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Der einfachste Weg zu finanzieller Freiheit

Mehr oder zumindest genug Geld haben, finanzielle Freiheit – das ist einer der größten Wünsche der Deutschen (und bestimmt auch der Menschen in anderen Teilen der Welt). Dabei ist das ganz einfach: Man darf nur nicht so viel Geld für Kram ausgeben, der einen sowieso nicht glücklich macht.

Eigentlich könnte dieser Text hier zu Ende sein. Denn es ist doch logisch: Wer viel Geld ausgibt, der braucht auch viel. Doch wie findet man heraus, was man wirklich braucht?

„Reichtum besteht nicht darin, große Reichtümer zu haben, sondern darin, wenige Bedürfnisse zu haben“, Epiktet.

Dieses Zitat habe ich aus dem Buch Wir können auch anders: Wie man falsche Jobs gegen echtes Glück eintauscht* von Adam Fletcher geklaut. Das Buch habe ich über Patrick gefunden, es gekauft und innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ist doch komisch: Manchmal bemüht man sich jahrelang, einen Gedanken in Worte zu fassen, und dann kommt einer daher und sagt’s einfach. Tja, so war es auch hierbei.

 

Ich war jung und brauchte das Geld

Mein Interesse am Minimalismus begann ja damit, dass ich mich selbstständig machte und schnell merkte: Die Auftraggeber haben dich an deinen nicht vorhandenen Eiern, solange du auf ihr Geld angewiesen bist. Doofer Auftrag, unmögliche Zeit, furchtbare Bezahlung? Ach Mist, mach ich, ich brauche das Geld schließlich. Doch wofür? Für Handtaschen, die ich nach zwei Wochen nicht mehr benutze? Für Klamotten und Haarpflegemittel und Dekokram und weil ich doch bestimmt irgendwann mal einen schicken Neuwagen haben will? Also verbrachte ich meinen Tag mit Aufgaben, die mir keinen Spaß machten. Im Grunde ging es mir nicht besser als in einer Festanstellung: Ich musste das tun, was andere von mir verlangten. Und genau das wollte ich doch nicht mehr.

Nun bin ich in finanzieller Hinsicht ein sehr ängstlicher Mensch. Ich konnte es noch nie ertragen, wenn am Ende des Monats mein Konto leer war. Das verursacht bei mir Schnappatmung und Schweißausbrüche. Es muss immer noch irgendwo ein finanzieller Puffer da sein, sonst drehe ich am Rad. Das hat den Vorteil, das ich selten wirklich pleite bin. Ich glaube, das ist mir nur ein Mal passiert, als ich vergessen hatte, den BaföG-Folgeantrag pünktlich einzureichen, aber trotzdem noch mit dem Geschichts-Kurs nach Frankreich wollte. Seitdem weiß ich: Das muss ich nicht noch einmal haben.

 

Der einzige Weg zu finanzieller Freiheit führt darüber, dass man weniger ausgibt als man einnimmt.

Stimmt das Verhältnis nicht, kann man entweder seinen Verbrauch senken oder die Einnahmen erhöhen. Das ist beides ziemlich stressig. Besonders letzteres. Viel einfacher ist es, seinen Geldbedarf von Anfang an so niedrig anzusetzen, dass man ihn mühelos decken kann.

Adam Fletcher beschreibt das sehr anschaulich in seinem Buch. Er nennt das seine „Freiheitsformel“. Er hat alle seine Ausgaben beobachtet und festgehalten und dann geschaut, was er weglassen kann, ohne dass es seine Lebensqualität groß beeinflusst. Und genau das ist doch Minimalismus: Dinge, von denen man dachte, man könnte niemals ohne sie leben, einfach mal weglassen. Und dann merken: Oh, das hat mir ja gar nicht gefehlt.

Je weniger Geld man braucht, desto unabhängiger ist man. Desto eher traut man sich, zu einem blöden Job oder Auftrag Nein zu sagen. Desto freier ist man in seinen Entscheidungen. Desto länger lässt der Herztod auf sich warten, weil man ja nicht ständig in Panik ausbricht.

 

Ich möchte auf nichts verzichten.

Diese Logik ist mir schon sehr früh klar geworden. Irgendwie trage ich sie immer in mir. Ich will auf nichts verzichten, nicht in Entbehrung oder Armut leben, aber ich möchte auch nicht irgendwann merken: Ups, jetzt haben meine finanziellen Verpflichtungen mein Einkommen überholt. Denn, das beschreibt Fletcher ebenfalls sehr anschaulich: Je älter man wird und je mehr man verdient, desto größer werden auch die Ansprüche. Letztlich gibt man so viel Geld für Dinge aus, die man 10 Jahre vorher niemals gebraucht hätte, dass sich selbst eine beeindruckende Gehaltserhöhung schnell in Luft auflöst. Denn um den neuen Lebensstandard, den man ja jetzt für angemessen hält, halten zu können, muss man viel mehr Geld ausgeben. Und dafür wieder mehr arbeiten. Weshalb man weniger Zeit hat, sein hübsches Zuhause und den Sportwagen zu genießen. Ist doch total hirnrissig, oder?

Hinzu kommt ja noch die wachsende Angst, diesen Reichtum wieder zu verlieren. Warum sonst haben alle Menschen so eine Panik vor der Rente? Weil sie sich fürchten, ihren Lebensstandard dann nicht mehr halten zu können. Das habe ich auch noch nie verstanden: Da macht man sich in der besten Zeit seines Lebens (jung sein ist schön, alt sein nicht so) total verrückt, spart hier was an und verzichtet da auf Freizeit und bleibt noch ein paar Stunden länger im Büro, nur um dann mit 65 in seinem leeren 180m²-Haus sitzen zu können und sich Gedanken darum zu machen, wie lange man die Fenster wohl noch selber wird putzen können.

So, jetzt bin ich aber irgendwie wieder vom Thema abgekommen. Wie kommt man nun also zu finanzieller Freiheit? Indem man seine Ausgaben senkt. Dazu ist es wichtig, überhaupt erstmal einen Überblick über die eigenen Finanzen zu bekommen. Und dann schauen: Was davon ist wirklich unerlässlich und was nur Luxus? Damit werde ich mich in den nächsten Wochen mal beschäftigen. Zum Beispiel ist da diese Berufsunfähigkeitsversicherung. Du weißt nicht zufällig, ob so etwas wirklich total wichtig ist oder ob man es nicht doch weglassen kann?

 

Ok, und nun bin ich gespannt, was du dazu sagst: Worauf hast du verzichtet und dir damit Freiheit erkauft? Wie behältst du deine Finanzen und insbesondere deine Ausgaben im Blick? Was hast du reduziert und gemerkt, dass es dir überhaupt nicht fehlt?

