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Dann bin ich wohl keine Minimalistin… und was sich hier sonst noch ändern könnte

Ich besitze mehr als 100 Dinge (sehr viel mehr), habe und benutze einen Fernseher, mag mein Smartphone mit all seinen sinnlosen Apps, ich habe mehr Klamotten, als ich in einer Woche anziehen kann, und viele Dinge, von denen ich mich nicht trennen möchte. Bin ich also keine Minimalistin?

So um Weihnachten und Silvester, als ich auf das vergangene Jahr zurückblickte und mich fragte, was ich mit 2016 vorhabe, kamen mir Zweifel. Passt dieser Blog noch zu meinem Leben? Die ganze Minimalismus-Sache, bin ich das überhaupt noch? Als mein Buch „Minimalismus trifft Kleidung“ im Dezember endlich herauskam, hatte ich das Gefühl, jetzt alles zu dem Thema gesagt zu haben. Und irgendwie werde ich dieses Gefühl nicht los.

Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich immer ein bisschen wie ein Scharlatan gefühlt habe. Es war wirklich nie mein Ziel, extrem wenige Dinge zu besitzen. Ich wollte immer nur ein wenig entrümpeln, mich mit meinen Bedürfnissen auseinandersetzen, meine Komfortzone etwas erweitern. Der extreme Lebensstil, den manche Minimalisten pflegen, fasziniert mich und stößt mich zugleich ab. Tiny Houses zum Beispiel finde ich supersüß, aber darin leben? Möchte ich wirklich meine Klamotten mit der Hand waschen und regelmäßig mein Kompost-Klo entleeren? Neeeee!

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich auch dieser Gastbeitrag von Mareike auf Michaels Blog: Zufriedenheit. Besonders der letzte Absatz hat mich zum Nachdenken gebracht.

Durch meinen Blog sind besonders im vergangenen Jahr immer wieder verschiedene Medien auf mich aufmerksam geworden. Und eine der ersten Fragen, die ich dann höre, lautet: „Sie besitzen also wirklich nur 100 Dinge?“

„Nein. Ich lebe ganz normal. Ich habe ein Regal voller Bücher, eine Schublade voller Besteck und so viele Klamotten, dass ich einen Monat ohne Waschen auskommen könnte.“

„Achso.“

Ja, achso. Ich versuche dann immer zu erklären, dass es mir vielmehr darum geht, sich seiner eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden. Zu schauen, was alles überflüssig ist – nicht nur im materiellen Sinn – und diesen Überfluss dann loszulassen. Ich sage, dass es mir darum geht, das Wesentliche in meinem Leben zu entdecken und mich darauf zu konzentrieren.

Aber das ist wohl kein Minimalismus, das ist Eso-Gequatsche oder so.

Nicht extrem genug

Ich weiß, dieser Blogpost klingt ziemlich frustriert und vielleicht auch ein wenig fies. So ist das aber nicht gemeint. Die meisten Journalisten, mit denen ich zu tun hatte, waren sehr nett. Und da ich selber Journalistin bin, konnte ich mich immer gut in sie hineinversetzen. Ein Leitsatz, den jeder Journalist in der Ausbildung lernt, lautet ja: „Hund beißt Mann ist keine Nachricht. Mann beißt Hund ist eine.“ Sprich: Eine Schlagzeile wert sind nur die Dinge, die nicht normal sind. Es ist normal, in einer möglichst großen Wohnung voller Deko-Kram zu wohnen, gerne shoppen zu gehen und nächtelang vor dem Apple-Store anzustehen, wenn das neue iPhone herauskommt. Nicht normal ist es, auf all diese Sachen zu verzichten und darüber hinaus noch danach zu streben, seinen Besitz so klein wie möglich zu halten.

Wenn man dem allgemeinen Verständnis folgt, bin ich also keine Minimalistin. Dazu bin ich nicht extrem genug. Aber wie schon gesagt: Ich möchte überhaupt nicht extrem sein.

Buddha, von dem ja ein paar ziemlich gute Lebenstipps stammen, stand ja selber mal vor diesem Problem. Hineingeboren in eine unermesslich reiche Familie hatte er in seiner Jugend eigentlich kaum Sorgen. Heute wäre er der Typ „von Beruf Sohn“, der sich unwohl fühlt, wenn ihm der goldene Löffel aus dem Arsch gezogen wird. Doch obwohl es damals noch kein Facebook und damit auch kein FOMO gab, erfuhr Buddha (der damals noch nicht so hieß, das ist später sein Künstlername) irgendwann, dass die Welt außerhalb seiner mit Edelsteinen besetzten Palastmauern ziemlich traurig und gefährlich war. Da gab es Krankheit, Hass und Tod. Buddha bekam eine Depression, verließ seine Eltern, seine Frau und sein Kind (echt mal, das macht man einfach nicht), und machte sich auf die Suche nach dem Weg zum Glück. Er probierte es mit Extremen: Wurde Asket (aber so richtig mit ohne Essen, nicht einfach nur ein bisschen vegan leben) und probierte noch ganz viele andere Sachen aus, die mir jetzt nicht mehr einfallen. Irgendwann jedenfalls wurde ihm klar, dass diese Extreme nicht glücklich machten. Er erkannte, dass Ausgeglichenheit, der goldene Mittelweg also, zufrieden und glücklich machen kann.

