasche leben oder nur noch 100 Dinge besitzen und dann wird gesagt: „Das sind echte Minimalisten.“ Alle normalen Menschen mit normalen 3-Zimmer-Wohnungen und Nippes in den Regalen sind demnach keine Minimalisten.

Das stört mich. Und zwar gewaltig.

Samstag beim Minimalimus-Stammtisch im Unperfekthaus in Essen habe ich viele Minimalisten getroffen, aber keiner von denen zog wie ein Nomade durch die Gegend und lebte aus seinem Rucksack. In vielen Gesprächen habe ich jedoch gehört, dass es nervt und einschüchtert, wenn in den Medien immer nur die Extreme gezeigt werden.

Und dann sagte Astrid (@netzvagabund) einen Satz, der mich seitdem beschäftigt: „Ich will doch wissen, was nach dem Entrümpeln kommt.“ Wie wahr. Es kann doch nicht das einzige Ziel des Minimalismus sein, seinen Besitz loszuwerden, dachte ich. Da kann ich auch eine Fachfirma für Wohnungsentrümpelungen mit beauftragen. Nach ein paar Stunden hätte ich dann erreicht, was ich wollte, und wäre Minimalist. Oder?Nein.

Ich glaube, dass die Auseinandersetzung mit den Gegenständen, die wir über Jahre angesammelt haben, erst der Anfang ist. Eine Art Bootcamp für das, was danach kommt und dann den Kern des Minimalismus ausmacht. Ich übe, Dinge zu hinterfragen und mich von ihnen zu trennen. So trainiere ich meine Fähigkeit, Unnötiges von Brauchbarem zu unterscheiden. Mit jedem Teil, das ich weggebe oder bewusst behalte, finde ich heraus, was mir wirklich wichtig ist. Auf diese Weise schrumpfen wir uns gesund und verändern unsere Einstellung. Gesundschrumpfen definiert der Duden als „durch Verkleinerung wieder rentabel machen.“ Ein Begriff aus der Wirtschaft, der dort allerdings viel zu oft Entlassungen und steigende Arbeitsbelastungen beschönigen soll. Die Idee dahinter macht jedoch Sinn: Alles entfernen, was nicht zum Ziel führt.

Das, was nach dem Entrümpeln kommt, ist allerdings eine sehr persönliche Sache. Etwas, das jeder für sich herausfinden muss.

Ich persönlich verfolge damit zwei Ziele:

  1.  Leichtigkeit durch Genügsamkeit: Als Selbstständige kann mir niemand garantieren, dass ich in einem Jahr noch gut verdiene. Kunden können wegbrechen, Produkte sich als unverkäuflich und Ideen als sinnlos herausstellen. Je geringer ich meine Kosten, sprich meine Ausgaben halte, desto flexibler kann ich auf solche Schwankungen reagieren. Das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit. Wenn ich wüsste, dass ich jeden Monat 5000 Euro machen muss, weil ich ein dickes Auto, eine Küchenzeile, den Laptop und den Karibik-Urlaub abstottern muss, würde ich keine Nacht mehr ruhig schlafen.
  2. Mehr von den Dingen tun, die mir Spaß machen, mir Energie geben und mich weiterbringen: Ich möchte die mir gegebene Lebenszeit mit den Dingen füllen, die mich glücklich machen. Egal, ob ich mir damit eine goldene Nase verdiene oder nicht. Auch privat möchte ich mich den Menschen und Tätigkeiten widmen, die ich liebe. Ich möchte nicht gezwungenermaßen etwas tun, das mich herunterzieht. Das erfordert einen finanziellen Spielraum, aber auch den Mut, Entscheidungen zu treffen und mich von den unangenehmen Dingen zu trennen. Loszulassen eben. Loslassen lerne ich, indem ich an Gegenständen übe.

Manchmal fühlen sich viele Verpflichtungen und Besitztümer wie Ballast an. Dann muss ich an diese Muskelmänner denken, die im Fernsehen Trucks hinter sich herziehen. So möchte ich mich nicht fühlen. Ich will frei, gelassen und unbeschwert durchs Leben gehen. Und ich glaube, dass der Minimalismus mir hilft, genau das zu erreichen.