 

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63 Kommentare

  1. Hallo Pia,

    ich hab schon immer so gedacht und bin da nie reingeraten. Hab noch nie einen doofen Texterjob angenommen. Hatte von Anfang an prominente Anfragen weil ich mich nie unter Wert verkauft habe. Früh ein Kind bekommen. Dann hat man kein Geld für sich. Und das tut gut! Das meiste kann man weglassen. Ich hab zwar auch wieder vier Parfums. Das ist für mich Luxus. 9 Paar Schuhe. Aber ein Haus wäre nie was für mich. Weil ich da genauso denke. Will unabhängig bleiben. Ich konnte mir immer leisten kein Auto zu haben weil ich zentral wohne. So muss ich das Geld auch nicht verdienen und kann in der Zeit in der Sonne sitzen. Meine T-Shirts kosten nicht mehr als im Studium. Dinge, die ich nicht nutze, kaufe ich nicht. Mit ein paar Patzern, das ist klar! Ich freue mich, dass ich mich immer noch freuen kann über kleine Dinge. Vorfreude ist was tolles! Dass ich auf einen Film 6 Wochen warte und mich einfach nur freue. Klar könnte ich den auch kaufen. Ich freu mich aber lieber drauf! Das ist das Tolle an mir und meinem Leben. Ein Schatz den ich mir von der Konsumwelt nicht nehmen lasse! Ich hab z. B. schon den dritten Discman. Und werde mir nochmal einen kaufen wenn er kaputt ist. Ein Smartphone käme mir nie ins Haus.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Pia

      Hallo Tanja,

      Ich finde deine Konsequenz echt beeindruckend. Besonders, dass du dich nicht unter Wert verkaufst. Ist mir auch schon oft passiert. Und wenn ich so viel verlangt habe, wie ich es für richtig empfand, hieß es: Nein danke, dann doch lieber nicht. Dann bekommt man schnell Panik und nimmt am Ende doch alles an, egal, wie schlecht bezahlt und langweilig.

      LG
      Pia

  2. Ingo

    Hallo

    Das ist aber alles einfacher geschrieben als umgesetzt 😉 Grundsätzlich gebe ich dir völlig recht: Kaufe nur was du bar bezahlen kannst, kaufe nur was du zum leben brauchst! Je nach Stadt, Bundesland, Familiensituation (Kinder, …) sind aber sehr unterschiedliche Beträge fällig um sich zumindest das leisten zu können. Und je nach Qualifikation, Beruf, Branche sind es auch sehr unterschiedliche Einnahmen die man erzielen kann. Bin selbst gerade auf der Suche und weiss wovon ich rede, auch wenn die „Offiziellen“ was anderes behaupten: Sehr viele – selbst anspruchsvolle – Jobs werden über Zeitarbeit oder per Werkvertrag vergeben. Stundenlohn in Direkteinstellung: 15-18€. Stundenlohn über Zeitarbeit: 8,83-10,54€. Besonders als (Langzeit-)Arbeitsloser hast du da oft nicht die Wahl. Wenn man dann noch Kinder hat… …im Zweifel muss man dann auch Jobs die man nicht machen möchte annehmen. Und es hat nicht jeder Fertigkeiten mit denen er sich selbstständig machen kann. Ich denke in einer Großstadt musst du als Single gut 1.200€ rechnen. In einer Metropole eher 1.500€. Da müssen die meisten Menschen schon Vollzeit für arbeiten. Ein Desaster (Zahnersatz fällig, Waschmaschine irreparabel kaputt) sollte dann auch nicht passieren.

    Fazit: Selbst wenn man seine Ansprüche so weit runter schraubt, dass man keinen Tinnef mehr besitzt und begehrt, kann es schwierig werden seine Einnahmen „mühelos“ zu erwirtschaften, von einer Reduktion der Arbeitszeit mal ganz zu schweigen.

    Was die Berufsunfähigkeitsversicherung betrifft: Versicherungen sind immer ein Geschäft mit der Angst. Wenn Du Angst hast: Lass dich bei der Verbraucherberatung beraten was du brauchst. Aber vergiss nicht: Versicherungen sind keine Wohltäter sondern wollen an dir verdienen. Auch wenn der Versicherungsfall eintritt machen die immer noch ein gutes Geschäft. Deshalb mein Tipp: Spar dir die Arbeitszeit die du für die Beiträge aufwenden musst und geniesse das Leben. Es werden sich Lösungen finden wenn es so weit ist sie zu brauchen. Und verhungern wirst du in diesem Land auch nicht. Im schlimmsten Fall landest du in der Grundsicherung und muss für ne warme Mahlzeit zur Tafel gehen und auf dem Weg dahin Pfandflaschen sammeln. Okay: Die Aussage treffe ich mit der Hoffnung, dass die Sozialgesetze nicht noch asozialer werden als sie es seit der rot-grünen Regierung unter dem Genossen der Bosse ohnehin schon sind.

    Grüße
    Ingo

    • Pia

      Hallo Ingo,

      Klar ist immer alles einfacher geschrieben als umgesetzt. Aber ich glaube, wenn man diese Idee im Hinterkopf behält, trifft man die besseren Entscheidungen. Eine blöde Arbeit anzunehmen, weil man damit die Klamotten der Kinder bezahlt, ist vollkommen OK. Eine blöde Arbeit anzunehmen weil man meint, die Kinder unbedingt in Jack Wolfskin und Co. kleiden zu müssen, finde ich hingegen ziemlich dämlich.
      Danke für deine Meinung zur Versicherung. So ähnlich sehe ich das ja auch.

      LG
      Pia

  3. Linda Be.

    Hallo Pia,
    mein Mann und ich, sind nicht mehr die Jüngsten. Deine Artikel motivieren mich immer wieder weiter zu machen. Im Moment spare ich bei meinen persönlichen Ausgaben. Kleider, die ich mir nicht kaufe oder wenn ich einkaufen bin auf die verlockenden Imbiss-, Eis- und Kuchenangebote. Wir versuchen noch möglichst viel von unserem kleinen Häuschen abzubezahlen, damit wir in 3 1/2 Jahren noch genug zum Leben haben. Ich habe das alles durchgeplant und immer Haushaltsbuch geführt und seit 1998 auf einer Exceltabelle mit meiner ganz persönlichen Vorlage. Mich ärgern überwiegend die hohen Versicherungsbeiträge. Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen wir nicht mehr, aber die ganzen anderen. Was kann man weglassen? Gebäude-, Hunde- und Kfzversicherung muss. Hausrat, Haftpflicht, Glas ( auch Fenster), Rechtsschutz, Brille? Meine Erfahrung ist, dass z.B. die Brille dann kaputt geht, wenn die Versicherung gekündigt wurde. Ich habe keine mehr. Dafür brauchte mein Mann Hörgeräte und da ist eine Versicherung zu empfehlen, wenn man nicht die einfachsten hat. Es ist nicht so einfach, dass zu entscheiden.
    Lg

    • Pia

      Hallo Linda,

      Danke für deinen Kommentar. Ihr habt euch das offenbar sehr gut überlegt, was für Versicherungen ihr braucht und welche nicht.
      Brillen gehen glaub ich auch dann kaputt, wenn man nicht gerade eine Versicherung gekündigt hat. Nur hat man dann keinen Grund, sich über seine Entscheidung zu ärgern.