Finde ich ja sehr sympathisch. Besonders, wenn man das mit anderen Religionsbegründern vergleicht. Jesus zum Beispiel, der war auch ein ganz Extremer. Das ganze freiwillige Sterben und dann auch noch auf diese ekelhafte Art am Kreuz – neee! Ok, er hat damit seine Anhänger zu einem Bestseller inspiriert und ist selbst nach 2000 Jahren noch ein Superstar. Ich wette, dass wir uns im Jahr 4016 an Michael Jackson nicht mehr erinnern werden.

So, Schluss mit der Religionsstunde. Ich bin nämlich auch gar nicht religiös, ich finde die Ideen des Buddhismus nur ganz nachvollziehbar und hilfreich.

Was ich damit eigentlich sagen wollte: Ich bin kein Fan von Extremen. Habe ich ja jetzt auch schon ein paar Mal gesagt. Aber echter Minimalismus scheint nur durch eine extreme Lebensweise erreichbar zu sein. Gelebt von Menschen, die irgendwie erleuchtet sind. Also bin ich wohl keine echte Minimalistin.

Verdammt!

Super!

Dann kann ich hier im Blog ja auch mal über etwas anderes als über das Entrümpeln schreiben. Ich glaube nämlich, dass mein 2016 nicht im Zeichen der Vereinfachung, sondern der Veränderung stehen wird. Und daran möchte ich dich gerne teilhaben lassen. Klar, einfacher denken und handeln sowie das Loslassen von Dingen und Gewohnheiten bleibt auch weiter ein Thema für mich, aber da gibt es noch so viel anderes, über da ich hier gerne schreiben möchte.

Zum Beispiel:

  • DIY-Ideen
  • Schreiben und über Selfpublishing
  • Selbstständigkeit
  • gesellschaftliche Themen, die mich bewegen
  • Erlebnisse und Erfahrungen
  • und wonach mir sonst noch so der Sinn stehen sollte

 

Was hältst du davon? Interessiert dich das? Oder gibt es noch etwas anderes, wovon du hier gerne mehr lesen würdest? Ich bin gespannt auf deine Kommentare. Denn es bringt ja nichts, wenn ich schreibe und keiner liest es, weil es niemanden interessiert.

 

Kennst du schon meinen Newsletter? Einmal im Monat schicke ich dir ein mit ganz viel Liebe und Hirnschmalz zusammengestelltes Schmökerpaket  mit Lesetipps zum Thema einfaches Leben und Minimalismus. Trage dich hier ein und du bekommst als kleines Begrüßungsgeschenk mein E-Book „Minimalistisch schick: 10 Tricks, die dein Styling von Grund auf einfacher machen“.

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44 Kommentare

  1. Liebe Pia,
    natürlich bist du Minimalistin. Du kommst mit deutlich weniger Besitz und Konsum aus als die meisten Menschen. Wenn es darum ginge fast nichts mehr zu besitzen wäre glaube ich fast keiner der Minimalismus Blogger tatsächlich Minimalist. Mich eingeschlossen.
    Aber irgendwie ist es ja auch nur ein Begriff. Egal ob nun Minimalistin oder nicht, ich finde deine Artikel immer wieder inspirierend und freue mich darauf bald auch Artikel über andere Themen von dir zu lesen.
    Ich hatte mich eh schon gefragt wie du es geschafft hast so lange fast nur über Minimalismus zu bloggen. Es ist schließlich ein Prozess, der auch irgendwann einmal stagniert oder nur noch kleine Veränderungen mit sich bringt.
    Schreib einfach weiter über Dinge, die dich bewegen und von Herzen kommen, dann wirst du auch weiterhin deine Leser glücklich machen.
    Liebe Grüße, Silke

  2. Jennifer

    Hallo Pia,

    fände ich super. Ich lese deinen Blog sehr regelmäßig und werde es auch weiterhin sehr gerne tun, wenn du jetzt über andere Sachen als über den Minimalismus schreibst. 🙂

  3. Hi Pia,

    gutes Thema, das du anschneidest und ich ahne auch das dahinter liegende Problem: Es sind diese Schubladen, auf denen Minimalist, Scanner, Hochsensibler, Veganer oder was auch immer steht. Und alle wollen, dass genau klar ist, was in die Schublade hinein darf und wie groß es sein muss. Und wehe du passt dich nicht 100 % dem Schubladendenken kann.

