Interview mit Stilberaterin Ines Meyrose: „Den eigenen Stil zu kennen, macht das Leben einfacher“

Welche Kleidungsstücke soll ich behalten, welche loswerden? Diese Frage führt unweigerlich zur nächsten: Welche Klamotten passen am besten zu mir? Was ist eigentlich mein Stil? Ines Meyrose ist Stilberaterin und hat diese Fragen schon Hunderte Male gehört und beantwortet. Und jetzt sogar hier im Interview.

 

Ines, du schreibst in deinem Blog, dass es wichtig ist, den eigenen Stil zu finden? Warum ist das wichtig? Und was ist überhaupt ein guter Stil?
Ines Meyrose: Seinen eigenen Stil zu kennen, macht das Leben einfacher und gibt Selbstbewusstsein. Das Gefühl, das Richtige zu tun, mögen die meisten Menschen, das gilt auch für Kleidung. Dabei hilft es zu wissen, was das Richtige für mich ist. Guter Stil ist relativ… in sich stimmig ist wichtig dabei, gewisse Wertigkeit hilft. Für mich ist jemand stilvoll gekleidet, wenn Kleidung, Accessoires, Frisur und ggf. Make-up die Person optisch unterstreichen. Im besten Fall ist das Bild so vollständig, dass der Betrachter sich an Einzelteile nicht erinnern kann. Wenn ich hinterher nur noch weiß, dass eine Person eine knallgrüne Jacke anhatte, dann war die Kleidung zu laut für die Person. Auch persönliche Markenzeichen wie rote Lippen, bunte Socken, Einstecktücher oder Hüte bleiben im Optimalfall nicht als einziges Merkmal einer Person im Gedächtnis.

Es gibt Menschen, bei denen der Stil ein Erwachsenenleben lang gleicht bleibt, die haben ihren Stil und Berufung meistens früh gefunden.

Der eigene Stil kann sich mit den Lebensgewohnheiten durchaus verändern. Vielleicht arbeitet jemand erst für einige Zeit im Büro und fügt sich einem klassischen Erscheinungsbild, spätere Zeit mit Kindern lässt den Look sportlicher werden, weil einfach mehr Bewegungsfreiheit notwendig ist. Wenn jemand seine kreative Seite entdeckt, kann sich das in ausgefallener Kleidung spiegeln. Es gibt durchaus auch Menschen, bei denen der Stil ein Erwachsenenleben lang gleicht bleibt, die haben ihren Stil und Berufung meistens früh gefunden.

 

Wie würdest du deinen Kleidungsstil bezeichnen? Wie hast du ihn gefunden?
Mein persönlicher Stil ist zwischen natürlich-leger und feminin angesiedelt mit romantisch-extravaganten Ausflügen bei Accessoires und Schuhen. Diesen Kleidungstil habe ich für mich entwickelt, indem ich sehr genau in mich hineinhorche, wie sich etwas anfühlt und was mich daran anzieht. Bevor ich etwas kaufe, schließe ich zum Beispiel nach dem optischen Check bei der Anprobe in Ruhe einmal die Augen und spüre, wie sich Stoff und Passform anfühlen. Ausgefallene Schnitte, romantische Spitzenmuster und satte Farben mochte ich schon immer, habe das nur früher weniger ausgelebt. Zum Glück erlaubt mir mein Job als Imageberaterin, eigenen Stil und Profil zu zeigen.

 

Was könnte der Grund sein, wenn man sich in seinen Kleidungsstücken unwohl fühlt?
Passform und Material sind für das körperliche Wohlbefinden sehr wichtig. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich mich frei bewegen kann. Röcke und Kleider brauchen Spielraum für nennenswerte Schritte, Schuhe ebenso. Wenn die Farben der Kleidung, vor allem in Gesichtsnähe, mit meinen natürlichen Farben in Haaren, Augen und Haut harmonieren, sehe ich gesund aus. Das trägt auch zum inneren Wohlbefinden bei. Außerdem sollte die Kleidung zum Anlass passen. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, fühlt man sich oftmals unwohl.