      LG
      Pia

  4. Nadin

    Liebe Pia,

    ich lese deine Artikel wirklich gerne und fühle mich immer wieder inspiriert. Ich selbst habe vor einigen Jahren bewusst angefangen zu verzichten, nachdem ich einfach nicht mehr zur Ruhe kam und mich von meinem ganzen Kram erdrückt fühlte. Seitdem lebe ich wesentlich „luftiger“, habe eine Job gefunden, der mir unglaublich Spaß macht und habe meinen Konsum auf das Notwendige heruntergeschraubt.
    Es gibt jedoch eine Sache, an der ich nie sparen würde und das sind Versicherungen. Wir leben leider immer in dem Irrglauben, dass die schlimmen Dinge nur den anderen passieren. Ich selbst wurde auch erst so richtig wachgerüttelt, als mein Cousin sich anfang des Jahres bei einem Unfall die gesamte Hand abgesägt hat. Die Hand konnte zwar gerettet und wieder angenäht werden, jedoch wird es Jahre dauern, bis er wieder vielleicht wieder arbeiten kann. Und natürlich belastet so ein Vorfall auch psyschisch ungemein. Was viele hierbei nicht nicht wissen: Sobald der Arzt keinen festen Zeitpunkt benennen kann, an dem man wieder arbeitsfähig ist, muss die Krankenkasse nicht mehr zahlen. Und hier muss ich Ingo einfach wiedersprechen: In so einem Fall möchte ich nicht dastehen und mir überlegen müssen, wie sich jetzt eine Lösung findet. Und ich möchte auch nicht, dass am Ende meine Familie für mich herhalten muss. Dass finde ich dann fast schon etwas egoistisch gedacht.
    Wo ich Ingo jedoch voll und ganz rechtgebe: Man schließt Versicherungen ab in der Hoffnung, dass man sie niemals nutzen muss. Es ist ein Geschäft mit der Angst und dadurch verdienen die Versicherungen ihr Geld.
    Am Ende muss aber natürlich jeder selbst wissen, was er möchte und was nicht. Ich persönlich schlafe einfach besser, wenn ich weiß, dass ich vorgesorgt habe und für meine Familie im Notfall nicht noch eine zusätzliche finanzielle Belastung bin.
    Übrigens lässt sich eine BU ganz super mit einer Altersvorsorge verbinden. Das ganze ist dann steuerlich absetzbar und man freut sich doch immer, wenn man einmal im Jahr etwas Geld zurückbekommt und dies für einen schönen Urlaub mit den Liebsten nutzen kann 😉

    Beste Grüße und mach weiter so,
    Nadin

    • Linda Be.

      Liebe Nadin,
      mir ist bisher nur bekannt, dass die Krankenkasse nur 1,5 Jahre zahlt und dann beantragt man Erwerbsminderungsrente, geht wieder arbeiten oder meldet sich arbeitslos. So geschehen bei meinem Mann. Bei ihm war auch nicht klar, wann und ob er wieder arbeiten könnte. BU hatten wir nicht. Hätte uns auch nichts genutzt. Aber das die KK gar nicht mehr zahlt, ist mir neu. Aber vielleicht ist das bei Arbeitsunfällen anders. Ist da nicht die Berufsgenossenschaft zuständig? Wobei man mit den BU Versicherungen immer hört und liest von Fällen, wo die dann den Leuten soviele Schwierigkeiten machen, weil sie nicht zahlen wollen.
      Lg

      • Nadin

        Hallo Linda,

        du hast natürlich vollkommen recht. Keine Versicherung ist wie die andere. Einige Versicherungen versuchen sich aus ihrer Verantwortung herauszuwinden. Darum war es mir persönlich wichtig bei der Wahl auch auf „Gerichtsquoten“ zu achten.
        Zur Krankenkasse: Ich wollte damit nicht sagen, dass die Krankenkassen gleich partout gar nichts zahlen. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass die Kassen in so einem Fall nicht verpflichtet sind weiter zu zahlen. Oftmals sind sie aber kulant und halten sich noch an die 1,5 Jahre. Man kann jedoch auch Pech haben.

        Ich hoffe, deinem Mann geht es wieder gut.
        Beste Grüße.

    • Pia

      Hallo Nadin,

      Danke für deinen Kommentar! Finde ich toll, dass hier so viele unterschiedliche Meinungen auf den Tisch kommen. So eine Kombi-BU habe ich auch. Wusste gar nicht, dass man die absetzen kann 🙂

      LG
      Pia

  5. Hallo Pia,

    toller Artikel!
    Genau die Fenster etc. sind das Thema warum ich eine Wohnung habe und kein Haus will und brauche.
    So ist es vielleicht rechnerisch und theoretisch auf ein Leben gerechnet teurer, aber in Summe gewinne ich.
    Aus einer Wohnung weiter zu ziehen ist viel einfacher, im Moment bin ich hier sehr zufrieden.
    Wer weiß was noch kommt. Das Leben bietet so viele Möglichkeiten, die nicht gleich die Welt kosten.

    Alles Liebe
    Elisa

    • Pia

      Hallo Elisa,

      Wohnung oder Haus – das ist total Geschmackssache, habe ich gemerkt. Es gibt für beides gute Gründe, man muss sich halt klarmachen, was einem persönlich wichtiger ist.

      LG
      Pia

      • Ingo

        … oder Wohnwagen 😉 Schade, dass es in D’land nicht so ohne weiteres möglich ist dauerhaft auf einem Campingplatz zu wohnen. Würde ich persönlich sehr gerne. Ein 10qm Wohnwagen mit Toilette, Kochgelegenheit, Strom,- Wasseranschluss würde mir völlig reichen.

        • Pia

          Ja, komisch, diese Vorschriften, oder? Typisch Deutschland…

  6. Major

    Ein sehr schöner Gedanke. Ich überlege bei vielen leuten auch oft, warum die das jetzt unbedingt haben müssen. Warum alle 3 Naked-Paletten, wenn die Farben doch eh auf der Haut identisch aussehen? Warum immer den To-Go Kaffee und das Bäckerbrötchen statt im Büro Kaffee zu kochen und ne Stulle zu essen? Warum das Markenmehl und nicht die Bückware? Warum den Diesel fahren, obwohl man in der Woche gerade mal auf 30 km kommt? Warum überhaupt den Diesel für diese Strecke fahren und nicht öfter das Rad nehmen?
    Nachdem ich sinnlose Materielle Süchte wie doppelt und dreifache Kosmetik, Mangas, zu viele Klamotten und all son Kram eingestellt habe, kann ich jetzt durch Städte laufen und die Architektur betrachten. Das Portemonai leert sich höchstens im Cafe für ein nettes Getränk für max. 3€ und nicht für tonnenweise Bücher, Schnickschnack und Klamotten, die ich eh nicht anziehe. Ich schleppe nix in den Städten, sondern ich nehme ideelle Werte mit: Erfahrung, Freude, gerne auch eine Zeichnung in meinem Skizzenbuch. Wenn ich durch das Skizzenbuch blättere (bsp: http://krakelkrake.blogspot.de/2015/07/skizzenbuch-immer-dabei.html), dann habe ich daran mehr freude, als wenn ich den schnickschnack anschaue, den ich mir bei so einem trip gekauft habe. am ende ist dann noch genug geld da, mir ein neues skizzenbuch zu kaufen, die sind mit 16€ nämlich verschrien teuer. Aber eben doch die besten für Unterwegsaquarell 🙂

    Bis hier hin war es aber ein langer Umdenkweg. Danke für deine tollen Einträge, die haben mich nachhaltig begleitet und mich diverse umzugskistengrößen leichter gemacht. Wobei es damit ja nie getan ist, wenn man vorne rauswirft, aber hinten immer wieder zwanghaft dazu kauft – eben der Zukauf findet nicht mehr statt. Und wenn doch, dann ist es 5x überlegt und meistens auch die richtige entscheidung.