    Deshalb kann ich mit all diesen Schlagworten und all dem Hype darum überhaupt nichts anfangen und werde demnächst auch mal einen Artikel drüber schreiben, warum die mich so aufregen. Wir wollen alle immer sooo individuell sein und erzählen dann trotzdem so Sachen wie „Ich bin Minimalist“, „Ich bin Hochsensibler“ etc. Und zack, schon hat die Falle wieder zugeschnappt. Ich persönlich bin Mensch mit ziemlich vielen Facetten, die heute noch in die eine Schublade passen und morgen schon den ganzen Schrank sprengen würden.

    Insofern mach dein Ding und schreib weiter super Artikel. Ich lese dich gerne wegen deines humorvollen Stils und nicht wegen 10, 20 oder 473 Klamotten im Kleiderschrank.

    Liebe Grüße
    Mischa

    P.S.: Ich hatte auch den Artikel zu den 12 achtsamen Vorsätzen kommentiert, sehe ihn aber nicht mehr. Hat den der Herr WordPress aufgefressen? 😉

  4. Ulli

    Genau so ist es. Wer nen ’normalen‘ Beruf ausübt und Familie hat, dürfte mit dem extremen Minimalismus Probleme haben. Extremismus is immer Scheisse.
    Die Denkanstöße die man aus dem Minimalgedanken ziehen kann halte ich für sehr wertvoll.
    Nach dem Motto: Wie zahlreich sind die Dinge derer ich nicht bedarf‘.
    Weitermachen 😉

  5. Hallo Pia,
    da hast du wirklich was angeprochen. Ich weiß auch noch nicht so wirklich, was das überhauot sein soll: dieser Minimalismus – und bin noch dabei, meinen Weg in Selbigen zu finden. Ich bin auf jeden Fall sehr gepannt, welche Veränderungen du bloggst :-), alles Themen, die mich interessieren! Frohes Bloggen weiterhin.

  6. Jen Jen

    Hallo Pia,
    ich lese deinen Blog schon recht lange und regelmäßig. Du bis Minimalist, für mich ist der Weg das Ziel, immer wieder Gewohnheiten über denken und entrümpeln ist meiner Meinung nach ‚alltagstauglicher‘ Minimalismus. Ich würde mich freuen auch andere Themen von dir zu lesen. Mir gefällt deine Art zu schreiben und ich freue mich schon auf die Veränderungen.

  7. Moooooooooooooooooooooooooooooment!

    Natürlich bist du Minimalistin, so wie ich Minimalist bin und andere auch die ich kenne und trotzdem noch eine Menge haben.
    Wir sollten uns von anderen nicht unsere Sicht der Dinge nehmen lassen. Ich habe auch schon Sätze von Journalisten gehört wie. „Ich suche einen Extremen unter den Normalen“ und ich wehre mich dagegen nicht Minimalist zu sein.

    Ich bin doch auch Sportler, wenn ich regelmäßig laufen gehe oder Marathon Läufer, wenn ich 6h bis ins Ziel brauche.

    Für mich ist Minimalismus immer ein individueller Weg.
    Das Smartphone habe ich immer als multimediales Taschenmesser begriffen. Mein MP3 Player, meine Kamera, mein Navi, mein Handy, mein Notizblog und vieles mehr erstetzt dieses Ding. Schwierig wird ein Smartphone nur, wenn es anfang zu nerven, wie mein Impulskauf, die Apple Watch.

    Ich bin ja auch nicht der Rucksack Minimalist, und einige Reiseblogger lügen einem echt etwas vor, wenn wirklich alles, was sie besitzen in einen Rucksack passt. Wenn man dann mal tiefer gräbt, ist viel eingelagert und noch vorhanden.

    Komm doch mal beim nächsten Stammtisch in Köln vorbei 😉

    Liebe Grüße

    Michael

    • Nanne

      Ich finde die Argumentation gut, und würde das für mich unterschreiben. Wäre ich Single, würde ich wesentlich weniger Dinge besitzen. Manchmal sehne ich mich danach. Ich hab nun mal nen tollen Mann und ein Baby, und so minimalistisch wie ich es gerne hätte, geht es einfach nicht. Ich hab für Besuch Sekt- und Biergläser, obwohl ich selbst beides nicht trinke. Aber ich bin eben keine Aussteigerin, sondern ein Familienmensch mit Freunden, die ich gerne einlade. Aber mir ist wirklich wichtig so wenig wie möglich, so viel wie nötig zu besitzen. Denke, dass ist mein minimalistischer Weg.

