Halbzeit der TV-Diät

Zwei Wochen meiner Juni-Fernsehdiät habe ich jetzt hinter mich gebracht und ich muss sagen: Es ist nicht so schlimm, wie ich dachte. Den nächsten beiden Wochen schauen ich also entspannt entgegen. Wobei ich auch dann ein bisschen mogeln werde. Aber dazu später mehr.

Zunächst muss ich gestehen, dass ich mir ein paar Ausnahmen genehmigt habe. Wie bereits angekündigt habe ich zwei TV-Kritiken geschrieben, einmal über das Promispecial von „Wer wird Millionär?“ (3 Stunden) und einmal über Maybrit Illner (1 Stunde). Diese Sendungen musste ich mir natürlich persönlich ansehen. Ansonsten wollte ich nicht auf drei gemütliche Fernsehabende mit meinem Freund verzichten (insgesamt ca. 6 Stunden). Macht also zusammen 10 Stunden Fernsehen in zwei Wochen. Im Vergleich zu den ungefähr 21 Stunden in der Woche, die ich zuvor konsumiert habe, ich das in meinen Augen ein großer Fortschritt. Ich zähle die Momente, in denen ich an einem eingeschalteten Fernsehgerät vorbei gelaufen bin, jetzt mal nicht mit.

Abends bleibt die Flimmerkiste jetzt aus. Das fühlt sich sehr befreiend an, da ich zuvor immer eine zeitliche Barriere im Kopf hatte: Um 20.15 Uhr musste ich zuhause sein bzw. fertig mit allen Dingen, die ich an diesem Tag zu erledigen hatte. Jetzt löst dieser Zeitpunkt keine Alarmglocken mehr in meinem Kopf aus.

Außerdem gehe ich viel früher ins Bett. Lesen kann ich schließlich auch dort, es ist sogar viel gemütlicher als auf dem Sofa. Dort schlafe ich übrigens auch dann ein, wenn der Fernseher nicht läuft. Vielleicht ist es eine Gewohnheit oder das Sofa ist einfach so gemütlich. Beides Dinge, die eigentlich so schlecht nicht sind.

Bislang habe ich noch nicht alle Dinge erledigt, die ich mir als TV-Alternative vorgenommen hatte. Ich habe genau ein Brot gebacken, kein einziges Glas Marmelade gekocht, beherrsche noch immer kein Steno und die angehäkelte Jacke liegt noch immer unvollendet in ihrer Kiste. Dafür habe ich wie gesagt viel gelesen.

Der Rest meiner Fernsehdiät wird ein Kinderspiel, weil ich nächste Woche in den Urlaub fahre. Auf dem Hausboot in Brandenburg, das wir gemeinsam mit Freunden gemietet haben, gibt es keinen Fernseher, noch nicht einmal genug Strom für einen Föhn. Dafür haben wir einen Grill und Mückenspray, damit kann man sich auch ganz nett beschäftigen.

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8 Kommentare

  1. Was hat die Diät bewirkt? Wirst Du im Juli wieder Fernsehen? Wirst Du gar Deinen Fernseher verkaufen?

    Ich habe vor bald 15 Jahren für mich persönlich erkannt, dass der Fernseher die Zeitvernichtungsmaschine Nummer eins ist. Seitdem besitze ich keinen mehr. Natürlich klotz ich auch ab und zu TV und Filme (Kino, Laptop, DVD, Freunde, Kneipe etc.), aber das allabendliche Abschalten durch Anschalten ist längst passe.

    Viele Grüße aus Franken,

    Chrristof

    • PiaMester

      Hallo Christof,

      Verkaufen? Eher weniger. Der Fernseher gehört mir ja eigentlich nur zur Hälfte, die andere besitzt mein Freund und der weigert sich an sowas auch nur zu denken. Gelegentlich einen Film gucken oder eine interessante Dokumentation, dafür ist das Gerät schon ganz gut. Vielleicht überlege ich mir die Sache noch, wenn der jetzige TV den Geist aufgibt und der Kauf eines neuen ansteht…
      Wie bist du denn vom Fernsehen abgekommen? War das eine bewusste Entscheidung oder ist es einfach so passiert?
      LG
      Pia

  2. Pingback: Nie mehr Fernsehen? Fazit der TV-Diät | malmini Blog

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