    • Pia

      Hallo Major,

      Wow, dein Skizzenbuch ist toll! Ich stehe ja sowieso auf alle Arten von schönen Notizbüchern und besonders Art Journals. Danke für den Link!

      LG
      Pia

  7. Christine

    Eine Berufsunfähigkeit ist bei fast allen Menschen sinnvoll. Eine Haftpflicht ist auch wichtig, weil Personenschäden schnell in Dimensionen abdriften, die den Verursacher mit einem Schlag arm machen. Und eine Krankenversicherung muss auch sein. Wer schlechte Zähne hat, sollte eine Zusatzversicherung abschließen. Wer Wert auf ein Einbettzimmer legt, ist mit einer Zusatzversicherung auch gut beraten.
    Am leichtesten fällt das Aussortieren bei doppelten Sachen. Irgendwann kommt man zur Lebensführung. Hier gibt es die Frage: Gibt mir eine große Wohnung mit höherer Miete mehr in meinem Leben oder spare ich an der Miete und habe eine kleinere Wohnung, weil mich Reisen mehr erfreut? Das zieht sich dann über Möbel, Kleidung, Hausrat bis hin zu Hobbys.
    Mein Haushaltsbuch zeigt mir deutlich, wann ich über die Stränge schlage und wofür. Aber – ich kann mir eine reduzierte Arbeitszeit leisten, etwas ansparen und lebe damit wesentlich zufriedener. Denn der größte Luxus, eine Tasse Kaffee in der Sonne zu genießen, kostet wenig und beglückt mehr als ein teurer Spotwagen, der noch der Bank gehört.

    • Pia

      Hallo Christine,

      Wahre Worte. Danke dafür!

      LG
      Pia

  8. Hi Pia,

    das ist ja cool, dass du dir den Buchtipp gleich zu Herzen genommen hast 🙂

    Viele Grüße,
    Patrick

  9. Hallo Pia.
    Ich habe für mich eine vollständige Kostenaufstellung gemacht und jeden Punkt auf Notwendigkeit, Ersetzbarkeit oder Verzicht durchleuchtet. Da kam eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten heraus, z.B. Versicherung oder Stromanbieter wechseln.
    Dafür kann ich jetzt weniger Stunden in der Woche arbeiten, was ich als Luxus empfinde.
    Zudem habe ich einiges am Materiellem reduziert und spare Pflege und Zeit.
    Ich habe aber finanzielle Vorsorge getroffen, das ist mir sonst zu unsicher.
    Insgesamt geht es bei den Einsparungsmöglichkeiten bei mir eher um die monatlich immer wiederkehrenden. Dazu gehört besonders die Nahrung. Unverarbeitetes ist meist günstiger, so nutze ich meine Zeit und koche viel selbst. Spart nebenbei auch viel Müll, der wiederum kostet. Man sollte sich gut überlegen, was man kauft und auch was man nicht kauft, das muss ich mir bei dem heutigen Überangebot immer wieder vergegenwärtigen.
    Danke für den inspirierenden Artikel.

    • Pia

      Hallo Kiki,

      Super, dann hat das bei dir ja schon Früchte getragen.

      LG
      Pia

  10. Anna_k

    Ich bin da wie du, Pia, wehe mein Konto droht leer zu werden. Ich bin sparsam, gönne mir aber auch mal was.

    Ich arbeitete mindestens 2 Jahre, bevor meine Ansprüche ein Bisschen stiegen. Nach 3 Jahren gönnte ich mir einen Sprachaufenthalt und seither bleiben meine Bedürfnisse etwa gleich.

    2010 entdeckte ich den Minimalismus und seither überlege ich bewusster, was ich will. Ich bin immer noch chaotisch, habe aber viele Bücher verschenken können, kaufe kaum mehr neue. Die Bibliothrk hat genügend spannende Bücher. Vor einem Jahr habe ich mit Naturkosmetik angefangen, welche nicht ganz so einfach zu beschaffen ist, wie konventionelle. Auch das bremst den Konsum.

    Eine Freundin kauft keine Polyesterkleidung, hier könnte ich strenger werden und diesen Stoff auch komplett verbannen. Da kauft frau auch gleich weniger. Aber Kleider sind ein Thema für sich.

    • Pia

      Hallo Anna,

      Ich glaube ja man kommt irgendwann ganz automatisch an einen Punkt, wo man einfach genug hat. Den muss man nur erkennen. Cool, dass du das geschafft hast.

      LG
      Pia

  11. Der Verzicht auf vieles, was andere anscheinend für „Standard“ befinden, fällt mir gar nicht so schwer. Urlaub, Putzfrau, große Wohnung, schicke Kleidung, all das brauche ich nicht.
    Aber diese sogenannten „finanziellen Verpflichtungen“ von denen du schreibst, die geißeln mich jedes Jahr mehr. So scheint es mir zumindest. Heizkosten, Strom, Straßenbahn-Ticket, TV, Telefon, Internet….. all das wird imemr teurer und macht so einen immensen Faktor aus, dass ich oft Angst habe, diese irgendwann nicht mehr bezahlen zu können.

    Wie du auch, habe ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht und lebe seitdem deutlich freier und oft auch glücklicher, aber eben oft auch am Existenz-Minimum.
    Daher lese ich mit Vorliebe diverse Spartipps, denn Minimieren ist ja leider nicht immer gleich Sparen.

    • Pia

      Hallo Constanze,

      Ja, das kenne ich. Einige Sachen werden einfach teurer und man kann nichts dagegen tun.
      Minimieren kann auch ziemlich teuer sein, wenn man zum Beispiel Dinge weggibt und dafür eine neue nachhaltige Bio-Vegan-Variante kauft. Ganz oft denke ich das bei Plastiksachen: Wenn es die alten doch noch tun, warum sich die Mühe und die Kosten machen, nach einer Holz- oder Metall-Variante zu suchen? Aber Minimalismus sieht eben für jeden anders aus, das ist nur meine Meinung. Mir wäre das zu anstrengend und aufwändig.

      LG
      Pia

  12. Alex

    Hi,
    Witzig, das Buch lese ich auch gerade. Wobei ich es noch nicht durch habe.

