5 Tipps für eine minimalistische Weihnachtsdekoration

Es ist ein christlicher Brauch, oder eine Vorschrift, dass Weihnachtsschmuck erst nach Totensonntag aufgebaut werden darf. Das war dieses Jahr am 22. November. Ehrlich gesagt ist mir diese Regel total egal. Ich weiß noch nicht einmal, was es mit dem Totensonntag auf sich hat. Aber in der Woche vorm ersten Advent hole ich meine Weihnachtsdeko raus. Jaja, echte Minimalisten besitzen keine Weihnachtsdeko, ich weiß. Ist mir egal, ich steh auf Kerzen, Lichterketten und Co. Dabei ist weniger allerdings mehr. So schmückst du minimalistisch. Continue reading…

Upcycling: Maria macht neuen Schmuck aus alten Ketten

Schmuck Upcycling Ketten

Vielleicht erinnert ihr euch noch an dieses Foto. Nachdem ich es veröffentlicht hatte, schrieb mir Maria. Sie macht aus altem Schmuck neuen und fragte mich, ob ich ihr meine aussortierten Ketten schicken könnte. Ein paar Tage später zeigte sie mir, was sie aus meinen alten Schmuckstücken gemacht hatte – und ich war begeistert! Gleich zwei Ketten (die grüne mit der Feder und die braune mit dem Silberröhrchen) hat sie mir geschenkt und ich trage sie seitdem regelmäßig. Und weil ich die Idee des Schmuck-Upcyclings so genial finde, habe ich Maria gleich noch um ein Interview gebeten. Continue reading…

E-Book: 66 Upcycling-Projekte mit Papier, Pappe und Karton

K1024_CoverPapier2RahmenUpcycling? Wat? Klingt komisch, kann man ja kaum aussprechen. Hört sich auch schwierig an. Was isn‘ das überhaupt?

Eine ziemlich geniale Idee: Upcycling bedeutet die Dinge, die wir sonst wegwerfen würden (unseren Müll eben), in etwas Schönes und/oder Praktisches zu verwandeln. Basteln für Umweltbewusste, Nachhaltigkeits-Design. Continue reading…

Linktipps zum Wochenende: Bodybuilder-Ratschläge, Upcycling und Hamburg

Noch drei Stunden, dann sitze ich im Zug nach Hamburg. Morgen ist dort nämlich das Minimalismus-Treffen. Seid ihr dabei? Wer kommt? Hand hoch! Ich freue mich schon 🙂

Ihr braucht mal wieder eine ordentliche Portion Motivation? Dann lest euch diesen Text durch: „15 Dinge, die selbstbewusste Dranbleiber nicht tun“. Von Leistungssportler für Leistungssportler, deshalb auch der Satz: „Selbstbewusste Dranbleiber wollen nackt gut aussehen.“ Wer will das nicht? Aber auch wenn ihr nicht gerade für einen Marathon trainiert sind einige der Tipps wirklich gut und umsetzbar.

Lifehacks und Upcycling-Ideen, da bin ich immer für zu haben. Etwa diese.

Upcycling-Anleitung: Origami-Geldbeutel aus Papier

Papiergeldbeutel2

Origami ist der Name der alten asiatischen Kunst des Papierfaltens, die nicht nur schöne, sondern auch praktische Dinge ermöglicht. Zum Beispiel einen Upcycling-Geldbeutel aus Papier. Im Internet gibt es zahlreiche unterschiedliche Anleitungen für solche Brieftaschen. Ich stelle hier eine Version vor, die ganz ohne Schneiden oder Kleben auskommt. Ihr benötigt nur ein Din A4-Blatt und eine Plastikkarte, etwa eine Kreditkarte oder den Mitgliedsausweis der Bücherei. Continue reading…

Kostenlose Anleitungen für Upcycling-Geschenke

DiyGeschenkideen

Gestern habe ich eine Mail in meinem Postfach gefunden: Isabell fragte mich darin, ob ich nicht mal über ihre neue Homepage berichten könnte: http://www.erlebnisgeschenke.de/ideenbox/. Bei solchen Anfragen bin ich kritisch. Diese Seite gefällt mir jedoch so gut, dass ich sie euch vorstellen möchte. Dort findet ihr nämlich Upcycling-Anleitungen für Geschenke, unterteilt nach Material, Schwierigkeitsgrad und Geschlecht des Geschenke-Empfängers. Eine tolle Idee. Continue reading…

Quick&Dirty-DIY-Projekt: Jahresplaner, Kalender und Notizbuch in einem

2013 ist fast rum. Was kommt 2014? Bei mir auf jeden Fall ein neuer Kalender. Der rote Faden ist zwar schön und handschmeichelnd und schick, aber zu groß. Ich habe glaube ich in 2 Jahren nur 2 Din-A5-Hefte vollgeschrieben. Und im Kalender sah es auch ziemlich kahl aus. Was schließe ich also daraus? So viel Platz für Notizen und Termine brauche ich nicht! Also habe ich meine Bastelschere herausgekramt und mir einfach einen Kalender/Planer gebastelt. Ich zeige euch hier zwei Versionen: Einen größeren für gefragte, ständig beschäftigte Vielschreiber, und die kleinere Taschenversion zum überallmithinnehmen.

