Minimalistischer Lebensstil – Ganz oder gar nicht?

 

Es gibt da eine Frage, die mich immer mal wieder beschäftigt: Bin ich eigentlich Minimalistin? Wenn nein, wann bin ich es? Was ist die Definition für Minimalismus als Lebensstil? Kann man auch ein bisschen Minimalist sein, oder geht nur ganz oder gar nicht?

Wenn man öfter durch die weltweiten Minimalismus-Blogs stöbert, stößt man auf viele Vorbilder. Menschen, die vollkommen reduziert wohnen, ihr Leben radikal umgekrempelt haben, sich allem Konsum verweigern, einen ökologischen Fußabdruck wie ein Einsiedler haben und sogar ohne Shampoo auskommen. Manchmal frage ich mich dann, was mein Leben mit Minimalismus zu tun hat.

Denn:

  • Ich besitze ein Auto (darauf kann ich hier auf dem Land nur schwer verzichten)
  • Ich lebe in einer komfortablen 80 qm-Wohnung
  • Ich esse zwar gerade kein Fleisch, aber Fisch, Milch, Eier und Co.
  • Ich kann nicht meditieren
  • Ich schaue gerne Fernsehen, manche Filme auch ein weiteres Mal
  • Ich hasse frühes Aufstehen
  • Ich habe kein Fahrrad
  • Dafür besitze ich 8 Handtaschen (so über den Daumen gepeilt)
  • Ich fahre/fliege/schwimme gerne in Urlaub
  • Ich praktiziere Multitasking, obwohl ich das gar nicht will
  • Ich spiele mit dem Gedanken mir ein neues Handy zu kaufen, obwohl das alte noch funktioniert

Vor ein paar Monaten hat mich ein Fernsehredakteur gefragt, ob ich an einem Beitrag mitwirken wolle. Ich war leicht geschockt, denn das hätte auch bedeutet, dass die meine Wohnung gefilmt hätten. Und hier sieht es bei weitem nicht so aus, wie man sich eine minimalistische Wohnung vorstellt. Manchmal herrscht Chaos und an den Wänden hängen Bilder. Sogar über dem Plasma-TV. In dem Moment habe ich mich geschämt, denn was bin ich für eine Minimalistin, die noch nicht mal ihre eigene Wohnung reduziert bekommt. Aus dem Beitrag ist dann nichts geworden, zum Glück.

Gibt es Regeln für Minimalismus?

Vielleicht geht es dir ähnlich. Du fragst dich, wie du Minimalist werden kannst. Nein, du fragst dich zuerst, was zum Teufel ein minimalistischer Lebensstil überhaupt ist, wie man ihn definiert. Ob es Regeln gibt oder eine Anleitung. Ich verstehe unter Minimalismus, dass man sich auf das Wesentliche besinnt, beschränkt und konzentriert.

Tja, aber was ist das Wesentliche? Oha, jetzt wird’s langsam kompliziert. Das Wesentliche, würde ich sagen, ist für jeden Menschen etwas anderes. Deshalb ist auch Minimalismus für jeden etwas anderes. Einige legen Wert auf Nachhaltigkeit, wollen möglichst wenig verbrauchen, um die Umwelt zu schonen. Andere wollen vor allem deshalb Dinge und Verpflichtungen loswerden, um mehr Zeit zu gewinnen. Wieder andere streben nach Unabhängigkeit und Selbstversorgung, wollen vielleicht in einem Tiny House leben.  Manche fühlen sich überfordert und suchen nach mehr Achtsamkeit. Kennst du dein Warum?

Egal, wie dein Minimalismus aussieht, eines hast du mit allen anderen Minimalisten gemeinsam: Du hast irgendwann begonnen, selbst zu denken und nicht mehr mit der Immer-mehr-wollenden Masse zu schwimmen. Du hast erkannt, dass du Verantwortung hast, für dein Leben und für deine Umwelt.

Jede Veränderung ist gut. Minimalist ist man nicht erst, wenn man eine To-Do-Liste abgehakt hat. Minimalismus ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der Zeit braucht. Ich bin noch nicht angekommen, weil es gar kein Ziel gibt. Trotzdem bin ich Minimalistin. Auch wenn es so bald keine Fotos von meiner Wohnung zu sehen geben wird.