    Letztlich sehe ich es auch, dass man weniger benötigt als man hat bzw. meint. Aber ich finde das Leben ist unglaublich teuer geworden. Habe mich früher eher von Junk-Food ernährt und meist günstige Lebensmittel konsumiert. Seit gut zwei Jahren achte ich nun auf das was ich esse und das merkt man im Geldbeutel. Gesunde Ernährung geht bei mir deutlich mehr ins Geld als die alte Ernährung. Der größte Teil des Geldes verschwindet nicht für Nippes oder Luxus, sondern in den Supermärkten für gesunde Lebensmittel und daher finde ich es schwierig Stunden zu reduzieren oder Aufträge auszuschlagen. Ich weiß nicht wo ich „Fehler“ beim Einkaufen mache oder ob es wirklich alles so teuer ist.

    VG Alex

    • Pia

      Hallo Alex,

      Ich hab noch nie drauf geachtet, ob gesündere, weil unverarbeitetere Lebensmittel günstiger sind. Schreib doch mal Einfachkiki an (die hat den Beitrag auch kommentiert): Sie sagt, sie würde mittlerweile sogar durch gesündere Lebensmittel sparen.

      LG
      Pia

      • Alex

        Bio Produkte sind halt immer teurer. Schau alleine mal bei Milch. Konventionelle Milch bekommt man für um die 50 Cent. Wenn ich zur Bio-Milch greife, dann bezahle ich um einen Euro. Von vegetarischen Ersatzprodukten mal ganz zu schweigen. Die vegetarischen Würstchen kosten mehr als Bio-Würstchen und sind deutlich teurer als die Konventionionellen.
        Ein Vollkornbrötchen liegt bei etwa 60 Cent beim Bäcker. Ein einfaches im Supermarkt bei 15 Cent. Alternativ backe ich mein Brot selber. Da spare ich zwar Geld nur dauert das rund 3 Stunden und die Zeit muss ich finden.

        Letztlich kann ich durch den eigenen Garten sicherlich etwas sparen, aber insgesamt halt ich einen gesundenlebensstil für deutlich teurer als den ungesunden.

        • Pia

          Hallo Alex,

          Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass Bio nicht gleich gesünder ist. Und vegetarisch auch nicht. Ich glaube, das ist ein ziemlicher Hype, mit dem sich eben auch gut Geld machen lässt. Aber wenn dir diese Art der Ernährung wichtig ist, dann finde ich es vollkommen ok, dafür mehr Geld auszugeben. Das ist auch eine Form von Luxus und man kann solche Produkte sicher viel besser genießen.

          LG
          Pia

    • Hallo Alex, vielleicht nicht die Lösung für jeden, aber ich habe seit letztem Jahr einen kleinen Schrebergarten, in dem ich jede Menge Gemüse und Kräuter anbaue. Wahnsinn, was ich dieses JAhr ernetn konnte. Ich brauchte nichts dazu kaufen. Alles da. Sogar soviel, dass ich für den Winter diverse Sachen eingekocht habe. Außerdem kann man im Winter noch leckeren Kohl ernten.
      Auch in der Freizeit spare ich viel Geld, da ich anstatt in den Biergarten num im Sommer gerne mal mit Freunden im Garten grille.

    • Jeanne

      Hallo Alex,

      der „Fehler“ in Sachen teuer dürfte darin liegen, dass Du verarbeitete Sachen kaufst.
      Zum Abnehmen (bis jetzt 18 kg) habe ich mühsam gelernt, mich gesünder zu ernähren.
      Nebenbei habe ich gemerkt, dass ich immer weniger nach Hause tragen und immer weniger Geld ausgeben muss. Ich esse ganz überwiegend nur noch „echte“ Sachen. Also nichts Hergestelltes. Einfach zu merken: Keine verschweißte Verpackung. Letztes Wochenende zB. Paprika mit Zwiebeln gebraten und 3 (Bio) Spiegeleier (Paleo-Essen). Oder Biohaferflocken (Lidl, 60 Cent) in Milch weichen und Birne/ Apfel hineinraspeln. Tagsüber Äpfel, Nüsse (Studentenfutter) und Karottensticks schon mundgerecht hergerichtet. Die anderen Karotten (Bio von Lidl für 99 Cent), frischen Ingwer (50cent), Zwiebeln und rote Linsen mit Kreuzkümmel, Curry (günstig bei Eurogida) etc. zu einer sämigen Karottensuppe verkocht. Kochend heiß portionsweise in Gläser mit Schraubverschluss füllen (ehemals Marmeladengläser). Hält sehr lange für Mittagessen im Büro mit Mikrowelle in den nächsten Tagen. Dazu Vollkornbrot (Biobäcker) und Biosalzbutter mit Kräutern vom Balkon. Zum Naschen frische Pflaumen und Äpfel.

      Das ist wenig, aber es enthält alles und der Körper lernt tatsächlich, davon satt zu sein. Es ist v.a. unglaublich preiswert. Dann sind auch Biomilch und Biowein drin, es ist trotzdem günstiger.

      Wenn Du alles als verarbeiteten Ersatz kaufst, ist es natürlich teurer. Aber das ist auch nicht der Sinn von Minimalismus oder gesunder Ernährung, sondern wieder nur Industrie oder? Es gibt tolle – einfache – vegane und vegetarische Rezepte, gerade auf Minimalismus Seiten.

      Pia, herzlichen Dank immer für Deine wunderbaren Gedankenanregungen!

      Liebe Grüße an alle 🙂
      Jeanne

      • Pia

        Hallo Jeanne,

        Danke dir für diesen tollen Kommentar! Gesund leben kann also auch günstig sein, hatte ich es doch richtig vermutet 😉

        LG
        Pia

  13. Hi Pia,
    ehrlich gesagt kommt mir an deiner Auflistung ein nicht ganz unwesentliches Detail zu kurz.
    Es wachsen nämlich nicht nur die Ansprüche, sondern auch die Verpflichtungen.
    Kinder z. B. kosten eine Menge Geld, über viele Jahre hinweg.
    Und damit steckt man dann doch wieder drin – in der finanziellen Zwickmühle.
    Es sei denn, man verzichtet ganz minimalistisch auf Nachwuchs.
    Aber das kann irgendwie auch nicht die Lösung sein. Oder?
    LG
    von der Chaoskämpferin

    • Pia

      Hallo Chaoskämpferin,

      Stimmt, die Verpflichtungen wachsen auch – wenn man das zulässt.
      Auf Kinder verzichten, weil sie einem zu teuer sind? Warum nicht? Ich finde, das muss jeder für sich selber entscheiden und wenn das der Grund ist, dann ist das auch OK.

      LG
      Pia

  14. Hi Pia,

    danke für deinen supertollen Artikel. In das Thema Minimalismus bin ich, sind wir
    (+ meinLieblingsmensch) gerade erst eingestiegen und also gerade am Anfang, im Ausmist-Stadium.