 

Großer Planer

 

Für die große Version in Din-A6 braucht ihr:
Feste Pappe (ich habe einen alten Leitz-Ordner zerschnitten)
Buchringe (gibt`s im Baumarkt bei den Schlüsselringen oder natürlich im Internet)
Ösen (muss nicht)
Washi-Tape, Stoff oder schönes Papier zum Bekleben der Hülle
Eventuell selbstklebende Folie (das Zeug, in das unsere Mütter früher unsere Mathebücher eingewickelt haben, gibt es im Schreibwarenladen)
Eventuell Leim oder Flüssigkleber
Gummiband (im Kurzwarenladen oder im Friseurbedarf, ich habe im Ramschladen mit dem großen T vier Haarbänder für 1 Euro bekommen)
Kalendereinlagen (gibt es als Download beispielsweise bei Philofaxy, bei Kalenderpedia oder im Blog von Andrea (Organisiert-leben.de), beim Drucken auf „4 Seiten auf eine Seite“ stellen, dann habt ihr die Einlagen im A6-Format. Oder einfach ausprobieren)
Locher
Tacker
Schere
Karteikarten in A6
Papier, kariert, liniert oder blanko

Los geht`s:
Die Karteikarten dienen euch beim Basteln als Muster und später als Einlage. Zuerst zeichnet ihr den Umriss der Karteikarte 2x auf den Karton. Gebt an jeder Seite einen halben Zentimeter dazu, die Hülle soll die Blätter schließlich später schützen. Dann schneidet den Karton aus. Das kann schwierig werden und erfordert Kraft, aber ihr schafft das schon.

Als nächstes verschönert ihr die Vorderseiten der Hüllen. Ich habe meine mit verschiedenen Washi-Tapes beklebt. Ihr könnt sie aber auch mit Stoff oder Papier beziehen. Die Rückseite bleibt noch frei. Dann nehmt ihr das Gummi und schneidet es so zurecht, dass es stramm, aber nicht zu fest an der Hülle anliegt. Gebt einen Zentimeter an jeder Seite zum Festtackern hinzu. Das Gummi wird auf der Innenseite der hinteren Klappe mit dem Tacker befestigt. Jetzt könnt ihr entweder die Innenseiten der Buchdecke mit Papier oder Stoff oder Folie beziehen oder ihr lasst sie so, wie sie sind (die Vorgehensweise meiner Wahl). Auch die Außenseite könnte ihr jetzt, wenn ihr wollt, mit der Folie bekleben. Zuletzt schiebt ihr die beiden Klappen in den Locher (Vorsicht! Vorher den Mittelpunkt feststellen und markieren, nicht einfach die Din-A6-Einstellung nehmen!). Die Kür: Presst in jedes Loch eine Öse hinein. Ihr könnt die Deckel auch noch mit Buchecken verschönern. Geschmackssache. Zwei Buchringe halten die Deckel zusammen und die Einlagen an Ort und Stelle.

So, das war es auch schon fast. Jetzt könnt ihr euren neuen Jahresplaner so befüllen, wie ihr es braucht. Ich habe im Kalenderbereich für jede Woche zwei Seiten gewählt, außerdem eine Jahresübersicht. Danach kommen Notizbereiche, die ich mit Washi-Tape-Flaggen unterteile. Die letzte Seite meines Planer sind zwei an drei Seiten zusammengeklebte Karteikarten, die so eine Tasche für Visitenkarten, Zettel, Briefmarken und solche Sachen ergeben.

Geht übrigens auch mit Filz.

Kleiner Planer

Version Nummer 2. Oder: Klein, aber Oho!
Ihr braucht dafür im Grund dieselben Sachen wie oben, anstatt des Gummis könnt ihr auch einen Papierclip benutzen, außerdem benötigt ihr noch durchsichtige Folie (zum Beispiel von einem alten Schnellhefter), ein hübsches Bild für das Deckblatt (Foto, Zeitungsausschnitt, meins ist eine Postkarte), Karteikarten in Din-A7 (man kann die größeren Karten auch halbieren) und eventuell Pocketmod-Einlagen (das ich auf die Dinger stehe, habe ich ja hier schon einmal beschrieben.)

Das ist jetzt wirklich ein Quick&Dirty-Projekt, also lasst uns nicht viel Zeit verschwenden:

1. Ordner-Pappe in Karteikartengröße oder etwas größer zuschneiden, aber nur ein Mal (das wird der Rücken).
2. Ränder des Rückens mit Washi-Tape abkleben (oder beziehen wie im Beispiel davor, aber hey, geflecktes Grau hat auch was).
3. Deckel (Postkarte, Bild oder was auch immer) in Karteikartengröße zuschneiden.
4. Plastikfolie in Karteikartengröße zuschneiden.
5. Mit zwei Karten eine Tasche bauen, wie oben beschrieben.
6. Stapeln: Rückenpappe, Tasche, Karteikarten, Zettel, Pocketmods, Deckel, Plastikfolie (in dieser Reihenfolge).
7. Oben links ein Loch in die Ecke stanzen.
8. Buchring durchziehen.
9. Das Päckchen unten mit einem Papierclip oder einem Gummi verschließen.
Fertig!

An beiden Versionen gefällt mir, dass sie einerseits günstig sind (100 Karteikarten für 1 Euro, günstiger geht`s doch kaum, oder man nimmt einfach normales Papier und schneidet es in Form), individuell, nachfüllbar, flexibel, man kann so einige Materialien wiederverwerten und nett sehen sie auch noch aus. Eignen sich wunderbar als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk. Ein hübsches Beispiel eines solchen Mini-Kalenders findet ihr noch hier.

So, jetzt viel Spaß beim Basteln!

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