Was ist dein Ziel? Was kommt bei dir nach dem Entrümpeln?

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22 Kommentare

  1. Deine Worte „So trainiere ich meine Fähigkeit, Unnötiges von Brauchbarem zu unterscheiden.“ beschreiben meine Motivation in Bezug auf Minimalismus am besten.

  2. Hi Pia!
    Du sprichst mir aus der Seele! Minimalismus hat so viele Gesichter und Beweggründe. Es geht dabei nicht einfach nur darum wenig zu besitzen. Für die einen ist es Mittel zum Zweck. Sie wollen beim Reisen einfach flexibler sein. Für andere ist es eine Art Rebellion gegen unsere Wegwerfgesellschaft und wieder andere möchten sich einfach auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren. So wie ich 😉 Mein Motto: More Money for Adventures
    LG Silke

  3. Im Grunde ist es MAXImalismus. Nur besitzen, was ich zu der Lebenszeit liebe oder brauche. Um ein Maximum an Energie für mich zu haben um die Dinge zu tun, die ich schon immer tun wollte. Als ich ein Kleinkind hatte, war das natürlich mehr.

    Mit der Zeit hat man’s raus. Und was fehlt, beschafft man sich halt wieder. Wenn man zu viel reduziert hat. Ich hab immer zu wenig Badetücher. Ich merke sehr genau, wo meine Grenzen sind nach unten, so wohntechnisch, liebe Pia. Die kleine Wohnung ist genau richtig. Abstauben belastet mich nicht. Ein Tinyhaus, Bauwagen, Outdoor, Neo-Minimalisten-Leben würde ich gar nicht wollen. Ich mag die 100 Sachen, wenn es sich natürlich entwickelt hat bei den Leuten über den Lebenslauf. Nicht, wenn sie jung sind und eh die meisten bald Kinder haben und später mehr Dinge, als ich je hatte. Da krieg ich den Eindruck, man kommt schnell in die Medien aber da ist nichts dahinter. Sorry.

    Minimalismus muss sich gut anfühlen. Dann ist es genau richtig. Ich finde gerade meine Zweitschere nicht. Hab mir wieder die gleiche gekauft. Sowas nervt mich dann total!

    Übrigens springe ich sofort aus der Hose, wenn Leute alles abschaffen und das die neue Lebensphilosophie ist und dann im Freundeskreis 3 mal die Woche klingeln und alles mitbenutzen wollen. Leute, dann lebt auch konsequent ohne die Sachen.
    Ich hab auch vieles bewusst nicht. Ich bin kreativ und brauche sie halt nicht.

    • PiaMester

      Hallo Tanja,

      Ich finde auch, dass Minimalismus sich gut anfühlen muss. Mir ständig bei anderen Leuten etwas leihen zu müssen, würde mich auch nerven. Habe jetzt mal ganz kurz mit dem Gedanken gespielt, mein Auto abzugeben. Mir ist jemand hinten reingefahren und es war zunächst nicht klar, ob die Versicherung die Reparatur bezahlt. In Gedanken bin ich durchgegangen, wie ich wo hin kommen könnte. Oft fiel mir keine Möglichkeit ein, außer mir das Auto von jemandem zu leihen oder zu fragen, ob mich jemand bringen kann. Das will ich aber absolut nicht. Deshalb behalte ich mein Auto auch. Und ersetze es, wenn es nötig wird.

      LG
      Pia

  4. Der Begriff des „Gesundschrumpfens“ (jedoch weg von der Wirtschaft) spricht mich grade an. Weil eigentlich geht es doch auch darum, wieder ein gesundes Maß für sich zu finden, mit dem es einem gut geht. Welches Maß das ist, ist doch individuell. Und Extreme sind selten ein gutes Maß, oder?
    Guter Beitrag, danke Pia!