    Ich habe mehr oder weniger freiwillig auf meinen erlernten, aber ungeliebten (Brot-)Job „verzichtet“.
    Mein Sinnes-Wandel hat dann danach begonnen, während einer langen gesundheitlichen/ beruflichen Auszeit , in der ich mich immer mehr zu fragen begann, was wirklich wichtig ist im Leben und was ich brauche um mich zu-/ bzw. im Frieden zu fühlen. Es ist keinesfalls so viel, wie ich bis vor nicht allzu langer Zeit noch dachte…
    Und auch wenn ich mir eigentlich keine (neuen) Bücher mehr kaufen wollte, könnte sein, dass ich mir den Herrn Fletcher doch nochmal kaufe… 🙂

    alle Gute & Viele Grüße
    Kirsten

    • Pia

      Hallo Kirsten,

      Kleiner Tipp: Das Buch kannst du nach dem Lesen bestimmt super weiterverkaufen. Dann hast du das Geld fast wieder drin 😉

      Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg auf deinem neuen Lebensweg!

      LG
      Pia

      • Upps, hab irgendwie nicht mitbekommen, dass du geantwortet hattest. Nun denn, besser spät als gar nicht… Merci !

  15. frank b. aus b.

    hi, kommt mir vieles bekannt vor,
    aber ok, gleich mal vorneweg, mit zunehmenden alter werden meine ansprüche geringer.
    ich bin selbstständig, brauche im monat 1000 euro zum leben, plus krankenversicherung also gute 1300 euro. ich arbeite als kleingewerbetreibender, heisst jährl. umsatz unter17500 euro. ich zahle fixkosten, auto und urlaub.
    meine frau bezahlt, essen , trinken, kindersachen.
    wir kommen gut hin.
    ich arbeite im schnitt pro monat 80 stunden, meine frau auch, allerdings als angestellte.
    so haben wir viel zeit für uns, das kind und zum faul sein, und ich liebe faul sein.
    mehr geld zu verdienen macht für uns keinen sinn, da wir uns deswegen ja nicht mehr kaufen, ok, meine frau ist da etwas konsumfreudiger als ich, der kaum neuanschaffungen tätigt. freie zeit ist unbezahlbar.
    im sommer z.b. arbeite ich faktisch garnicht
    und ich liebe dieses privileg schon gut 11 jahre. ich arbeite wirklich nur soviel wie ich auch geld brauche. an rente denke ich garnicht, da sich mein lebensstandard nicht verändern wird. heute kleingewerbe, später grundsicherung. reicht mir locker. und falls mich der tot vorher ereilt habe ich gut geld und zeit gespart, anstatt vorzusorgen, schlimmes wort 😀 gruss frank (47)

    • Hallo Frank,
      das hört sich ja wirklich super an. Und ich sehe es genau wie du: Warum mehr Zeit investieren, damit man mehr Geld ausgeben kann? (Frei)Zeit ist das höchste gut von allen und unbezahlbar.
      Allerdings würde mich schon brennend interessieren, in welchem Gewerbe man so unabhängig von allem ist, dass man den Sommer über frei machen kann?
      Bei uns meckern Kunden oft schon, wenn wir mal am Freitag nachmittag nicht erreichbar sind.

    • Pia

      Hallo Frank,

      Das klingt super 🙂

      Ich liebe Faulsein auch.

      LG
      Pia

      • frank b. aus b.

        ja, auch richtig faul sein will auch gelernt sein.
        habe auch grade 2 aufträge abgelehnt.
        mach jetzt lieber 2,5 wochen frei und unternehme was mit dem kinde.
        und wenns wetter nicht mitspielt … richtig! … faul sein … ☺️

  16. bootsfrau

    Hallo Pia,

    Was das Verzicht auf unnötigen Konsum angeht stimme ich dir voll zu. Ich versuche, auch immer mehr diesen Weg zu gehen. Wobei ich durchaus genieße, mir mal „Luxus“ zu gönnen, aber wenn man ansonsten seine Ansprüche zurückschraubt.

    Aber zum Thema Angst vor Wohlstandsverlust muss ich sagen: ich denke da geht es den Wenigsten darum, dass sie auf Luxusgüter verzichten müssten oder sich keine Latte-to-go mehr leisten können. Bei meinem Eltern/Schwiegereltern, die finanziell eigentlich abgesichert sind, sehe ich ganz stark, dass da eine Riesenangst davor da ist, irgendwann wegen Krankheit und Pflegebedürftigkeit selbst die notwendigsten Dinge nicht mehr bezahlen zu können bzw. auch davor, ihre Unabhängigkeit zu verlieren.
    Was ja wenn man sich die Entwicklung der Heizkosten, Mietkosten, Pflegekosten, aber auch der Ausgaben für Krankenversorgung, die in zunehmendem Maß auf den Patienten verschoben werden, leider nicht so abwegig ist. Und da ist halt so ein abbezahltes Riesenhaus eine Sicherheit, genau wie eine gute Rente.

    Ich selber möchte trotzdem nicht mein ganzes Leben in Angst leben und nur fürs Alter sparen, aber ich möchte schon eine finanzielle Balance finden, die es mir erlaubt, ein gewisses Polster anzulegen. Und dazu gehört für mich persönlich auch Wohneigentum (ganz minimalistisch klein natürlich ;-)).

    Beim Thema Versicherungen ist es ähnlich. Ich bin gerade in der Situation, dass ich eine „Wiederherstellung“ nach einem Unfall brauche, die von der Krankenkasse nur zum kleinsten Teil bezahlt wird. Da kommt man schnell in den höheren dreistelligen Bereich. Und ich bin gerade verdammt froh, dass ich eine gute Unfallversicherung habe, obwohl ich mich in den letzten Jahren immer über steigende Beiträge geärgert habe.

    • Pia

      Hallo Bootsfrau,

      Schwieriges Thema, das du da ansprichst, aber ich stimme dir zu: Diese Angst, durch eine Krankheit oder Pflegebedürftigkeit alles zu verlieren, besonders die Unabhängigkeit, ist verständlich. Nur glaube ich, dass es Geld allein da nicht reicht.
      Ich habe ja ein paar Jahre in einem Altenheim gearbeitet. Viele Menschen, die dort wohnten, taten das nicht freiwillig, sondern weil sie alleine nicht mehr leben konnten. Ihnen fehlte Unterstützung, konkret ein Mensch, der sie den ganzen Tag begleitete. Die Angehörigen konnten das oft nicht, also war niemand da. Wenn man sich anschaut, was Pflege – nicht nur in einem Heim, sondern auch zuhause – kostet, dann kann man noch so viel sparen, es würde niemals reichen. Und man ist dennoch von anderen abhängig, auch wenn man die noch selber bezahlen kann.