 

Wie können sich Menschen, die eigentlich kein Interesse an Mode haben, trotzdem gut stylen? Gibt es ein paar Kleidungsstücke, die immer gut aussehen?
Je weniger sich ein Mensch mit Kleidung beschäftigen möchte und trotzdem als gut anzogen wahrgenommen und sich wohl fühlen möchte, je kleiner ist die Garderobenmenge zu empfehlen. Mein Tipp: Auf wenige Basisteile beschränken, die gerne in mehrfacher Ausführung kaufen, und auf Einzelteile verzichten. Im Extremfall kann man wie Georgio Armani oder der verstorben Steve Jobs immer das gleiche tragen: Jeans und schwarzes T-Shirt oder Anzug und schwarzes T-Shirt. Man kann sich seine eigene Uniform zusammenstellen, die Halt und Sicherheit gibt. Davon sind viele Männer, die im Businessalltag weiße Hemden und dunkle Anzüge tragen, nicht weit entfernt. Aber auch Frauen können einen Standardlook aus Jeans und Bluse, im Winter ein Kaschmirpullover dazu, tragen. Wenn eine Frau Kleider mag, sind die mit wenig Aufwand zu tragen, denn man braucht nur Unterwäsche, Strumpfhosen und Schuhe dazu. Neben so einer Art Uniform helfen alternativ komplett gekaufte Outfits, die immer in genau dieser Zusammenstellung getragen werden. Es gibt Menschen, die hängen sich Fotos dieser Kombinationen in den Kleiderschrank, um sich daran zu erinnern, oder hängen die Outfits gleich komplett auf einen Bügel samt Schmuck und Tuch.

Kleidungsstücke, die in die Kategorie „sieht immer gut aus“ fallen, sind für mich dunkelblaue Jeans und hochwertige Halbschuhe bei Männer und Frauen, gut sitzende, farblich zum Teint passende Bluse bzw. Hemd, ein klassischer V-Pullover aus reiner Merinowolle oder Kaschmir, bei Mäntel ein einreihiger Trenchcoat, für Frauen ein Wickelkleid aus nicht abzeichnendem Stoff. Menschen, die sich wenig mit Kleidung befassen möchten, rate ich zu hochwertiger Kleidung und langlebigen Schuhen und Taschen, damit das Thema nicht so oft ein Thema wird.

 

Du schreibst in deinem Blog, dass billige, schlecht verarbeitete Kleidung am Ende teurer ist. Woran erkenne ich, dass ein Kleidungsstück von guter Qualität ist?
Schlecht verarbeitete Kleidung ist am Ende teuer, weil die Modemathematik nicht aufgeht, denn die Kosten pro Tragen sind am Ende höher als bei Kleidung, die ich öfter tragen kann. Um die Qualität eines Kleidungsstücks einzuschätzen sehe ich mir die Nähte an. Sind die gerade genäht? Gibt es lose Fäden? Sind die Knöpfe fest angenäht? Ist der Stoff in der Saumkannte wellig oder gerade verarbeitet? Wenn alles gerade ist und fest sitzt, hat das Teil eine gute Chance, auch nach einigen Wäschen noch die Form zu behalten, weil der Stoff sauber zugeschnitten und verarbeitet wurde. Wenn sich dann trotzdem Nähte nach der Wäsche verdrehen, reklamiere ich das Teil.

Kleidung darf für mich beim Kauf nicht nach Chemie oder Tier riechen, den Geruch würde das Teil nie ganz loswerden.

Außerdem prüfe ich die Haptik des Stoffs. Wie fühlt er sich auf Haut an? Auf jeden Fall knülle ich etwas Stoff fest für einen Moment in einer Faust zusammen und sehe mir dann an, ob es Falten gibt und ob die sich einfach wieder aus dem Stoff streichen lassen. An der Stoffzusammensetzung möchte ich die Qualität nicht festmachen, es gibt tolle Teile aus 100 % Plastik und den letzten kratzenden Mist aus reiner Schurwolle. Kleidung darf für mich beim Kauf nicht nach Chemie oder Tier riechen, den Geruch würde das Teil nie ganz loswerden.

 

Das Projekt 333 ist ja weltweit ziemlich beliebt. Warum, glaubst du, sehnen sich viele Menschen danach, den Inhalt ihres Kleiderschrankes zu reduzieren?
Menschen in Industrieländern leben im Überfluss, auch bei Kleidung. Die Auswahl selbst vor dem eigenen Kleiderschrank geht inzwischen in Überforderung über. Vielleicht ist es mit dem Bedürfnis nach gelegentlichem Fasten, was ja auch immer beliebter wird, zu vergleichen. Reduktion erleichtert die Auswahl, das spart Zeit im stressigen Alltag und nimmt Druck aus dem Anforderungsberg.

 

Liebe Ines, vielen Dank für das Interview!

 

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23 Kommentare

  1. Sehr schönes Interview, vor allem den Tipp zur haptischen Bewertung von Kleidung versuche ich mir zu merken. Kratzige Pullover und Teile mit lockeren Knöpfen landen sowieso nicht in meinem Kleiderschrank, aber manchmal könnte ich da noch genauer drauf achten.