Aus welchem Grund bist du MinimalistIn? Würdest du dich selber überhaupt so bezeichnen?

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24 Kommentare

  1. „Ich bin noch nicht angekommen, weil es gar kein Ziel gibt.“
    Der Satz gefällt mir!

    Mir ist das Reduzieren in der Wohnung – das Reduzieren auf das wirklich Wesentliche total wichtig und mein Hauptziel gewesen. Gleichzeitig geht das einher mit einer Verringerung des Konsums. Außerdem habe ich Aktivitäten in meiner Freizeit reduziert, und lebe jetzt entspannter, gelassener und glücklicher.
    Aber angefangen hat es mir der Wohnung und wirklich mit dem Besitz und den Sachen – und das finde ich auch wichtig, wenn man sich als Minimalist bezeichnet. Wer das tut und Unmengen an Dingen besitzt – das würde für mich nicht zusammen passen.
    Minimalistin zu sein, heißt für mich aber z.B. nicht in einem möglichst kleinen Wohnraum zu leben. Ich möchte kein Tiny House. Ich mag es, dass meine Wohnung leer geworden ist und will diese Leere gar nicht fühlen und den Raum nicht verkleinern. Es ist einfach gut so, wie es ist.
    LG Nanne

    • PiaMester

      Hallo Nanne,

      Also ich finde diese Tiny Houses schon irgendwie niedlich. Würde das gerne mal ausprobieren, darin zu wohnen. Vielleicht geht mir die Enge ja nach 20 Wochen auf den Keks und ich ziehe wieder aus 😉

      LG
      Pia

  2. Hallo Pia,
    nur besitzen, was ich liebe und brauche. Funktionierte super bis 24. Dann bekam ich ein Kind. Jetzt ist es 17 und ich habe wieder 70% meiner Sachen abgegeben. Ich liebe einfach dieses unbeschreiblich freie Lebensgefühl gerade ohne Auto, Technikschnickschnack und Verpflichtungen. Die Konzentration aufs Wesentliche und was mir wirklich Spaß macht. Auch rauszufinden, was das ist.

    Liebe Grüße an euch 2
    Tanja

    • PiaMester

      Hallo Tanja,

      Mal wieder schön formuliert 🙂 Ich glaube, dieses Lebensgefühl ist es, was man mit Minimalismus anstrebt.

      LG
      Pia

  3. Toller Beitrag! 🙂
    Ich hatte gerade einen langen Absatz geschrieben und dann wieder gelöscht, es würde wohl ein Roman werden. Daher möchte ich nur kurz sagen, das ich vor einiger Zeit angefangen habe mich mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigen und in meinen Augen schon viel aussortiert hatte, allerdings bin ich jetzt beim siedeln und erstaunt was ich da doch noch so furchtbar viel alles habe … aber wie du so schön gesagt hast, es ist ein Prozess 😉
    Lg Mina

    • PiaMester

      Hallo Mina,

      Romane in den Kommentaren sind hier immer gerne gesehen 🙂
      Am Anfang, habe ich gemerkt, geht es ziemlich schnell mit dem Aussortieren. Dann wird es immer schwieriger, sich von Teilen zu trennen. So ist es bei mir. Andere kommen vielleicht erst richtig in Fahrt und geben immer mehr weg.

      LG
      Pia

  4. Hi Pia,

    ich bin auch Minimalist und habe zu viel Zeugs. Trotzdem achte ich darauf, was konsumiere und schränke mich weiter ein. In einem Kommentar in meinem Blog fragte man mich, warum ich so viele Produkte in meinem Blog testen würde, das wäre doch kein Minimalismus. Das hat mich anfangs sehr getroffen. Doch nachdem ich mein Leben, meinen Konsum und meine Einstellung reflektiert habe, habe ich entschieden, meinem eigenen ganz persönlichen Minimalismus zu leben. Viel Wege führen nach Rom, zum Ziel oder zur Erleuchtung.

    Ob Du 100 Dinge besitzt oder 1000 ist nicht das Ziel des Minimalismus. Für mich geht es oft einfach um Entschleunigung, Konzentration auf das wirklich Wichtige im Leben und Verzicht auf die wirklich unwichtigen Dinge. Welche das sind, bleibt jedem selbst überlassen.

