Das Leben ist kurz

An einem normalen Tag fühle ich mich unsterblich. Doch manchmal trifft mich die Erkenntnis, dass das völliger Unsinn ist. So wie heute. Nicht, dass ich Roger Ciceros Musik besonders gemocht hätte, aber mit 45 Jahren aus dem Leben zu scheiden, und dann so plötzlich, schockt mich schon etwas. Dann frage ich mich manchmal, ob ich mein Leben so lebe, wie ich eigentlich will.

Irgendwie wünschen wir uns ja alle, dass unser Leben bedeutsam ist. Dass wir etwas hinterlassen, in den Köpfen der Menschen präsent bleiben. Dass eben etwas bleibt, wenn unser Körper irgendwo zu Staub verfällt. Früher hatten die Menschen die Hoffnung auf den Himmel oder ein anderes Jenseits. Der aufgeklärte Mensch von heute glaubt nicht mehr an solche religiösen Erfindungen und muss daher alles in diesem Leben erledigen: Müßiggang und Schlendrian ist nicht mehr, wenn man nur noch durchschnittlich 80 Jahre Zeit hat. Ziemlich ärgerlich, oder?

Was bleibt von uns?

Deshalb quält uns wohl auch diese Frage, was von uns bleibt. Vielleicht gar nichts?

In meiner Studentenwohnung hatte ich eine Rentnerin als Nachbarin. Heidi. Sie war alleinstehend, kinderlos, hatte nur eine entfernt lebende Schwester, mit der sie kaum etwas zu tun hatte. Heidi war ziemlich einsam. Sie mochte WDR 5 und ganz besonders die Musik von Roger Cicero. Ja, den Typen fand sie richtig gut. Deshalb muss ich immer an Heidi denken, wenn ich Musik von Roger Cicero höre. Oder wie heute von seinem Tod lese.

Heidi und ich verstanden uns gut, wir haben oft zusammen gesessen, gegrillt, Kuchen gegessen, WM-Spiele (es war 2006) geguckt. Sie hat durch ihre vielen Radio-Anrufe öfter was gewonnen. Mal Karten für´s Theater, wohin sie mich mitgenommen hat. Einmal waren wir sogar gemeinsam auf einer Kaffeefahrt. Ich mochte Heidi, aber manchmal hat sie mich auch genervt. Sie war einsam, das verstand ich ja, aber ihre Aufmerksamkeit war mir manchmal doch zu viel.

Als ich dann nach drei Jahren weg zog, tat es mir schon leid, Heidi zu verlassen. Andererseits war ich erleichtert. Wir telefonierten noch ein paar Mal und sie schickte mir Briefe. Dann, kurz nach Neujahr, kam meine Weihnachtskarte zurück: „Empfänger verstorben“. Ich rief meine ehemalige Vermieterin an und die erzählte mir, dass Heidi eines Nachts in ihrer Wohnung tot zusammengebrochen war. Meine Nachmieterin wunderte sich und fand sie ein paar Tage später.

Heidi hat wenig hinterlassen, hatte keine Erben und ich weiß noch nicht einmal, ob es eine Trauerfeier mit Gästen gab. Noch heute habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mich so selten bei ihr gemeldet habe.

Ich glaube Heidis Schicksal ist für die meisten Menschen die Horrorvorstellung schlechthin. Denn von ihr ist nichts geblieben. Sie hat keinen Schülern auf dem Weg ins Leben geholfen, niemandem ihren Stempel aufgedrückt, weder ein Lied, ein Buch oder ein Gemälde hinterlassen. Sie ist einfach weg.

Wenn es ganz gegen meine Überzeugung doch einen Himmel gibt, dann hoffe ich, dass Roger Cicero dort jetzt ein Lied für sie trällert.

Was tun bei Angst vor dem Tod?

Aber ich will hier nicht auf die Tränendrüse drücken. So ganz pragmatisch betrachtet sind wir alle mal dran. Die einen früher, die anderen später. „Nichts muss man, nur sterben irgendwann (und Steuern zahlen)“, oder?