    Ab sofort gilt also:
    1. Stoff zusammenknüllen und danach anschauen
    2. Augen schließen und fühlen.

    Liebe Grüße, Svenja

    • PiaMester

      Hallo Svenja,

      Auf die Haptik eines Kleidungsstückes habe ich auch noch nie geachtet. Aber vielleicht ist das ja der Grund, warum man sich in einigen Kleidungsstücken einfach nicht wohlfühlt, obwohl sie gut aussehen.
      Vielen Dank übrigens, dass du das Interview in deine Netzhighlights (http://apfelmaedchen.de/unsere-netzhighlights-woche-492014/#more-4566) aufgenommen hast!

      LG
      Pia

      • Danke auch von mir 🙂 Freut mich, dass ein konkreter Tipp Umsetzung finden wird.
        Liebe Grüße
        Ines

  2. christine

    Mir hat eine Schneiderin zu meinem Stil verholfen. Sie hat mich gut und ausführlich beraten, welche Schnitte und Stoffe mir stehen, worauf ich achten und was ich als ungünstig meiden soll. Mit ihren Empfehlungen im Hinterkopf wähle ich passende Kleidungsstücke und erkenne schlechte Verarbeitung eher.

  3. Cooles Interview, danke!
    Von diesen Tipps a la „ein (beliebiges Kleidungsstück einfügen) sieht IMMER gut aus“ bin ich allerding komplett abgekommen. Ich dachte immer, ich müsse eine Grundgarderobe aus Kaschmirpullis, Blusen und kleinen Schwarzen haben. Dabei ist mir Kaschmir viel zu aufwendig, Blusen finde ich langweilig und Kleider find ich doof. Das widerspricht sich doch mit diesem „Finde deinen Stil“ – Thema, oder?
    Das hat mir bisher einfach nicht geholfen.
    Mir hat da Holly Beckers (decor8 blog) Strategie des Moodboards mehr gebracht. Das ist zwar eigentlich für Inneneinrichtung gedacht, aber so merkt man erstmal was man eigentlich gut findet. Den Rest habe ich aus dem Buch „Neues aus der Umkleidekabine“.
    Vielleicht werde ich bei der VHS nochmal ne Typberatung machen, zumindest war eine Freundin ganz begeistert davon. Sie hat hinterher nämlich eine Farbkarte bekommen, die sie jetzt auch immer beim Einkaufen dabei hat.

    • christine

      Mit einer Farbkarte einkaufen? Als Erwachsener sollte ich wissen, welche Farben mir stehen und welche nicht. Da brauchte ich solche Hilfskonstruktionen nicht. Mir z.B. stehen weder Geld noch Orange. Also kaufe ich nichts in dieser Farbe.
      Kleidungsstücke im Fotospeichers des Mobiltelefons, damit das nächste Teil dazu passt? Dann ist definitiv zu viel in meinem Kleiderschrank.
      Wer keine Röcke oder Blusen mag, muss ja auch keine tragen. Dann eben Hosen und T-Shirts.
      Wer bestimmte Stoffe nicht mag oder verträgt, wählt eine Alternative. Niemand muss Kaschmir tragen. Manchmal ist ein Pullover aus Baumwolle oder Wolle besser und pflegeleichter.
      Es geht um eine Grundgarderobe, die mich eine Woche lang angemessen kleidet. Da brauche ich nicht lange zu überlegen, sondern ziehe mich einfach an. Für besondere Gelegenheiten wie Feste habe ich auch etwas im Schrank.

      • PiaMester

        Hallo Christine,

        Also ich bin jetzt 29 und weiß noch immer nicht, ob ich nun der Pink- oder der Senfgelb-Typ bin.

        LG
        Pia

        • christine

          Dann nimm dir einen Tag Zeit und geh in ein Bekleidungsgeschäft, probiere alle möglichen Formen, Farben und Schnitte durch und lass dich von einer guten Verkäuferin (leider gibt es davon nicht mehr so viele) oder einer wohlmeinenden Freundin oder Stilberaterin begleiten. Irgendwann merkst du, was dir steht, was deinen Typ unterstreicht und was du meiden solltest. Dann ist die Frage „Pink oder senfgelb“ beantwortet.
          Du kannst, wenn du dir bei einem neuen Teil nicht sicher bist, es normalerweise zurückhängen lassen. Am nächsten Tag probierst du das Kleidungsstück nochmals an und entscheidest dann, ob es dir steht und ob du es haben willst. Du weißt dann, wozu du es kombinieren kannst und ob du es wirklich brauchst.
          Ich finde z.B. hochgeschlitzte Kleider wunderschön, kann sie aber nicht tragen. Dafür ist ein tieferes Dekollete bei mir ein Hingucker.