    So ist Minimalismus, ganz ähnlich wie Religionen, etwas ganz persönliches. Hier wirklich mit Dogmen zu arbeiten und anderen vorzuschreiben, wie sie Minimalismus durchzuführen haben, ist nicht der Sinn. Jeder sollte in den Bereichen minimaler Leben, die für ihn von Bedeutung sind.

    Viele Grüße

    Björn

    • PiaMester

      Hallo Björn,

      Deinen Vergleich mit der Religion finde ich super und er hat mich auch ein wenig zum Nachdenken gebracht. Ursprünglich war Religion ja nichts persönliches, sondern vor allem ein vorgegebenes Regelwerk. Ich denke, dass Menschen nach Regeln suchen, an denen sie sich orientieren können. Das ist einfacher als selber zu denken und jede Entscheidung für sich selber abzuwägen. Wenn meine Religion mir verbietet, vor der Ehe Sex zu haben, dann ist das eben so und ich muss nicht herausfinden, wann der richtige Zeitpunkt ist. Wenn mir meine Religion verbietet, Schweinefleisch zu essen, dann verzichte ich eben darauf.
      Außerdem möchten Menschen gerne zu Gruppen dazugehören, und Gruppen definieren sich eben dadurch, dass sie eigene Regeln haben. Es ist irgendwie alles bekloppt, aber es ist so. Deshalb hoffe ich, dass nicht irgendwann jemand auf die Idee kommt, Minimalismus-Regeln einzuführen, sondern dass es weiter ein individuelles Konzept bleibt, eine Anregung, anders zu leben, aber keine Vorschrift.

      Vielen Dank für deinen Kommentar, Björn! Und viel Erfolg mit deinem Blog!

      LG
      Pia

    • Petra

      Hallo Björn,
      genau so ist es! Deine Formulierung gefällt mir sehr gut.
      Ich gehe meinen Weg seit fast zwei Jahren und empfinde den Minimalismus als Bereicherung. Manchmal geht es gut voran. Manchmal sind es Minischritte und ab und zu stelle ich alles in Frage. Egal, Hauptsache ich suche weiterhin für mich den richtigen Weg. Die Richtung ist mir zwar klar, aber das genaue Ziel noch lange nicht, denn viele Dinge werden sich erst auf dem Weg klären. Und das ist so ok..
      Gruß Petra

  5. Hmmm ich denke, da ich immer noch dabei bin, lässt sich nicht alles beantworten. Ich reduziere immer noch. Jetzt wurde mir mal wieder klar, dass ich manche Dinge nicht mehr nutze oder nie genutzt habe und sie wurden deshalb aussortiert. Demnächst kommen sie als Spende weg oder werden ins Internet gesetzt.
    Ich habe einige Dinge, die einfach schön sind oder auch Erinnerungsstücke. Andere Dinge, werde ich vielleicht einfach nie ersetzen, wenn sie kaputt gehen.

    LG

  6. Das ist genau der Punkt. Der absolute Minimalismus ist ja in vielen Fällen gar nicht umsetzbar. Familie, Beruf, Umfeld etc. kann man ja nicht plötzlich ausblenden.
    Ach wie schön wäre die absolute Freiheit durch Einfachheit.

    Es ist so wie Du es sagst: Sich vereinfachen läuft bei jedem anders. Muss es auch.

    Aber der Anfang und die Intention ist wichtig. Das ist der erste Schritt.

    • PiaMester

      Ich bin mir auch nicht sicher, ob absoluter Minimalismus überhaupt wünschenswert ist.