Was also tun? Vor Angst mit den Knien schlottern, jede Autobahn und jeden fettigen Burger meiden? Sich in alle Richtungen absichern? Beten und niemals auf die Ritzen zwischen zwei Fliesen treten?

Keine Ahnung. Ich persönlich halte es so, dass ich ab und zu den Blick von meinem kleinen Leben auf das große Bild lenke. Mir vor Augen führe, dass jetzt, in diesem Moment, überall auf der Welt Menschen sterben und geboren werden. Dass die Menschheit als Großes Ganzes ein ziemlich vitales, wenn auch auf lange Sicht selbstzerstörerisches Wesen ist, dem es letztlich egal ist, was ich tue und ob ich überhaupt da bin. Es haben schon Tausende (Millionen?) Generationen vor mir gelebt, sich gefreut, geheult, nach dem Sinn gesucht und versucht, etwas zu hinterlassen. Einige bleiben in Erinnerung, so wie Roger Cicero zum Beispiel. Andere nicht, so wie Heidi.

So ein öffentlicher Todesfall wie der des Sängers ist für mich aber auch immer wieder eine gute Gelegenheit, um mir meiner Sterblichkeit bewusst zu werden und mir eben diese wichtigen Fragen zu stellen: Ist das, was ich gerade, heute, diese Woche, diesen Monat, dieses Jahr tue, wirklich das, was ich will? Oder verschwende ich nur meine Zeit? Womit möchte ich jede Minute meines Lebens verbringen, damit es mir im Rückblick wertvoll erscheint?

Viele Sachen werden so auf einmal ganz klein und unwichtig, wenn man bedenkt, wie kurz das Leben eigentlich ist. Oder man traut sich, endlich eine wichtige Entscheidung zu treffen. Andererseits ist es auch nicht schlimm, wenn man nicht heraussticht aus der großen Menge. Kein Star wird oder ein weltberühmter Wissenschaftler oder Politiker, sondern einfach ein normales, gutes Leben lebt.

 

Wie sieht dein Umgang mit Sterblichkeit und dem Tod aus? Gab es bestimmte Momente in deinem Leben, die dir geholfen haben, einen ganz neuen Weg einzuschlagen?

 

Kennst du schon meinen Newsletter? Einmal im Monat schicke ich dir ein mit ganz viel Liebe und Hirnschmalz zusammengestelltes Schmökerpaket  mit Lesetipps zum Thema einfaches Leben und Minimalismus. Trage dich hier ein und du bekommst als kleines Begrüßungsgeschenk mein E-Book „Minimalistisch schick: 10 Tricks, die dein Styling von Grund auf einfacher machen“.

Leave a Reply

26 Kommentare

  1. Napur

    Liebe Pia, danke für deinen rührenden Beitrag. Mir sind echt die Tränen gekommen. Damit hast du Heidi ein Denkmal gesetzt.Schön und herzlich von dir, dass du Zeit mit ihr verbracht hast. Auch wenn es später nicht mehr so war, warst du trotzdem eine gewisse Zeit für sie da, die bestimmt für euch beide wertvoll war. Ich bin auch schon ein Stück älter und weiß aus Erfahrung, dass es immer Leute gibt, die einen ein Stückchen des Lebensweges begleiten, aber eben nicht für immer. Ich genieße dann diese Zeit umso mehr, bin dankbar und ich denke, so hat das auch Heidi gesehen. Liebe Grüße von mir

    • Pia

      Hallo Napur,

      Danke für deinen Kommentar, der hat mich echt aufgebaut.
      Klar, manche Menschen bleiben nicht für immer im eigenen Leben, aber gerade, wenn ein Mensch so einsam ist, ist es schwer, ihn zurück zu lassen. Hat man viele Freunde und Bekannte und Familie, dann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, wenn einer geht.