      Ich bin auch auf Selfpublishing gespannt!
      Nanne

  8. Ich finde, Minimalismus wird erst dann so richtig spannend, wenn man irgendwann über die Entrümpelungsphase hinaus kommt. Is tnicht letztlich möglichst viel letztlich genauso materiell wie möglichst wenig? Was wird eigentlich jetzt mit der Zeit, dem Platz? Was entsteht jetzt? Gähnende Leere? Langeweile? Minimalismus als solches finde ich sehr relativ, was mich auch oft beschäftigt. Mein Kleiderschrank ist im Vergleich zu den meisten Leuten minimalistisch – das ja. Allerdings hatte ich früher eigentlich noch weniger Zeug und wäre nie auf die Idee gekommen, das als minimalistisch zu bezeichnen. Mit 5 Pullovern bin ich da prima durch den Winter gekommen. Habe gerade mal gezählt: Jetzt sind es 7 Pullover, 3 Jacken, 3 Langarmshirts, 2 Rollis. Tja…

    Ich finde es auch sehr bedauerlich, dass Journalisten unter Minimalismus stets die berühmten 100 Teile verstehen und entweder Digitalnomade oder mindestens Tinyhouse-Bewohner (als wenn letzteres bei unseren Bauvorschriften so einfach wäre…). Das hat seinen Platz, aber ist ja wohl nicht alles.

    Spannend wäre ja mal den Fokus darauf zu richten: Minimalismus – und was dann? Völlig egal, wann jemand bei wieviel Kram sagt: so, jetzt ist genug minimalisiert. Interessanter: Ja und was jetzt? Anstatt leere Räume und Schränke zu zeigen und Pullover zu zählen, mal zeigen, was Neues entsteht. Das kann das Ergebnis „Neues“ sein oder der Entwicklungsprozess. Da mal was drüber zu lesen, fände ich wirklich spannend.
    Ich will dir ja jetzt kein Floh ins Ohr setzen – oder vielleicht doch???

  9. Kat

    Ich sag mal, alles mit Maß und Ziel zu viel oder zu wenig (z.b. essen, putzen, denken, etc) ist nicht gut. Immer die gute alte Balance finden in jeder Hinsicht. Und jeder kann sich nennen wie er möchte, egal was andere davon denken.

    Freu mich schon auf jedenfall auf mehr Artikel von dir.

    Lieben Gruss, kat

  10. … also ich würde mich extrem (hihi) … für’s Thema Selfpublishing interessieren. Her mit den Blog-Posts. Und zwar viele! 🙂
    Herzliche Grüße

    Monika

  11. Gabi

    Liebe Pia,

    auch ich weiss nicht, ob ich mir selbst das volle Prädikat „minimalistisch“ verleihen dürfte. In einigen Hinsichten bin ich extrem minimalistisch – kein Auto nirgends, noch und niemals nie – ein Fahrrad am Wohnort, eines am Arbeitsort und von einem zum anderen komme ich per Zug; unsere Tochter wird zum Gehen, Rad- und Bahnfahren erzogen. Seit Teenagerzeiten bin ich Vegetarierin, seit bestimmt 12 Jahren esse ich überwiegend vegan. Kleider- und Schuhe-Shoppen habe ich immer schon nur als lästige, manchmal unumgängliche Notwendigkeit angesehen; bei schönem Geschirr werde ich als Kampfköchin allerdings schon mal schwach – hier wartet Selbsterziehung zur Zurückhaltung beim Kaufen.
    Doch schon bei den Büchern, die ich besitze, verlasse ich die Vorbildlichkeitszone: obwohl ich mit vier Bibliotheken arbeite, ist für mich als Wissenschaftlerin ein Mindestbestand an Klassikern meines Faches in der heimischen Bibliothek unverzichtbar und damit ein Minimum an Regalen und Platz für sie. Ich habe auch bei meinem Buchbestand schon Ausmistorgien hinter mir, so sehr, dass ich mich mitunter schäme, wenn Kollegen meine – verglichen mit ihren – bescheidene Sammlung sehen.

    Dann gibt auch bei mir Dinge, die absolut unminimalistisch sind: meine Wohnung ist definitiv und viel zu groß und kostet viel zu viel Zeit, sie zu pflegen und Geld, sie überhaupt zu unterhalten. Das ist mein nächste Minimier-Vorhaben 2016: die Wohnung verkleinern.
    Vermutlich hat so jeder seine Mischung und nicht jeder, der oder die Kind und Job hat, kann sich auf 100 Teile beschränken. Und dennoch kann man sich dem Minimalismus stark verpflichtet fühlen und ihn auch im Rahmen der eigenen Möglichkeiten umsetzen.

    Liebe Grüße

    Gabi

  12. Liebe Pia,

    natürlich bist du Minimalistin – weil das nämlich für mich nichts (oder nur sehr wenig) mit der Größe deines Besitzes zu tun hat. Für mich ist Minimalismus eine Einstellung: Wie siehst du die Welt? Wie handelst du? Passenderweise haben sadfsh/Marc und ich gerade in den letzten Tagen ein Video mit dem Titel „Warum du auch mit mehr als 100 Teilen Minimalist_in bist“ geplant. Jetzt werden wir diesen Beitrag auf jeden mit erwähnen!

    Außerdem finde ich es ganz natürlich, dass sich deine Themen (und du) weiterentwickeln. Schließlich kann Minimalismus dazu beitragen, mehr Zeit für die Dinge zu haben, die einem wichtig sind. Und das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dein Besitz.