  7. christine

    Von Fülle erschlagen – so kam ich mir vor, als ich in eine kleinere Wohnung ziehen wollte. So viele Dinge hatten sich im Lauf der Jahre angesammelt, die ich nicht mitnehmen wollte. Kein Teil, das ich weggegeben habe, vermisse ich.
    Mit jedem entsorgten Teil stellte sich eine innere Zufriedenheit ein. Dieses Gefühl, mit weniger besser auszukommen, treibt mich bis heute an, immer wieder mit einem kritischen Auge durch die Wohnung zu gehen. Vielleicht gibt es doch noch ein paar Dinge, die weg müssen.
    Es ist am leichtesten, mit Dingen anzufangen. Denn sie gibt man am schnellsten und sichtbarsten weg. Seine Einstellungen und Verhaltensweisen zu ändern, kommt als zweiter Schritt. Das befreit dann endgültig von überkommenen Mustern, die oft als gesellschaftliche Regeln eingetrichtert worden sind. So nach dem Motto „Du musst als Erwachsener ein Service für zwölf Personen haben und einmal in der Woche Großputz machen“.
    Mir geht es besser als vor drei Jahren: Ich habe weniger Dinge, mehr Zeit für mich und bin wesentlich zufriedener. Das ist wichtiger als die Frage, ob ich unter 1000 Dingen besitze.

    • PiaMester

      Hallo Christine,

      Freut mich, dass das Weggeben und Loslassen bisher so positive Auswirkungen auf dich hatte. Ich finde es immer schön, solche persönlichen Geschichten zu lesen. Wünsche dir, dass du deinen Weg so weitergehst.

      LG
      Pia

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  9. Hallo.

    Ich denke ich bin auf dem Weg zur Minimalistin.
    In einer Familie gar nicht so einfach.
    Das erste aufwachen war im Frühjahr 2012.
    Umzug und ich denke mit Grauen zurück.
    Vieles hätte ich nur zu gerne Entsorgt, iss aber nicht meins.
    Zeitgleich eine Versetzung, viel Neues lernen.
    Und der Schweinehund ist wieder davon gekommen.
    Eine änderung gab es im Herbst 2014, mein Arzt hat vorgeschlagen ich sollte mal auf Fleisch verzichten.
    Mir ging es da wirklich nicht besonders, was tut man nicht alles um auf Schmerzmittel zu verzichten.
    Und so fing dann eigentlich alles an…..
    Das nächste war Plastikreduzierung, darüber bin ich zu Feng Shui entrümpeln gekommen.
    Da wurde mir dann klar das hängt alles zusammen.
    Ich hab mit aussortieren angefangen, beschlossen mein Geld nicht mehr für Dinge die ich eh schon habe auszugeben, und es geht mir gut. Nein, es geht mir jeden Tag besser, meine gute Laune ist durch nichts zu erschüttern und ich habe wieder Spaß am Leben.
    Meine persönliche kleine Schwarze Wolke hat sich aufgelöst.
    Minimalismus war die Therapie die ich gebraucht habe.

    Ich hab nur eine Problemzone.
    Meine Wolle und meine Stoffe, aber ich bin da schon 8 Wochen kauffrei.
    Und habe viel verarbeitet.
    Bücher gibt es nur noch zur Belohnung und für ein neues müssen 2 gehn.

    Liebe Pia ich danke Dir,
    Ich habe mich wirklich durch jeden Beitrag in deinem Blog gelesen und er ist sehr inspirierend.

    • Pia

      Hallo Grisuse,

      Danke, dass du deine inspirierende Geschichte hier in den Kommentaren geteilt hast. Besonders gut gefällt mir die Formulierung: „Meine persönliche kleine Schwarze Wolke hat sich aufgelöst. Minimalismus war die Therapie die ich gebraucht habe.“

      LG
      Pia

  10. MeMyselfAndI

    Hallo Pia,

    du schreibst „Einige legen Wert auf Nachhaltigkeit, wollen möglichst wenig verbrauchen, um die Umwelt zu schonen. Andere wollen vor allem deshalb Dinge und Verpflichtungen loswerden, um mehr Zeit zu gewinnen. Wieder andere streben nach Unabhängigkeit und Selbstversorgung, wollen vielleicht in einem Tiny House leben. Manche fühlen sich überfordert und suchen nach mehr Achtsamkeit.“

    Das alles (abgesehen von den Tiny Houses ;-)) sind meine Gründe, mich mit dem Minimalismus zu beschäftigen – das eine schließt das andere ja nicht aus, im Gegenteil, der eine Grund begründet wieder den anderen.
    Ich will weniger konsumieren um a) weniger arbeiten zu müssen und b) nachhaltiger zu leben. Wenn ich weniger arbeite habe ich mehr Zeit um wieder Dinge selbst zu machen, z.B. Gemüse anzubauen, mich öfters ohne Auto fortzubewegen, auch wenn es länger dauert etc. Und das alles hat für mich ganz viel mit Achtsamkeit zu tun.
    Unabhängigkeit, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit – das hängt für mich einfach alles ganz eng zusammen!