      LG
      Pia

  17. Sabrina

    Hallo Pia,
    eigentlich ist mir das alles ja schon lange bekannt. Ich hab auch nicht viel Geld zur Verfügung und lebe verhältnismässig bescheiden. Trotz alledem gebe ich noch zu viel Geld aus. Kleinvieh macht auch Mist, hier mal ein Zeichestift, da mal ein Buch , ne Tafel Schokolade, oder sonst irgendwelcher Kleinkram. Das kriege ich noch nicht in den Griff. Passenderweise bin ich gestern über eine Challenge gestolpert, bei der es darum geht diesen Monat nur Geld für das allernotwendigste auszugeben. Habe mich gleich angemeldet, mal sehen wie es klappt!
    Wer sich dafür interessiert, der Link zur Challenge
    http://www.livingwellspendingless.com/31-days/livingwellspendingzero/
    Viele Grüsse, Sabrina

    • Pia

      Hallo Sabrina,

      Das mit dem Kleinvieh habe ich auch gemerkt. Schrecklich!
      Die Idee der Challenge finde ich echt super, danke für den Link.

      LG
      Pia

  18. heiner

    Meine Vorsorge gestalte ich mit Aktien. Schön sind vor allem die Dividenden. Kauf dir ne Philip Morris Aktie und denk an die Dividenden, schon freust du dich über jede gerauchte Kippe die man sieht.
    Wenn man das eine lange Zeit macht steigen die Dividenden immer mehr. Bei meinen Tabakaktien habe ich schon mehr Dividenden kassiert als ich mal ursprünglich für die Aktien ausgegeben habe.
    Ansonsten wird erst gekauft wenn die Kohle da ist. War schon so als ich nichts hatte, da dauerte die Wohnungseinrichtung mal eben 3 Jahre.

    • Pia

      Hallo Heiner,

      In Asien und Afrika ist Rauchen jetzt auch auf dem Vormarsch, habe ich mal irgendwo gelesen. Gute Entscheidung mit deinen Aktien 😉

      LG
      Pia

  19. Rainer

    Hallo Pia.

    Dein Beitag zur finanziellen Freiheit hat mir sehr gut gefallen und mich zu meinem Kommentar inspiriert.
    Nachdem ich das jahrelange Warten auf Lottogewinn und Erbschaft aus Amerika leid war, wollte ich einen anderen Weg einschlagen, um meine finanzielle Situation zu verbessern. Ich arbeite in einem gutbezahlten Beruf. Trotzdem war am Monatsende immer ein großes Loch in der Kasse.

    Also…wenn schon nicht mehr Geld reinkommt, dann musste ich etwas an meinen Ausgaben tun. Eine einfache Excel-Tabelle, die mir meine aktuelle Aus- und Einnahmenzustand offenbarte, war schnell erstellt. Ohne diesen Kassensturz geht es nun mal nicht. Ich dachte, dass ich all meine finanziellen Transaktionen im Kopf hatte. Aber, falsch gedacht!

    Jetzt hatte ich Klarheit und konnte loslegen:

    Versicherungen gekündigt:
    Ich hatte eine Rechtschutzversicherung für die Arbeit und Mietwohnung. Unnötig, da ich meinen Arbeitgeber noch nie verklagt habe und wenn der Vermieter Ärger macht, dann kann ich Rechtschutz über den Mieterbund erhalten (Ersparnis: 75 Euro im Jahr).

    Berufsunfähigkeitsversicherung halte ich in den meisten Fällen für überflüssig, da diese erst nach langen Rechtstreiterei und Gutachten zahlen. Und vorher wird man eher in einen anderen Beruf umgeschult.
    Muss aber jeder selbst und den Einzelfall für sich entscheiden.

    Bei der Hausratsversicherung habe ich die jährlich automatischen Beitragserhöhungen gekündigt und die Versicherungssume auf den tatsächlichen Wert meines Hausrates reduziert. (Ersparnis: 50 € im Jahr)

    Haftpflicht ist ein Muss. Gerade wenn man Kinder hat. 🙂

    Lebensversicherung nur auf Risikobasis (Todesfall). Kapitalgedeckte Lebensversicherung ist nur der jeweiligen Gesellschaft nützlich.

    Krankenversicherung muss ich zahlen:
    Bin privat versichert und habe die Möglichkeit der jährlichen Beitragsrückerstattungen. Mache beim Arzt seit drei Jharen nur noch das, was unbedingt sein muss. Seitdem geht es mit gesundheitlich sehr gut. Meine Frau ist Heilpraktikerin und hilft mir da noch etwas dabei.
    Meine Krankenkasse belohnt mich dafür. (Ersparnis: ca. 750 Euro im Jahr)

    Betriebliche Altervorsorge habe ich stillgelegt, da der niedrige Zins die Steuerersparnis über die Jahre hinweg auffrisst. Ein Teil des Geldes zahle ich langfristig in einen Aktienfond ein. (Ersparnis: ca. 1750 Euro im Jahr)

    Sportstudio ade:
    Warum drinnen kostenpflichtig trainieren, wenn es in der freien Natur besser und gesünder geht? (Ersparnis: 240 Euro im Jahr)

    Sonderangebote im Supermarkt nutzen:
    Zuerst habe ich für vor einem Jahr einen großen Gefrirrschrank für 300 Euro gekauft. Man muss auch investieren, um zu sparen. Das Ding hast sich nach zwei Jahren schon bezahlt gemacht.
    Dort lagere ich Gemüse, Fleisch, Fisch und Kartoffelprodukte.
    Im Supermarkt kaufe ich nur Sachen (meist Markenprodukte), die im Angebot sind oder in den nächsten Tagen von der Haltbarkeit her ablaufen und im Preis bereits reduziert wurden.
    Zumal ich eine Menge Zeit spare, da ich nur noch zweimal die Woche zum Einkaufen gehe (Ersparnis: ca. 50 Euro im Monat)

    Konsumartikel kaufen:
    Ich lese und sammle Bücher und Filme auf DVD/BluRay. Früher habe ich mir alles neu gekaft. Heute beorge ich mir diese Artikel gebraucht bei Amazon oder deren Tochtergesellschaften.
    Zum Beispeispiel: rebuy.de. Hier kaufe ich jeden Monat für 30 Euro DVD`s und diverse Bücher. Eine DVD kostet im Schnitt nur noch 0,99 €, ein Buch 3 €. Versandkosten 3,99 € einmalig
    (Ersparnis: ca. 50 Euro im Monat)

    Mein Auto-Navi hatte sich gerade verabschiedet. Ein Neues hätte mich 125 € gekostet. Ich habe mich für das gleiche Gerät entschieden, dass von einem Kunden nach einigen Tagen wieder an Amazon zurückgsandt wurde und nur noch 85 € kostete. Qualität des Gerätes wie neu. Handbuch und Originalverpackung fehlten. Brauchte ich aber nicht.
    (Ersparnis: ca. 40 Euro).

    Weitere Aktionen:

    – Energieversorger regelmäßig wechseln – Die meisten wissen es, die wenigsten tun es. (Ersparnis: ca. 100 Euro im Jahr). Das Gleiche gilt auch für Kfz-Versicherung o. ä.
    – Lebensmittel wegwerfen – Besser weniger kaufen oder einfrieren
    – Brot selber backen – Schmeckt besser und hält länger
    – Mobilfunkvertrag – Auf Prepaidkarte umsteigen
    – Zeitschriften abo kündigen (Ersparnis: ca. 120 Euro im Jahr).
    – Essengehen – Gutschein- und Schlemmerblocks oder ähnliches nutzen

    Seit ich diese Aktionen umgesetzt habe, freue ich mich, wen ich auf meinen Kontostand schaue.