    Ich bin daher sehr gespannt, wohin dich dein Weg in 2016 mit dem Blog führen wird. Als Leserin bleibe ich dir natürlich erhalten 🙂
    Ganz liebe Grüße, Svenja

  13. Hallo Pia,

    Extremismus und für alle das gleiche ist nie gut. Das fängt bei verschiedenen Ernährungskonzepten an und hört beim Minimalismus nicht auf.

    Sowie auch jeder Mensch ist anders ist, so sind auch die Lebensweisen unterschiedlich. Und jeder fühlt sich mit einen Maß an Dingen wohl. Und das ist es doch, worum es geht. Sich wohlfühlen und den anderen nicht schaden mit seinem Lebensstil.

    Und dass du deinen Blog um andere Themen erweitern möchtest, finde ich klasse. Wir entwickeln und alle weiter, und ein Blog entwickelt sich eben auch weiter.

    Lieben Gruß
    Birgit

  14. Toller Beitrag! Spricht mir sowas von aus der Seele. Kann ich sehr gut verstehen, dass man es nicht schafft sich mit dem 100 Dinge-Extrem zu identifizieren. mir ist mittlerweile auch klar geworden dass ich da wohl niemals hinkommen werde.
    Aber die Sache mit dem „Minimalismus im Geiste“ also der Konzentration auf das Wesentliche und was das mit einem macht, die finde ich nach wie vor sehr spannend und da würde ich auch gerne von einer „erfahreneren Minimalistin“ wie dir mehr drüber lesen.
    LG
    Astrid

  15. Natürlich bist du Minimalistin, nur eben keine extreme. Du hältst dich an die 80:20 Regel, die das Leben ausgewogen macht. 80 % bist du Minimalistin und die restlichen 20 % gehören auch zu dir.

    Schreib weiter so humorvoll und mach dein Ding. Deine Leser werden es dir danken.

    Alles Liebe
    Ilse

  16. Liz

    Liebe Pia,
    deine Beiträge lese ich deshalb so gern, weil du kein Schubladen-Denken hast. Ungeschriebene Gesetze wie „Ein Minimalist besitzt nicht mehr als 100 Dinge“ stellst du in Frage. Gut so! Wenn es dogmatisch wird, macht es nämlich keinen Spaß mehr.
    Ich bin gespannt auf deine Veränderung. Über Artikel zum Schreiben und Selfpublishing würde ich mich freuen – und auf das ein oder andere Buch…
    Herzlichst, Liz

  17. Frauke

    Hallo Pia!
    Ich habe mich bisher noch nie zu Wort gemeldet, das soll sich hiermit ändern.
    Deine Texte gefallen mir immer sehr sehr gut, oft nicke ich mit lächelnder Zustimmung und deine Satzstellung, Wortwahl, und die wunderbare Einfacheit im Text (auch minimalismus? 😉 ) finden leicht zugänglich einen Weg in meine grauen Zellen. 🙂 Nicht verwirrend, geschachtelt und mit altklug klingenden Fremdwörtern gespickt. Du bist so schön „normal“ und bodenständig (vermute ich zumindest 😉 ), und das ist ganz toll!!!
    Ich probiere mich auch durch alle Tipps und Kniffe: Mal minimalisiere ich hier und mal dort, dann frage ich mich, was soll und bringt mir das gerade. Ist mehr doch besser als wenig. Muss ich mich profilieren in dem ich nur 100 Sachen habe? Ähm, nööö… Aber Versuch macht klug, oder wie heisst es so schön. Für sich das beste mitnehmen und doch kein perfekter Minimalist zu sein, kein Spezialist sonder ein Allrounder 🙂
    Ein Thema das ganze Leben? Oh Gott bloss nicht, das wäre ja totlangweilig!!! Villeicht brauchen wir alle eine Art Minimalisierungspause, das Thema klingt ja im Moment aus jeder Ecke. Andere Themen sind genauso interessant, in deiner Art und Weise davon zu lesen, tob dich aus und lass uns daran teilhaben!
    Viele Grüße, Frauke <3

  18. Hallo Pia,

    ich musste beim Lesen echt lachen, denn vor kurzem meinte ein Bekannter im Gespräch mit mir, dass ich ja auch oft über so „Esoterik-Scheiß“ schreibe. Das war mir ja ganz neu. 😀

    Generell ist doch die Frage, ob wir das sind, was wir uns von außen aufstecken lassen, oder unser Leben nach unseren Vorstellungen leben. Was bringt dich persönlich weiter?

    Lieber Gruß,
    Philipp

  19. Zora minimiert

    Ich habe ganz ähnliche Gedanken und lese dich gerne 🙂 Natürlich bist du Minimalistin. Reduzieren, um rauszufinden was wichtig ist… Und warum dann nicht öfter über die Wirkung bloggen? Nur übers Minimalisieren zu bloggen wird irgendwann langweilig, mich interessiert der Schrit danach.