    Auch in meinem Fall erlebe ich die Zuwendung zum Minimalismus als Therapie, angefangen mit dem Schritt zu schauen, was wirklich wichtig ist.

    Danke für deine Beiträge!

    • Pia

      Hallo Andi,

      Ok, für dich ist Nachhaltigkeit wichtig. Es gibt auch Leute, die wollen wenig besitzen, um viel Reisen zu können. So eine Flugreise ist aber alles andere als nachhaltig. Vielleicht gibt es auch Leute, die wollen viel reisen und nehmen dafür lieber eine Kajüte auf einem Frachter. Das ist dann wieder nachhaltig.
      So, jetzt bin ich selber ganz durcheinander ^^
      Jeder muss eben schauen, wo die eigenen Prioritäten sind. Alles haben kann man glaube ich nicht. Wie bei den meisten Dingen. Aber man kann gucken, wo sich was gut vereinen lässt. Das scheint dir ganz gut zu gelingen. Find ich toll!

      LG
      Pia

  11. Franziska

    Ich würde mich erstmal nur als Minimalismus-Interessierte bezeichnen, da ich noch ganz am Anfang stehe. Ich kam über meine Ernährungsumstellung auf das Thema. Bin nun seit letztem Sommer Veganer und habe mich durch die intensive Beschäftigung mit Ernährung, auch aus Umweltgründen, immer mehr mit Nachhaltigkeit usw. befasst, dadurch bin ich irgendwann auf den ersten Minimalismusblog (www.einfachbewusst.de) gestoßen und tauche nun immer weiter ein. Es fühlt sich für mich einfach gut an und ich empfinde es mittlerweile als logisch, sich in allen Bereichen des Lebens auf das Wesentliche zu besinnen. Habe angefangen zu entrümpeln und heute erst zwei Umzugskartons Kleidung gespendet. War ein befreiendes Gefühl, ich weiss ich werde noch viel Kram entsorgen.
    Ich glaube auch, dass jeder seinen eigenen Minimalismus im Rahmen seiner Möglichkeiten und Bedürfnisse finden muss. Denn wieviel genug oder zu viel ist, entscheidet letztlich jeder für sich selbst.
    Für mich hat es auch etwas Therapeutisches, sich von Dingen, Gewohnheiten oder Denkmustern zu verabschieden. Mir geht es immer besser, ich fühle mich ausgeglichener und mehr im Einklang mit mir selbst…
    Und es ist toll, dass man dank solch schöner Blogs auch in Kontakt mit Gleichgesinnten kommt und immer mehr erfahren und lernen kann. Danke dafür!
    LG, Franziska

    • Pia

      Hallo Franziska,

      Klingt, als hätte sich schon eine Menge in deinem Leben zum Positiven verändert. Find ich immer wieder schön, sowas zu lesen und zu hören 🙂

      LG
      Pia

  12. Wolfgang

    Hallo Pia,
    ich finde diesen Artikel einfach nur gut, denn Regeln für alles mögliche haben wir nun wahrlich genug. Es ist nun mal nicht jedermanns Sache in Askese zu leben, wichtiger ist es für mich die richtige Balance zu finden. Mir persönlich fällt es nicht schwer meinen Konsum auf das für mich wichtige zu reduzieren aber das ist nur eingeschränkt wirksam da so wohl meine Frau wie auch Ihre Erwachsene Tochter jeden Euro der reinkommt und manchmal darüber hinaus in irgendwelche Dinge investieren.
    Da kann ich entrümpeln bis ich schwarz werde, es wird nicht weniger.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

    Herzliche Grüße aus München

    Wolfgang

    • Pia

      Hallo Wolfgang,

      Askese ist ein furchtbares Wort. Und auch die Idee dahinter. Wenn man sich zu etwas zwingen will, wenn das Leben durch Verzicht nicht einfacher sondern schwieriger wird, dann hat das Reduzieren meiner Meinung nach seinen Sinn verfehlt.

      LG
      Pia

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