      LG
      Pia

  2. Liebe Pia,
    ein sehr schöner Beitrag zum Nachdenken. Ich glaube auch, dass uns gerade solche Momente mal wieder pausieren lassen sollten. Mal auf das Hier und Jetzt schauen und vielleicht weniger in der Zukunft oder Vergangenheit schwelgen.
    LG – Anja

    • Pia

      Es ist alles eitel

      Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
      Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
      Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
      Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden;

      Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;
      Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch‘ und Bein;
      Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
      Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

      Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
      Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?
      Ach, was ist alles dies, was wir für köstlich achten,

      Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,
      Als eine Wiesenblum‘, die man nicht wiederfind’t!
      Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.

      Andreas Gryphius
      (Spätfassung 1663)

      Oder was hast du damit gemeint?

  3. Hallo Pia!

    Das perfekte Thema für mich, nicht nur Roger Cicero sondern auch Heidemarie Schwärmer sind vor kurzem verstorben (und sich noch einige andere Menschen aus dem Rampenlicht).

    Aber vor allem ist eine ganz liebe Bekannte im Alter von 33 Jahren verstorben und ich bin noch immer ganz fassungslos darüber.

    Der Frage nach dem, was wir hinterlassen ändert sich automatisch sobald Kinder auf der Welt sind. Diese Gedanken mache ich mir nicht mehr. Ich glaube, dass ich schon sehr viele Spuren hinterlassen habe. Die Frage, die ich mir stelle ist vielmehr, ob ich wirklich so lebe, wie ich es will oder ob ich nicht doch zu feige bin, das zu machen, was tief in mir schlummert.

    lg
    Maria

    • Pia

      Hallo Maria,

      Vielleicht stellt sich diese Frage für mich auch nicht mehr, sobald ich Kinder habe. Die zweite Frage ist aber genauso wichtig.

      Ja, von Heidemarie Schwärmer habe ich auch gehört. Eine tolle Frau.

      LG
      Pia

  4. Hallo Pia,

    ich glaube nicht, dass etwas Bleibendes für die Menschheit hinterlassen muss. Bringt auch gar nichts, denn nichts ist für die Ewigkeit. Andererseits bin ich mir sicher, dass ich bereits jetzt etwas für mein persönliches Umfeld hinterlassen habe. Was sie daraus machen, steht auf einem anderen Blatt.

    Und apropos Hinterlassenschaften: Vielmehr als mein geistiges Erbe interessiert mich eigentlich, wer sich dann mit meinen physischen und digitalen Sachen auseinandersetzen muss. Im besten Fall bleibt am Ende nicht so viel übrig.

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Pia

      Hallo Philipp,

      Interessanter Gedanke mit den Hinterlassenschaften. Wenn heute jemand stirbt und eine Wohnung und ein Haus voller Krempel hinterlässt, ist das für die Hinterbliebenen ja schon schwierig genug. Aber diese ganzen digitalen Besitztümer und Spuren sind ja noch eine ganze anderes Sache. Aus meiner FB-Freundesliste sind auch schon ein paar Leute gestorben. Meistens haben die Angehörigen die Seiten noch ein paar Tage weiter geführt und den Account dann gelöscht.

      LG
      Pia

  5. Jessica Sauter

    Liebe Pia!
    Ich lese schon lange in Deinem Blog mit und freue mich immer über neue Beiträge.
    Heute muss ich aber mal etwas Kritik loswerden: Diesen Teilsatz von Dir

    „Der aufgeklärte Mensch von heute glaubt nicht mehr an solche religiösen Erfindungen…“

    finde ich ehrlich gesagt sehr abwertend gläubigen Menschen gegenüber. Das bin ich von Dir so nicht gewöhnt, deswegen fällt es mir auf und ich möchte es ansprechen.

    Ich bin ein sehr aufgeklärter Mensch mit Universitätsabschluss. „Trotzdem“ bin ich gläubig. Für mich widerspricht sich das auch nicht. Das ist natürlich ein zu weites Thema für einen Kommentar. Ich wollte Dir aber rückmelden, dass dieser Satz mir aufgestoßen ist und mich verletzt hat.