  20. Linda

    Hallo Pia,
    ich lese immer gerne deine Beiträge. Sie klingen bodenständig. Ich bin auch auf dem Weg des Minimalismus und entscheide selbst, wann es genug ist. Wichtig ist doch darüber nachzudenken und entsprechend den Möglichkeiten zu handeln. Ich habe ja auch noch einen Mann zu Hause . Puren Minimalismus finde ich auch sehr kalt, aber das ist Ansichtssache. Vielleicht fühlt sich das in der Karibik nicht so kalt an . Mich interessieren auch andere Themen und werde weiter lesen, was du so schreibst.
    Nichtraucher sein, Vegetarierer und Veganer sein kann man begrenzen. Keine Zigaretten, kein Fleisch, keine tierischen Produkte. Aber Minimalist? Wenn 100 Teile die Grenze sind, werde ich wohl bis an mein Lebensende keiner. Aber wer will das bestimmen?
    Vielen Dank für deine ehrlichen Gedanken.
    Lg

  21. Pingback: Unsere Netzhighlights – Woche 3/2016 | Apfelmädchen & sadfsh

  22. Pingback: 7/1 - Woche 2 - Vereinfache deinen Alltag

  23. Ich freue mich auf die vielen neuen Themen, die du hier beackern willst!
    Weiterhin sehe ich in der Minimalismus-Szene ein paar Probleme:
    1. Das Kaputtreden von Journalisten – das Thema ist – finde ich – medial im Mainstream durch
    2. Die Frage ist – und das ist das Spannendste für mich – wie es sich still und heimlich weiterentwickelt und was sich dabei gesamtgesellschaftlich tut.

    Also Minimalist hin oder her – wir sind Menschen auf einem Raumschiff und gleiten durch das Weltall – spannend bleibts alle mal!

  24. Hallo liebe Pia!
    Ich fand deinen Artikel wirklich großartig! Habe ihn sehr gespannt gelesen und freue mich darüber, dass du so ehrlich (vor allem zu dir!) bist. Das Thema Minimalismus hat mich im Jahr 2015 auch sehr betroffen… Irgendwie fand ich die Idee so genial… Bin ein Mensch der in der Vergangenheit oft das Gefühl hatte viel zu wenig Zeit zu haben und wollte mehr Zeit durch den Minimalismus und vor allem mehr „Raum“. Also habe ich total ausgemistet so dass mir jetzt manchmal Hosen, Pullis und andere Dinge „fehlen“ und ich habe auch schon Sätze gehört wie: Kaufe dir doch mal wieder neue Sachen, du trägst deine Klamotten immer so lange… “ Und dieses Jahr möchte ich auch wieder „anders“ Minimalsitin sein. Der Verzicht bringt mich überhaupt nicht weiter… Allerdings habe ich gedacht, dass das der richtige bzw. einzige Weg ist. Minimalismus bedeutet für mich auch nicht länger Verzicht… Denn das hat mich ganz schön runtergezogen.. Ich hab auch einiges erlebt kann ich dir sagen…. Die Woche habe ich mir jetzt ein tolles Oberteil gekauft obwohl ich keins „brauchte“ einfach weil es mir gefällt und das tat sehr gut. Durch den Minimalismus habe ich gelernt dass ich auf Dinge verzichten kann… Aber nicht zwangsläufig muss.. Und das der Verzicht mich nicht erfüllt und ich auch nicht nur 100 Dinge besitzen mag,.. aber auch keine 10.000 Dinge.
    Der Buddhismus hat für mich auch was mit Minimalismus zu tun, Buddha hat wirklich einen Mittelweg gefunden. Keine Saite einer Geige darf zu straff oder zu lasch sein.
    Ich finde deine Ansicht sehr gut. Minimalismus ist wirklich mehr als nur 100 Dinge zu besitzen.
    Wirklich ein ganz toller Artikel. LG Yvonne

    • Hallo Pia,

      vergiss nicht, wo du losgegangen bist: Du hast den Speicher deiner Kindheit aufgeräumt. Du hast eine enorme Strecke geschafft.

      Ich wollte neulich gar keinen Blog dazu mehr lesen. Für mich ist doch alles gesagt. Gerade hab ich wieder eine Ausmistphase weil ich mich ja wohnlich verkleinern will. Da muss sich sowieso reduzieren. Mir geht es darum so wenig wie möglich zu besitzen und diese wenigen Dinge zu lieben. Sie zu optimieren, auszutauschen. Zu tun, was ich mag, Gewohnheiten zu verändern und Zeit mit Dingen zu verbringen, die keinen Mehrwert haben.

