Linktipps zum Wochenende: Falschgeld, Erdbeeren und ein Brief an die Enkel

TGIF! Naja, ganz so schlimm sind fünf Werktage am Stück jetzt auch nicht. Ich hatte zwischendurch jedenfalls genug Zeit und Muße zu lesen und vor allem zu hören. Und zwar das:

Einen Podcast. Ich mag Podcasts. Sie sollten nicht zu lang sein, aber auch nicht zu kurz. Besonders gefallen mir Wissens-Podcasts, als Dokus fürs Ohr. Als ich am Samstag neun Stunden im Reisebus saß (Österreich ist doch verdammt weit weg), habe ich mir gleich mehrere dieser Hörspiele zu Gemüte geführt. Besonders gefallen hat mir der SRW2-Podcast „Wer erschafft das Geld?“ Die Auflösung wird vielleicht nicht alle von euch überraschen, mich aber schon: Die Banken. Das meiste Geld, das wir ansparen, umbuchen, aufnehmen und verzinsen lassen, gibt es in Wahrheit nämlich gar nicht. Nur Bargeld hat einen wirklichen Wert. Dass unser Finanzsystem eigentlich nur auf Fantasiezahlen beruht und irgendwelche Bankenfuzzis in schlecht sitzenden Anzügen im Endeffekt darüber entscheiden, welche Branchen wachsen dürfen und welche zugrunde gehen sollen, finde ich mehr als beängstigend. Euro-Krise hin oder her, verstanden habe ich das Problem erst durch diesen Podcast.

Julia hat sich getraut und ein sehr intimes Frauenthema angesprochen: Die Erbeerwoche, im Fachjargon auch Menstruation oder Monatsblutung genannt, umgangssprachlich: „Ich hab meine Tage.“ Hab ich da jemanden Igittt! sagen hören? Nana, ist doch alles Natur. Jedenfalls benutzt Julia keine Tampons oder Binden in dieser sagenumwobenen Woche, sondern eine Menstruationstasse. Sie beschreibt, wie diese Gummitöpfchen funktionieren und welche Erfahrungen sie damit gemacht hat. Finde ich toll, dass sie vor diesem Thema keine Scheu hat. Und wenn ihr schon mal auf ihrem Blog seid, könnt ihr euch auch gleich ihre Version eines minimalistischen Portemonnaies ansehen.

Ratzfatz ist der folgende Text viral geworden. Ist also eigentlich ein alter Hut, was ich euch jetzt erzähle. Muss aber trotzdem sein, denn „Der letzte Brief eines Großvaters an seine Enkelkinder“ steckt wirklich voller Wahrheiten und Lebensweisheiten. Kann man auch zwei Mal lesen, finde ich.

Vielleicht habt ihr am Wochenende ja gar keine Lust zu lesen, deshalb habe ich noch einen genial einfachen Basteltipp für euch: Das Flurbrett. Der Name bezeichnet einerseits den Ort, wo das schöne Stück hängt, andererseits auch seine Funktion. Es verbreitet nämlich Flurfunk. Woher dieser Begriff jetzt kommt, kann man sich denken, aber das wird jetzt zu kompliziert. Jedenfalls hängt das Brett im Flur und am Brett hängen wichtige Informationen, die jeder Vorbeigehende lesen soll. Und das Ding ist so leicht gemacht: Man nehme ein Brett, schlage ein paar Nägel zur Hälfte ein, hänge es an die Wand und versehe es mit Papierklammern, die wiederum Zettel oder Bilder halten sollen. Sehr schick, sehr einfach, von mir volle Punktzahl.

Das war´s auch schon. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und ganz viele tolle Stunden mit euren Liebsten!

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2 Kommentare

  1. Oh je, ich bin glaube ich die unaufmerksamste Bloggerin die es gibt. Nun ja, nun eben etwas verspätet: Herzlichen Dank für Lob und Verlinkung! Unser Flurbrett ist in guter Benutzung und wird regelmäßig ausgemistet. Ich finde Dein „7 Tage 7 Dinge“ super!

    Herzliche Grüße!
    Hannah

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