    • PiaMester

      Hallo Sunray,

      Extreme sind dann ein gutes Maß, wenn sie für einen persönlich richtig sind, finde ich. Ich finde Vorgaben sind ein schlechtes Maß (Plural? schlechte Maße? Egal.).

      LG
      Pia

  5. Die Reduktion unserer Umgebung führt dazu, dass wir mehr Raum und Zeit haben, weniger Ablenkungen und weniger dauernd drängelnde Aufgaben. Das passiert zuerst unmerklich und dann plötzlich trifft es uns dann wie ein Schlag: Da ist nichts! Kein überflüssiger Krempel. Nichts, was aufzuräumen, zu putzen oder Warten wäre. Keine hektischen Abendveranstaltungen mit Leuten, die wir nicht einmal kennen (wollen), kein liegengebliebener Papierkram, den wir eigentlich längst schon mal hätten erledigen sollen. Nichts. Nur wir und unser Leben.

    Wir lesen, dass unser Leben nach Entfernung von physischem und psychischem Geraffel erfüllt wird von Wärme, Freude, Liebe und unsere Persönlichkeit aufblüht in Leidenschaft für neue Ziele und Kreativität. Wir beobachten das aber bei uns in der Regel nicht, sobald wir etwas entschlackt haben, sondern erblicken Leere und Langeweile.

    Wir hatten uns das so vorgestellt wie die Restaurierung eines verschütteten Bodenmosaikes in Herculaneum: Erst baggern wir die tonnenschweren Schlackenbrocken weg, dann schaufeln wir Steine, und ganz zum Schluss pinseln und pusten wir die letzten Staubkörnchen weg – und ein überwältigendes Meisterwerk erstrahlt in der gleißenden Sonne vor unseren Augen!

    Was wir finden, ist ein schlichter, glatter und sauberer Boden. Gähn. Bo-ring?

    Und jetzt? Wir müssen unser Leben neu denken: was nach dem Entrümpeln kommt, zählt! Ganz genauso!

    • PiaMester

      Hallo Sandra,

      Eine schöne Metapher mit dem Herculaneum. Stimmt, wahrscheinlich steht man erstmal vor einer Leere und wird nicht gleich von Glückseeligkeit geflutet. Deshalb finde ich es auch wichtig, sich nicht Hals über Kopf und Nacht von allem zu trennen und dann zu erwarten, dass sich das Leben sofort ändert. Man sollte das Gesundschrumpfen eben als Prozess sehen. Ich glaube, dann fällt es einem auch leichter, das Leben neu zu denken.

      LG
      Pia

  6. Daniela

    Je mehr ich materielle Dinge ausgemistet habe, umso langsamer und stressfreier wurde mein Leben. Das passiert ganz von selbst. Ich stand auch irgendwann an dem Punkt, an dem ich dachte, jetzt haste den ganzen Krempel draussen und wo bleibt jetzt die Erleuchtung? Aber je länger ich dranblieb und mir in allen Lebensbereichen Gedanken über Reduzierung gemacht habe, umso mehr kamen andere Dinge zum Vorschein : Ich verbringe viel mehr Zeit mit meinen Kindern und meinem Mann, gesellschaftliche Normen und Ansprüche rauschen an mir vorbei. Ich beschäftige viel meine Hände und stelle Dinge her, die man sehen und anziehen oder essen kann. Immer öfter habe ich das Gefühl, dass ich mich in Slow-Motion durch die Welt bewege. Ruhe breitet sich in einem aus. Diese Entspanntheit hatte ich früher ganz selten, heute sind ganze Tage so. Man darf nur nicht angestrengt versuchen, dorthin zu kommen, es kommt von selbst.

    • PiaMester

      Hallo Daniela,

      Danke für deinen Kommentar, das klingt toll und macht Mut!