          • PiaMester

            Hallo Christine,

            Ja, das müsste ich vielleicht wirklich mal machen. Obwohl ich Verkäuferinnen in Klamottengeschäften nicht traue. Ich hab immer das Gefühl, die wollen mir nur etwas aufschwatzen.

            LG
            Pia

      • Also mir helfen Tipps á la „Was jede Frau im Schrank haben sollte“ oder „Sachen, die echt jedem stehen“ überhaupt gar nicht weiter.
        Erstens, weils einfach nicht stimmt. Es steht nicht jedem alles, sonst wäre Stilberatung kein so blühendes Geschäft. Und was jede Frau im Schrank haben sollte, kommt ganz extrem auf den Einzelfall an.
        Ich zum Beispiel bin 27, seh aber aus wie maximal 20. Die „Allround-Tipps“ sind meistens sehr klassische Dinge wie Blusen mit Kragen und drüber einen V-Pullunder. An mir ist das a) viel zu streng, weil mein Körper zwar schlank ist, aber aus lauter weichen runden Linien besteht und b) ist der „Vibe“, den diese klassisch-feminine Kleidung ausstrahlt an mir dermaßen falsch, dass ich einfach nur aussehe wie ein kleines Mädi, das sich mit den Sachen von der Mama verkleidet. Oder ich sehe streng und stiefmütterlich aus. Oder wie ein Mauerblümchen. Der „Vibe“ der Kleidung muss auch zum „Vibe“ der Person passen. Ich meine, stell dir mal Marilyn Monroe in einem streng minimalistischen schwarzen Laufstegzeug von heute vor. Uff nein.
        Eine Farbkarte beim Einkauf dabeizuhaben ist außerdem keine so schlechte Idee für die meisten Leute. Ich weiß auch, dass mir weder Orange noch Gold steht. Aber was ist mit den feinsten Nuancen? Ich als reiner Wintertyp zum Beispiel brauche sehr gesättigte Farben, jede kleinste Mattheit oder Graustich wirkt sich bei mir schon in optischer Müdigkeit und Fadesse aus. Aber wie kann ich im Einzelfall und in dem ekelhaften Licht in Geschäften entscheiden, ob jetzt ein bestimmter Farbton doch schon in die Kategorie „gesättigt genug“ fällt? Grade jetzt wo lauter sanfte, graustichige Mauschelfarben modern sind? Ich persönlich hab mich ja wie eine Wahnsinnige in das Thema Farbtypen eingelesen und auch schon drüber gebloggt, und auch schon an vielen lebenden Objekten geübt, aber meine Erfahrung (als Laie!) ist, dass der Teufel im Detail steckt und Ungeübte dann vielleicht erst nach dem zweiten Tragen draufkommen. Bei einer 200 Euro Winterjacke kann das wehtun.

        Was mir beim Thema Stilfindung derzeit am Meisten hilft, ist stur alle möglichen Details auszuprobieren und Fotos davon zu machen. Bei mir gehts echt grade drum: welche Ärmellängen, Ausschnittformen, Position des Gürtels, Mustergrößen und insgesamt Linien und Silhoutten. Ich brauch zum Beispiel immer starke Taillenbetonung weil es sonst Sackstyle ist. Im neuen Jahr werd ich auch drüber bloggen 🙂

    • PiaMester

      Hallo Frau DingDong,

      Also Blusen sind auch nicht meins, Kaschmir habe ich noch nie versucht. Ich glaube aber, diese Standard-Kleidungsstücke können einem schon Orientierung geben, wenn man sich wirklich so gar nicht auf die Suche nach dem eigenen Stil begeben will. Tausende von Bankangestellten können doch nicht irren 😉