      Ich werde kein Selbstversorger, ich baue mir kein Tiny House. Würde mein Leben nur verkomplizieren. Ich würde mich selbst nicht ertragen auf so kleiner Fläche. Natur mag ich nicht. Ich esse meine Lebensmittel auch wenn ich keinen Bezug dazu habe. Ich finde Ökothemen super. Aber beim Minimalismus geht es mir nur um die wenigen Dinge. Ich will keinen Mehraufwand mit Selbstherstellen. Schade, dass es diese Blogs nicht gibt. Wo es nur um die wenigen Dinge gibt. Minimalismus ist nicht extrem. Der Satz stört mich immer. Er ist genial!!! Nur, man muss ihn sich leisten können. Und da kommt es auf die Lebensphase an. Mit Kind hab ich da viele Jahre Einschränkungen gemacht und darunter gelitten. Nun hau ich alles weg, was stört.

      Warte mal, wenn du in das neue Haus ziehst. Du wirst auch wieder so eine schöne Minimalismusphase haben.

      Liebe Grüße, Tanja

      Schön, dass du immer so ehrlich schreibst.

  25. Liebe Pia

    Vielen Dank, dass du dieses Thema aufgreifst!

    Ich mag diese „100-Dinge-Frage“ nicht, sie verfehlt für mich das Wesen des Minimalismus. Sie lenkt den Fokus stark auf das Entrümpeln von Dingen. Doch die Gretchenfrage des Minimalismus lautet für mich: „Nun sag, wie hast du’s mit dem Konsum?“ Denn Minimalismus ist ein konsumkritischer Weg.

    Konsum, das ist ja erst einmal nur das Verbrauchen/Gebrauchen von Gütern und Dienstleistungen. Von einer Konsumgesellschaft spricht man, wenn Menschen mehr konsumieren, als das, was sie zum Überleben benötigen.

    Minimalismus, wie ich ihn verstehe, setzt sich kritisch mit Konsum auseinander. Da ist die Frage, ob man bestimmte Dinge, Waren oder Dienstleistungen wirklich braucht bzw. was sie wirklich zur Bedürfnisbefriedigung beitragen. Eine andere Frage ist, welche gesellschaftlichen Folgen Konsum hat und unter welchen Bedingungen er ermöglicht wird.

    Solange du dich mit solchen Fragen auseinander setzt, bist du in meinen Augen eine Minimalistin.

    Herzlich,

    Barbara / Frau Momo

  26. Hey Pia,

    ich verstehe gut, was du meinst 🙂 Auch bei unseren Blogprojekt stoßen wir langsam an die Grenzen des „Was es über den Minimalismus zu sagen gibt“, auch wenn wir nie den Anspruch erhoben haben, „richtige Minimalisten“ zu sein, wie auch immer man das definieren will, sondern nur, das wir eingesehen haben, dass die rein auf Konsum ausgelegte Gesellschaft mit all ihren Folgen für uns irgendwie nicht funktioniert, und wie man anders damit umgehen kann.
    Minimalismus ist vllt. für einige von uns der falsche Begriff, es geht mehr darum, wieder bewusster zu leben, statt sich in irgendeiner Art und Weise einlullen zu lassen (sei’s durch zuviel Medienkosum, zuviel Werbung, zuviel Gekauftes ohne Nachzudenken… etc).

    Ich finds super, was du für ein Fazit ziehst, und werde dich gern weiterhin lesen, ich finde auch gerade Artikel über die Selbstständigkeit sehr spannend!

    Was bei mir auf jeden Fall noch ansteht, ist das Kleiderschrank-Projekt mithilfe deines Buches – ich werde berichten! 🙂

    Liebe Grüße,
    Kati

  27. Sibylle

    Der arme Dave Bruno, ob er ahnte, was er da lostreten würde? Ich höre dieses 100 Dinge-Zeug viel öfter von Leuten, die im Minimalismus-Thema stecken, als von „Normalos“ – und letztlich hab ich noch gelesen „We are still keeping up with the Joneses, only the Joneses have changed.“
    Auf einmal geht’s drum, möglichst wenig/möglichst nomadisch/möglichst ausgestiegen zu leben – man fällt von der einen Hörigkeit in die nächste. Da rechtfertigt sich jemand für eine zweite Jacke, weil die eine ja noch geht und erst zehn Jahre alt ist. Herrje.
    Aber Menschen wollen eben immer besser sein als andere, noch veganer, noch besitzloser, noch alternativer… ich raff’s nicht. In meinem Umfeld befasst sich kaum jemand mit plastikfrei leben, ausmisten, selber machen, und obwohl es sicher schön wäre, mal jemanden zu haben, mit dem man sich face to face austauschen kann, bin ich darüber eigentlich ganz froh, denn ich ernte für jede gesparte Plastiktüte bewundernde Blicke und niemand fragt mich, warum ich den Flachs für die Jutetasche eigentlich nicht selber anbaue… klingt auch ein bisschen fies, aber ich hab mich bei der Lektüre verschiedener Blogs in letzer Zeit häufiger gefragt, warum die Leute sich selbst und sich gegenseitig so unter Druck setzen.