    Nur als kleinen Hinweis – vielleicht zum Nachdenken…

    Viele Grüße, Jessica

    • Pia

      Hallo Jessica,

      Ich wollte dich natürlich nicht persönlich angreifen. Allerdings halte ich wirklich sehr wenig von Glauben. Zumindest von dem Glauben an eine überirdische, böse oder gute, allmächtige oder ohnmächtige Macht, die angeblich das Geschehen auf der Welt lenkt, wie es in vielen Religionen vermittelt wird. Das widerspricht meiner Meinung nach der Logik und somit auch einem aufgeklärten Geist. Aber wir Menschen sind ja ziemlich gut darin, Widersprüchlichkeiten zu akzeptieren und auch zu leben. Wir rauchen, obwohl wir wissen, dass es potenziell tödlich ist. Wir sind betroffen, wenn der Nachbar einen Autounfall mit Blechschaden hat, aber dass ein Boot mit 800 Flüchtlingen im Mittelmeer untergeht kratzt uns nicht mehr allzu sehr. Wir wissen, dass ungezügelter Konsum keine Lösung für alle unsere Probleme ist, aber glauben trotzdem jedem Politiker, der das behauptet. Oh, und heute gelesen: Kükenschreddern könne man nicht verbieten, weil es dann eben im Ausland gemacht würde. Total irrational alles.
      Aber so sind wir Menschen eben.

      Ich denke ich bin ein toleranter Mensch. Nie würde ich jemanden verurteilen, weil er an etwas glaubt. Ich würde das selber gerne können, weil ich fest davon überzeugt bin, dass man mit einem festen Glauben glücklicher ist. Jeder kann machen und glauben, was er will. Sogar an das Spaghettimonster (oder wie heißt dies Witzreligion?). Solange man niemandem damit schadet, was besonders die großen Weltreligionen mit ihrem Wahrheitsanspruch leider oft schaffen, ist das für mich kein Problem.

      Man sagt ja, dass sich die Menschen mittlerweile lieber über ihre sexuellen Vorlieben als über ihren Glauben unterhalten. Da ist was dran. Hätte ich jetzt im oberen Text was gegen Menschen gesagt, die sich bevorzugt in der Missionarstellung lieben, hätte sich wohl niemand persönlich beleidigt gefühlt.

      Also, Jessica, ich verstehe deinen Kommentar, aber ich möchte hier nicht so tun, als würde Religion für mich einen Sinn machen. Wie gesagt, ich bin da total tolerant, solange Religion Privatsache bleibt und niemand anderem schadet.

      Es ist deine Entscheidung, meinen Blog weiter zu lesen. Wenn du jetzt sauer bist und mich hasst und diese Domain in deinem Browser sperren lässt, ist das vollkommen OK für mich.

      Wenn du weiter hier mitliest, würde ich mich natürlich freuen 🙂

      LG
      Pia

      • Jessica

        Liebe Pia!
        Genau darum ging es mir doch!
        Um den Unterschied zwischen „der aufgeklärte Mensch (schlechthin) glaubt sowas nicht“ versus „ich glaube es nicht“.
        Wir sind uns also einig, und ich brauche keinesfalls Deine site zu löschen 🙂
        (hatte ich sowieso nicht vor)
        VG, Jessie

        • Pia

          Hallo Jessie,

          Puh! :)) Missverständnis geklärt.
          Schön, dass du mir als Leserin erhalten bleibst 🙂

          LG
          Pia

  6. Olivia

    Liebe Pia

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich denke, du sprichst eine Angst an, die viele Menschen haben.

    Ich kann Philipps Kommentar nur zustimmen: Ich glaube nicht, dass wir etwas hinterlassen müssen. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass wir – ob wir wollen oder nicht – immer Spuren hinterlassen. Heidi hatte keine Kinder, hat keine Bücher geschrieben, kein Unternehmen gegründet und wohl auch keine Häuser gebaut. Aber sie hat dich über ihren Tod hinaus zum Nachdenken angeregt, dich vielleicht sogar indirekt motiviert, diesen Post zu schreiben, den nun Hunderte Leute lesen, die sich wiederum Gedanken zum Thema machen, darauf basierend irgendeine Handlung vollziehen, die sich auf andere Menschen auswirkt…

    Klar, irgendwann in dieser ganzen Reihe wird niemandem mehr bewusst sein, dass er einen Schritt in seinem Leben getan hat, nur weil einst eine gewisse Heidi ihre Nachbarin mit Aufmerksamkeit überschüttet hat. Aber ist das wichtig? Für mich persönlich reicht es, zu wissen, dass ich zwangsläufig etwas bewirke auf der Welt – durch alle meine Taten und Aussagen, auch wenn sie noch so klein erscheinen. Ein Denkmal brauche ich dafür nicht.