      LG
      Pia

      • Ich hatte letztens eine interessante Diskussion mit einer, die auch so auf Stilsysteme steht wie ich, über den Einfluss von Schuluniformen auf das Selbstbild von jungen Mädchen.
        Der Punkt ist, dass Schuluniformen, aber auch „Bankangestelltenuniformen“ eben NICHT jedem stehen. Die Dame britischer Herkunft hat mir erzählt, dass ihr weder die Farben ihrer Schuluniform, noch der Stil oder die Linien gestanden haben, was sie erst heute weiß. Damals hat sie sich einfach nur hässlich und grau gefühlt was die Pubertät echt nicht leichter gemacht hat und ihr immer noch nachhängt.
        Heute weiß sie, dass nicht nur die falschen Farben der Uniform sie wie eine graue ungesunde Maus wirken hat lassen, sondern die zu strengen klassischen Linien der Kleidung sie trotz hübscher Schlankheit wie einen Teigklumpen wirken hat lassen. Ähnlicher Effekt der auch zu strenge Kleidung an mir hat. Umgekehrt wirken Frauen, die sehr markante und scharfe Gesichtszüge haben oder sehr dramatisch wirken oder sehr modelhaft in „typisch weiblichen“ Sachen wie taillierte Kleidchen und Rüschen und Blümchenmuster oft wie ungehobelte Maurergesellen, ums mal so auszudrücken, Entschuldigung. Und statt zu sehen dass einfach nur die Kleidung falsch ist, geben sie sich selbst die Schuld und fühlen sich unweiblich, die armen. Oder wie in meinem Fall, wie ein Teigklops oder Kleinkind. Stil hat echt enorm viel mit Wohlbefinden zu tun.
        Ich wehre mich ganz ganz stark gegen Aussagen wie „sowas steht allen“. Und auch als Bankangestellte hat man viel Spielraum. Die, die strenge, „eckige“ Linien in der Kleidung brauchen, können das genauso umsetzen wie die, die weiche und runde Linien brauchen.
        Aber natürlich bin ich nur Laie.

  4. PiaMester

    (Dies ist ein Kommentar von Sunray Dollase, den sie mir per E-Mail geschickt hat)

    Liebe Pia,

    ich fand das Interview mit der STilberaterin gut und wollte was dazu kommentieren. Leider macht mir grade mein PC einen Strich durch die Rechnung.
    Darum schick ich dir heute mal mein Kommentar so:

    Ich kann Frau Meyrose nur zustimmen: „Wenn die Farben der Kleidung, vor allem in Gesichtsnähe, mit meinen natürlichen Farben in Haaren, Augen und Haut harmonieren, sehe ich gesund aus. Das trägt auch zum inneren Wohlbefinden bei. Außerdem sollte die Kleidung zum Anlass passen.“ Und auch ihre Aussage oder Überlegung, dass „Reduktion erleichtert die Auswahl“ und schützt vor „Überforderung“, sehe ich genauso. Und oft beschämt es mich dann, mit was für „Luxusproblemen“ ich mich befasse. 🙁 Eine Sache hingegen habe ich in meinem Stilberatungskurs anders gelernt:
    Nicht jedem/r steht ein V-Ausschnitt – ich gehör dazu 😉 Sehr interessantes Interview, vielen Dank dafür!

    • Sie haben völlig Recht, nicht jedem steht ein V-Ausschnitt. Wenn jemand ein sehr langes Gesicht hat, schmale Schultern oder einen langen Oberkörper ist ein V-Ausschnitt oft keine gute Wahl. Auch diese Figurtypen können einen V-Pulli tragen, dann aber eher so, dass das V nicht so zur Geltung kommt, also z.B. mit einer Bluse mit Kragen darunter oder einer großen, kurzen Kette oder einem Loop-Schal. Das ist genau das Problem mit den Verallgemeinerungen … Es gibt bei jedem Kleidungsstück jemanden, der nicht optimal darin aussieht. Und es gibt Kleidungsstücke, in denen sehr viele Menschen gut aussehen. Das sind aus meiner Erfahrung z.B. die von mir oben genannten.
      Liebe Grüße
      Ines Meyrose

    • Liebe Pia, vielen lieben Dank! 🙂

      Liebe Frau Meyrose, den Kettentrick habe ich auch gelernt! Da wäre ich selber ehrlich auch nicht drauf gekommen. Von daher kann ich eine Stilbatung nur empfehlen. Und ich gehe auch mt Farbfächer shoppen. War mir zwar Anfangs etwas ‚peinlich‘, aber es hilft mir ungemein, auf meine Farben zu achten und bei der Unterscheidung zwischen kalten und warmen Farben. Wenn’s und wem’s also hilft – warum nicht? 🙂

      • tordis

        Ich finde auch, so teuer ist eine Stilberatung gar nicht, wenn man bedenkt, wie viele Fehlkäufe man sich danach erspart und wie viele Sachen man danach vermutlich weiterverkaufen kann. Das hat man echt fix wieder drin. Nicht jeder hat den Nerv, sich selbst einzulesen und selber herumzutesten…

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