  28. Hallo Pia!

    Das klingt alles sehr spannend und ich freue mich schon auf deine Beiträge!

    lg
    Maria

  29. Martina

    Liebe Pia,
    ich lese deine Seiten supergerne und freue mich jedesmal über „Post“ von dir. Deine Art zu schreiben gefällt mir, deine Art, dich mit Dingen auseinander zu setzen und auch dich selbst immer wieder zu hinterfragen. Die Tatsache, dass du nicht meinst, die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Wahrheit gepachtet zu haben. Das finde ich sehr menschlich, das verbindet einfach und ist deshalb super für mich, weil es inspiriert ohne dogmatisch oder radikal zu sein und ohne einem/mir ein Loser-Gefühl zu geben, nur weil ich die „magische“ Grenze von 100 Dingen nicht schaffe (und nicht will), weil man eben die 100 Dinge nicht schafft, sondern nur in Mini-Schritten, dem Mini-Malismus näher kommt. Warum auch immer… Gründe gibt es ja bekanntlich viele. Aber der Weg ist mein Ziel. 🙂
    Also bitte weitermachen, weiterschreiben, weiterverändern. Super! Danke dafür, dass es deinen Blog und deine Bücher gibt!

  30. Martina

    …will sagen: egal über was du schreibst, es ist bestimmt super!
    Witzig, locker, trotzdem tiefsinnig und nachdenklich machend. Ich bin gespannt, was da kommt! :-))

  31. Na wunderbar, ich werde dann gerne über deine anderen Themen lesen. Ich habe auch solche Überlegungen angestellt, weil es ja auf meinem Blog Beiträge zum Thema ‚Minimalismus‘ gibt. Inzwischen finde ich diesen extremen Minimalismus sehr einseitig. Das Leben ist nicht so. Man kann andere nicht in Schubladen stecken; man muss immer Kompromisse eingehen und man muss für sich selbst herausfinden, was man möchte. Man kann durchaus in einem Bereich ganz ‚minimalistisch‘ sein und in einem anderen nicht (Hobby). Und darum geht es in meinen Augen: herauszufinden, was man möchte, alles andere aus seinem Leben entfernen. Man kann Minimalismus nun mal nicht an der Anzahl von Gegenständen festmachen.
    LG, Ingrid

  32. Liebe Pia,

    Kenn ich. Habe Den „gleichen Artikel nur anders“ bei mir vor drei Wochen auch geschrieben. http://minimalistmuss.com/so-gehts-nicht-weiter-2016/
    „Minimalismusbarbie“ musste ich mir anhören, weil ich als Designerin auch den Design-&Architekturstil Minimalismus mag und darüber schreibe. War dann auch mein Gedanke: tun wir uns dann noch einen Gefallen unter so einem Blognamen zu schreiben?
    Tjaja, ich weiß es nicht.
    Bin gespannt wie es sich bei dir hier entwickelt. Viel Spaß beim Verändern wünsch ich aber!

  33. Edith

    Hallo Pia, das finde ich sehr sympathisch (die Sache mit dem Mittelweg). Ich bin ein ganz langweiliger, normaler Mensch ohne Extreme und hatte inzwischen schon das Gefühl, wenn man nichts besonderes kann, macht oder besitzt, mindestens den Jakobsweg gepilgert ist oder wenigstens die Pullover aus den haaren der eigenen Katze strickt, fehlt die Daseinsberechtigung. Dabei finde ich mein Leben in Ordnung so wie es ist. Also gerne weiter mit dem Mittelweg und allen bunten Themen.

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  40. Bettina

    Ich bin Minimalistin, aber extrem.. Nö, aus dem Alter bin ich raus! Ich möchte nicht aus dem Rucksack leben, weder in Thailand ( wo man netterweise auch kaum Winterkleidung braucht) noch in Deutschland um dann Verwandtschaft und Bekanntschaft mit meiner Anwesenheit zu beglücken, weil ich ja so taff bin, dass ich sogar meine Wohnung wegminimalisiert habe. Ich bin so Mittelmaß, 10.000 Dinge hat der Durchschnittsdeutsche, 100 der Hardcoreminimalist.. ich habe rund 1000 Dinge. Ja, ich habe mal gezählt, weil ich neugierig war. Diese Zahl mag ich und dabei wird es auch etwa bleiben. Jetzt setze ich mich viel mit Nachhaltigkeit und DIY auseinander, habe mit 49 Jahren meine erste Marmelade gemacht und das auch noch aus Wildfrüchten.. ich möchte nur noch selbstgesammelten/ gezüchteten Kräutertee haben und im Schrank wartet eine Nähmaschine darauf, dass ich dann im Winter die Muße habe zu lernen mit ihr umzugehen usw.. Alles sehr spannend für mich! Also was mich angeht, darfst du dich ohne Scham Minimalistin nennen und wenn du über deine DIY-Ideen schreibst, dann freue ich mich darauf!