      LG
      Pia

  7. christine

    Nach dem Entrümpeln fühle ich mich frei. Später frage ich mich, warum dieses wunderbare Gefühl nicht anhält, sondern mich die Leere mich zeitweise bedrückt.
    Ich bin diesen Zustand nicht mehr gewohnt.
    Also bereitet er mir Angst. Am liebsten würde ich die Leere wieder mit Sachen füllen. Wesentlich besser ist es aber, mich zu fragen, warum ich dieses unangenehme Gefühl habe. Schließlich habe ich mich ja bewusst für weniger entschieden.
    Es dauert eine Weile, bis ich erkenne, dass ich in meinem gewünschten Leben angekommen bin. Wie ein Bergsteiger auf dem Gipfel erst einmal eine Runde ausschnauft, bis er seinen Triumph genießen kann, muss ich meine neu geschaffene Ordnung schätzen lernen.
    Erst danach stellt sich die eigentliche Zufriedenheit in meinem Leben ein. Ich kann plötzlich ja zu weniger sagen, ich miste immer wieder mal das eine oder andere aus und ich kümmere mich effizienter um die Dinge, die in meinem Leben wichtig sind.

    Um bei dem Mosaik zu bleiben: Nach dem Polieren sehe ich nur eine spiegelnde Fläche. Sie ist auf den ersten Blick leer. Wenn ich sie nicht zustelle, sondern immer wieder betrachte, entdecke ich plötzlich die Farben. Sie sind ganz hell geworden. Erst wenn ich sie nachfärbe, fangen sie an zu leuchten. Dazu muss ich aber immer wieder stehen bleiben und sie in Ruhe ansehen. Nach einer Weile erkenne ich die Farben und Farbspiele, betrachte das Mosaik täglich mit einem liebevollen Blick und rücke es manchmal in den Mittelpunkt meines Lebens.

  8. JAAAA!!! Genau: „meine Fähigkeit, Unnötiges von Brauchbarem zu unterscheiden“ – Das ist es .
    Und das sehe ich wie Tanja: Eigentlich ist es ein Maximalismus. – Möglichst so viel bzw. wenig Zeugs, dass es mir maximal gut dabei geht. Und die extremen „ich-schnorre-mich-woanders-durch-Leute“, die haben mich früher (in den friedens- und ökobewegten 80ern) schon tierisch genervt: Nämlich die, die für sich beanspruchten „Ich habe nix und brauche nix“, dann aber zu Besuch kamen und sich dort derart bis zur Stehkante durchfutterten, dass es nur noch ätzend war. Und bin da wirklich nicht pingelig und freue mich, wenn sich Leute bei mir wohlfühlen und auch mal ordentlich futtern, aber Minimalismus (das Wort existierte in dieser Bedeutung damals noch nicht) ist nunmal nicht gleichbedeutend mit Egoismus.
    Das die Medien sich da nur eine kleine, spektakulär wirkende Gruppe raussuchen. Tja, das ist wirklich ein bisschen typisch. Es geht da wohl eher um Sensationen als um Informationen. Leider.

  9. cris

    Bei meinen Eltern ist mal der Keller abgebrannt, mit jahrelang gesammeltem Kram auch aus meiner Kindheit. Nach dem ersten Schrecken, fühlte es sich sehr befreiend an.

    • Pia

      Hallo Cris,

      Nur der Keller? Da hatten deine Eltern aber Glück.

      LG
      Pia

  10. „Samstag beim Minimalimus-Stammtisch im Unperfekthaus in Essen habe ich viele Minimalisten getroffen, aber keiner von denen zog wie ein Nomade durch die Gegend und lebte aus seinem Rucksack.“
    – Das mag daran liegen, dass die Minimalisten die dies tun gerade nicht in Deutschland sind, sondern unterwegs und daher keine Zeit haben nach Essen zu kommen!
    Spaß beiseite. Natürlich berichten die Medien darüber, weil Medien bevorzugt über Extreme berichten, weil Extreme Leser/Zuschauer bringen. Außerdem finde ich gerade macht die Vielfalt der Minimalisten den Minimalismus als Lebensstil so interessant. Einschüchtern lassen sollte sich davon niemand, eher inspirieren lassen.