  7. Liebe Pia,

    als ich nur schon die Überschrift las, wusste ich sofort, dass ich weiterlesen werde.
    Deine Geschichte mit Heidi hat mich sehr berührt. Und ich denke, dass allein das etwas ist, was sie hinterlassen hat: Sie hat etwas in dir hinterlassen. Auch wenn es inzwischen nur noch eine Erinnerung an „damals“ sein mag. Aber irgendwie hat sie doch ihre Spuren hinterlassen…

    Doch auch ohne diese Anekdote hättest du mich „abgeholt“ mit deinem Text. Denn vor einem guten halben Jahr ist meine langjährige beste Freundin mit Mitte 30 an Krebs gestorben. Das hat mich bis heute völlig aus der Bahn geworfen. Und auch wenn wir beide uns aufgrund weiter Entfernung kaum gesehen haben, hat sie ganz viel in mir hinterlassen. Das könnte ich hier gar nicht alles in Worte fassen. Aber sie hat mir bis zum Schluss selbst vorgelebt, dass wir unser Leben leben sollten. Es genießen und feiern sollten. Und dieses unbewusste Lebensmotto von ihr hab ich mir inzwischen sogar in Form eines Tattoos verewigt: Celebrate life. Und somit trage ich sie nicht nur im Herzen, sondern auch unter meiner Haut.

    Vielleicht bin ich vom Thema abgekommen, dann tut es mir leid.

    Liebe Grüße
    Nadine

    • Gerade weil wir zusammen in einem Buch sind, hat es mich besonders getroffen mit Heidemarie Schwermer. Ich denke wie Maria: Mein Lachen wurde weitergegeben, meine Zähne, mein Witz, mein unlogisches Denken. Seit ich ein Kind habe, jetzt ein Teenie, mache ich mir da gar keine Gedanken mehr drum, ob ich was hinterlasse. Und eine kleine Frida später ist auch schon im Gespräch. Eine Krawall-Frida versteht sich. Brave Mädchen brauchen wir nicht.

      Ich finde unspektakuläre, leere Tage toll. Wie Roger Willemsen. Das hat mich auch sehr getroffen. Auch weil ich ihn in mein neues Buch einladen wollte. Ich bin so gerne allein und kenne Einsamkeit gar nicht. Für mich ist das immer so schwer nachzuvollziehen, dass sich Menschen nicht selbst genügen. Ich entertaine sie nicht gerne. Bin eher genervt wenn die ungefragt Muffins für mich backen.

      Liebe Grüße – Tanja

    • Pia

      Hallo Nadine,

      Das mit deiner Freundin tut mir leid. Komisch, es sind oft die Menschen, deren Schicksal am härtesten ist, die einem etwas über das richtige Leben beibringen können.
      Das Motto deines Tattoos finde ich genial!