    Liebe Grüße

    Rainer

    • Pia

      Hallo Rainer,

      Wow! Vielen Dank für diesen ausführlichen und total interessanten Kommentar!

      LG
      Pia

  20. inna

    Toller Beitrag!

    Ich habe im Vergleich zu meinen Freunden schon ziemlich geringe Ausgaben. Ich besitze kein Auto, rauche nicht, trinke keinen Alkohol, gehe nicht in Discotheken, gehe nicht gerne in Kneipen…. (ich gehe lieber mit Freunden spazieren und nehm mir ne Wasserflasche mit).

    Trotzdem möchte ich meine Ausgaben reduzieren, da ich plane nächstes Jahr von Vollzeit auf Teilzeit zu wechseln und dann monatlich 600€ euro weniger verdiene. Natürlich ist das ziemlich gewagt, aber ich merke einfach, dass ich in meinem Beruf nicht die nächsten 30 Jahre glücklich bin, wenn ich jeden Tag völlig gestresst und ausgelaugt von der Arbeit komme. Und eigentlich macht mir mein Beruf sehr viel Spaß. Ich bin Erzieherin mit Leib und Seele. Doch die Arbeitsbedingungen sind anstrengend (welche nichts mit dem Arbeitgeber zu tun haben, sondern mit den Gesetzen!).
    Gut.. zurück zum eigentlichen:

    Einkommen in Vollzeit derzeit: 1433 netto

    Ausgaben:

    Miete: kleines 25² Appartment für 580 euro inkl. Strom
    Telefon,Handy,Internet: alles zusammen 42 euro monatlich
    Versicherungen: 18 euro monatlich
    Fitnessstudio: 40 euro monatlich
    Lebensmittel: ca. 120 euro monatlich
    sonstige Ausgaben (Geburtstage, Kleidung, Ausflüge): 60 euro monatlich

    So, das war alles. Mehr Ausgaben habe ich nicht und ich finde eigentlich, dass das außer der teuren Miete nicht so schlecht aussieht, oder? Leider weiß ich nicht was ich da tun kann, denn eine WG ist nichts für mich und noch kleiner wohnen ist kaum möglich. Suche seit 2 Jahren und habe noch kein Appartment gefunden, welches günstiger ist als meins. Würde ich etwas außerhalb aufs Dorf ziehen, würde ich ca. 200€ monatlich sparen, allerdings fast das selbe an Fahrtkosten zahlen. Würde also finanziell nicht wirklich was sparen und hätte viel mehr Stress mit dem Arbeitsweg (zurzeit: Fußweg 12 Minuten).

    Ich weiß, dass der Beitrag schon älter ist, aber vielleicht hat ja jemand noch eine Idee, wo ich sparen könnte. 🙂 Ich möchte trotz Teilzeit-Arbeit nicht nur überleben, sondern auch wenn möglich sogar was sparen für Urlaube oder ähnliches! Eigentlich müsste das doch drin sein, oder?

    Viele Grüße

    • Constanze

      Also da fällt mir zuerst das Fitness-Studio ins Auge. Da gibt es auf jeden Fall günstigere Alternativen wie z.B. Sportverein (ca. 10-20 Euro im Monat), VHS-Kurse (ca. 15-20 Euro pro Monat) oder ganz kostenlos: Sport mit Freunden, Leih-DVDs, YouTube etc.
      Als Geburtstagsgeschenk verschenke ich gerne etwas Selbstgemachtes wie Marmelade, Chutney, Kekse, etc.
      Außerdem mein Spartipp: Gemüse auf dem Balkon anbauen.

    • Pia

      Hallo Inna,

      Das ist doch schon ein ziemlich kleines Budget, das du da hast. Wie viel willst du denn noch einsparen? Ich sehe da auch nur das Fitnessstudio. Aber ich weiß ja nicht, wie wichtig dir das ist. Wenn du wirklich gerne und oft ins Fitnessstudio gehst, dann solltest du das auch weiter tun. Wie du schon sagst: Nicht nur überleben, sondern leben.

      LG
      Pia

      • inna

        Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure Antworten! Ich komme erst jetzt dazu zu reagieren, weil sich ironischerweise EINEN TAG nach meinem Beitrag hier einiges getan hat! 🙂
        Ich habe eine Wohnung gefunden, die zwar nochmal 6m² kleiner ist als meine jetzige (also dann nur noch 19m² mit allem), aber 160 euro weniger Miete kostet und sogar in meiner Straße ist und ich somit nicht viele Umzugskosten habe.
        Was das Fitnessstudio angeht: Ich habe da immer gerne bisschen mehr ausgegeben, weil ich 6x die Woche dort bin und mir deshalb ein gutes Kursangebot usw. sehr wichtig ist, doch lustigerweise hatte ich nach meinem Eintrag hier einen Flyer in meinem Briefkasten, dass ein neues Studio im Januar öffnet, welches sogar noch mehr Kurse hat und nur die Hälfte kostet. 🙂

        • Pia

          Karma? Schicksal? Ein Wink des Universums? Wie auch immer: Super! Freut mich, dass sich alles für dich so gut entwickelt!

  21. Doreen

    Hallo Pia! Ich stoße gerade durch Tim auf deinen Blog und bin sehr begeistert.

    ich selbst hab es endlich geschafft, aus meinem Dispo-Kredit rauszukommen und hadere mit Ausgeben und Sparen. Ich mache das so: Ich hole mir jeden Montag einen bestimmten Betrag vom Konto und komme damit aus. Ich sollte meine EC Karte danach noch zu Hause lassen, aber das klappt nicht.
    Ich halte Haushaltsbuch und weiß genau, was ich wofür ausgebe und wieviel ich am Ende des Monats noch habe. Dazu habe ich mir jetzt überlegt, Fixkosten+Haushaltsgeld+einen bestimmten Betrag zum verpulvern. Alles andere kommt aufs Tagesgeldkonto. Das ist für 2016 mein Plan, damit ich mir dann eine neue Anlage leisten kann, weil die alte noch die Energie meines Ex-Freundes hat.

    Ich habe mit Begeisterung Karen Kingstons Fengshui Buch gegen das Gerümpel im Alltag gelesen, gerade das zweite mal, und kann es nur jedem empfehlen. Das Thema Geld ist für mich gerade sehr interessant und ich schaue mal, ob du noch mehr zu dem Thema hast. Kannst du vielleicht ein Buch empfehlen?

    Danke für deinen Blog!

    Doreen

    • Pia

      Hallo Doreen,

      Das klingt doch nach einem durchdachten Plan. Damit kommst du deinem Ziel bestimmt näher.

      Karen Kingstons Buch gehört auch zu meinen Favoriten.

      Bücher zum Thema Geld kenne ich nicht, aber einen Blog: http://mymoneymind.de/

      LG
      Pia

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      Gott segne ihn für immer.

      Michelle Mills

      Zeugnis auf, wie ich mein Darlehen