    • Pia

      Hallo Jessica,

      Hätte ja sein können, dass einer von denen grade Station in Essen macht. Ist auch schön dort. Also in einigen Ecken^^

      Ich persönlich finde solche Extremgeschichten auch sehr inspirierend. Aber wie du schon sagst: Sie können auch einschüchtern, so dass man vielleicht denkt: „Das schaffe ich eh nicht, und dann brauche ich es erst gar nicht zu versuchen.“

      LG
      Pia

  11. Elke K.

    Ich habe viel recherchiert über das entrümpeln. Wollte Antworten auf dessen Auswirkung aus Erfahrungsberichten bekommen. Aber nirgends steht was wirklich darüber. Ich wollte wissen, was es mit einem macht – was danach kommt und welche Auswirkung es auf unser Innerstes hat. Der neue gelebte Minimalismus, scheint wohl eine Modeerscheinung zu sein – welche nicht verstanden wurde. Das ruft eine Gesellschaft auf dem Plan, die alles irgendwie mitmacht was hip ist.
    Ich stamme noch aus einer Zeit , wo Eltern und Großeltern den Krieg erlebten und nach dem Krieg viel gesammelt hatten. Das Hamster System wurde auch im Lebensmittelbereich gelebt. Große Tiefkühltruhen waren der stolze Besitz vieler und sind es noch Heute.

    Ich bin in meinem Leben viel umgezogen. Der schlimmste Umzug war – kurz nach meiner Scheidung aus einem Ein Familien Haus raus. Wir hatten einen Keller der gute 50m“ an Fläche besaß – der dazu auch komplett zugestellt war. Wenn man bedenkt, was sich noch so in Schränken in dem Rest des Hause befand.
    Kurz – meine Entrümpelung, die ich auch für meinen inneren Frieden brauchte läuft schon seit diesem Auszug 2009. Ich bin seitdem noch zwei weitere Male umgezogen. Jedes Mal um immer mehr los zu werden. Quasi die Vergangenheit fortzuwerfen. Sich dem vergangenem zu entledigen.
    Ich habe jedes Mal festgestellt – dass es einem inneren Reifeprozess bedarf und man soweit sein muss um loszulassen zu können. Es hat immer viel Energie gekostet und ich hatte auch danach regelrechte Zusammenbrüche. Es ist wie ein Orgasmus (sorry für den Ausdruck), der mit einem so befreiend ist, dass es schon fast schmerzt.
    Jeder Umzug hat mir immer wieder gezeigt, wieviel Zeug wir in unserem Leben zulassen. All die Kisten, die man packt – es scheint kein Ende zu nehmen. Man ist erstaunt, wieviel man eigentlich besitzt. Mit jedem Umzug habe ich mich verkleinert, weil auch die Wohnungen kleiner wurden. Und weil ich es so wollte. Den Ballast den ich anhand des Gewichtes an Kilos tragen musste, wog auch schwer auf meiner Seele. Mit all den Dingen mit denen wir uns umgeben, die wir aufbewahren gehört eine Geschichte. Dazu gehören auch Daten – Bilder – Briefe. Obwohl ich daran erst seit kurzen arbeite. Es bedarf , wie schon erwähnt einer gewissen inneren Reife um auch solche Dinge loslassen zu können.
    Beim letzten Umzug stand ich vor einer weiteren Herausforderung – nämlich keinen Keller mehr zu besitzen. Schwierig im ersten Moment –aber ich habe das auch für mich so angenommen und als Wink des Schicksals erkannt – nun auch vom Rest loszulassen. Was ich daraus für mich gelernt habe – ist – das man wirklich wenig braucht um Glücklich zu sein. Ja – ich bin mittlerweile sogar der Auffassung, das genau DAS Glücklich macht!
    Ich habe mir oft vor Augen gehalten und die Frage gestellt, was ich mitnehmen würde, wenn es brennen oder ein Hochwasser alles zerstören würde.
    Die Antwort ist relativ einfach.
    Meine Kind- meine Ausweise und meine Externe Festplatte.

    Lieben Gruß…….Elke

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