      LG
      Pia

  8. Cheap Fake Oakleys Free Shipping.American famous Cheap Oakleys will launch its new high-definition polarizer (HDPolarized) products in the countrys major retail chains LensCrafters glasses since May 2010. Oakley HD polarizer.Oakley HD polarizer is the perfect combination of high-definition optical performance and high-tech polarized technology, we passed all the tests of the American National Standards Institute, provides unmatched impact protection and 100% UV protection, effective protection of the eyes, with its best optical properties to provide consumers with clearer, sharper, more realistic visual images. At the same time, its breakthrough innovative technology, also effectively protect your eyes from water, snow or reflected light affect the shiny object, it is the best choice for high-brightness, high-glare environments.Fake Oakleys HD polarizer in Oakley opinion, Oakleys Sunglasses and not just a fashion items but rather a necessity.Oakleys Free Shipping pursuit of innovation created a scientific dficulty, sculptural design and a unique style of traditional thinking challenges. Oakley brand has always continued to seek opportunities to win science and technology, art into the principles of packaging, with excellent design, Cheap Fake Oakleys Free Shipping in the world already has more than 600 patents and 800 registered trademarks and become the hottest world-class brand.Cheap Oakleys Glasses products on the concept of revolution that it is the glasses comfortable, practical, artistic fusion of one. Whether it is product design or choice of materials, have been a series of advanced scientific experiments and testing to ensure its comfort and high quality, and a high degree of integration of function and fashion.OAKLEY fashion Simply put, OAKLEY fashion innovation is fascination, is a challenge to all the rules burning passion, our enthusiasm for technological innovation interested in technically demanding and precise requirements so Cheap Fake Oakleys has a unique set of science, art , hard challenge nventional thinking from the cultural heritage, and very persistent.OAKLEY it first with the most advanced sunglasses vice prestigious series to show us this extraordinary enthusiasm. OAKLEY sunglasses are always in the field of science and technology leader, because the use of high technology to make them again and again beyond the limit, and is the worlds leading, athletes engaged in different projects trial tested under all possible imaginable scenario.

  9. Oh ich weiß nicht ob ich im Alter einsam sein werde. Kinder möchte ich nicht und bis jetzt habe ich zur Verwandschaft einen guten Kontakt. Mir ist auch nicht wichtig etwas zu hinterlassen. Ich möchte Leben, wie ich es will ohne den Druck irgendwem gerecht zu werden.

    LG

  10. Functions great in my opinion throughout VS2008. Authored some sort of C# plan that components coming from truck’s cab records along with desired to make certain the fresh document was effectively substituted.

  11. The Decline Pack synchronize would be fine. This will manage system in order to system shift concurrently. Many people look for this kind of attribute inside app-store regardless what the app is perfect for.

  12. Isn’t very dealing with apple iphone 4g. three. After you try to import pics typically the application neglect.

  13. Fran I do believe you ought to state an appropriate for you to new music the same as the directly to medical and we could almost all need that this dirty prosperous artists along with file organizations have got to source it for you to all of us. I do believe that your open public selection would certainly be essential. best of luck Henry Discover how term „fine“ will be thrown regarding? Compensation for a burning is very much known as a good plus a fine accessed through non-public business. One matter of countless drastically wrong with this particular. Typically the prize accessed next to anyone was radical involving collection. Shoplifting would certainly typically be $125. 00 if this can be known as a „fine. “ The corporation this acquired myself made a false complaint declaring My partner and i viewed right now there tv computer programming while I was obviously a paid out client. They will named it a good likewise. Even though right now there court docket complaint was obviously a scam instead of accurate, no person truly cared and i also could not can afford to fund lawsuit for a trial. The fact is falsified written facts was submitted and no a single blinked an eye fixed. Conditions just where scam will be allowed or pay out will be way out involving collection can meet up with our proper rights method for the reason that each time it happen, this method looses trustworthiness since you can learn inside the articles and reviews above this. Any time fake court docket issues are usually helped along with prizes can be extremely from collection it is guaranteed the program is not really reasonable along with equitable.

  14. Pingback: Was bleibt, wenn ein Mensch geht? – Navi nach Nirgendwo

  15. Muscolino Giovanni

    Sie sind ein Betriebsleiter, ein privater Investor oder besser eine Person, die schnelles Finanzierung in Anbetracht einer Lage benötigen. Sie, die auf der Suche nach Gelddarlehen sind. Hier eine Gelegenheit, online Geld in 48 zu leihen Stunde biete ich Ihnen ein darlehen 10.000€ zu 500.000€ bis zu 20.000.000,00€ mit einem Satz von 3% an. Hier meine E-mail:.:.:: muscolinogiovanni61@gmail.com