Mein ökologischer Fußabdruck: Eine durchwachsene Bilanz

Hiermit erkläre ich das Projekt „Mein ökologischer Fußabdruck“ als beendet. Nicht, weil ich mein Ziel erreicht hätte, sondern weil sich die Messmethode als unbrauchbar herausgestellt hat.

Der Selbsttest, den ich immer wieder ausgefüllt und variiert habe, taugt dafür einfach nicht. Ich finde es super, dass es so einen Test gibt. Man findet hier tolle Anregungen, wie man persönlich nachhaltiger leben kann. Aber er ist einfach ungenau. Continue reading…

Mein ökologischer Fußabdruck: Energiesparlampen, Computerzeit und Konsumgüter

Die letzten Meter sind immer die schwersten. So ist es auch bei meinem Fußabdruck-Experiment. Es gibt nicht mehr vieles, was ich ohne große persönliche Einbußen und auf die Schnelle verändern könnte, um auf meine 2 Erden zu kommen. So langsam macht es mir auch keinen Spaß mehr, den Fragebogen immer und immer wieder mit neuen Variablen auszufüllen. Deshalb ändere ich ab heute drei Dinge auf einmal und komme damit auf 3,75 Hektar und 2,08 Erden (also eine Verbesserung im Vergleich zu letzter Woche).

TV+Notebook-Zeiten: Es geht hier um die Zeit, die der Fernseher läuft, und die Zeit, die man für private Zwecke am Notebook verbringt (also jetzt gerade nicht). Die werde ich halbieren. Dürfte nicht allzu schwer sein, ich habe nämlich gerade ein paar echt tolle Bücher aus der Bücherei geholt.

Energiesparlampen: In Zukunft werde ich mehr darauf achten, mehr Energiesparlampen einzusetzen. Es macht meiner Meinung nach jedoch wenig Sinn, jetzt alle Glühbirnen auszutauschen, obwohl sie noch funktionieren.

Konsumgüter unter 50 Euro im Monat: Das klingt erstmal einleuchtend, ich kaufe nämlich nicht mehr besonders viel ein. Vor allem nichts Unnötiges. Aber unter Konsumgüter fallen auch Freizeitaktivitäten und Hobbys (zum Glück bin ich keine Sammlerin, dann sähe die Bilanz wohl schlimmer aus). Und da komme ich in manchen Monaten schon auf mehr. Mal ins Kino, mal auf eine Party, fällt wohl auch auswärts Essen darunter? Nun ja, da kann ich bestimmt noch sparen. Ein bisschen drauf gucken, wie viel ich ausgebe, das dürfte nicht allzu schwer sein.

So, das war mein Strauß guter Vorsätze, der mich der Umweltverträglichkeit näher bringen soll. Erschwerend kam hinzu, dass ich ab und zu wieder Fleisch esse. Das hat mir die Ökobilanz wohl etwas versaut.

Wie hältst du es mit den drei Punkten? Benutzt du Energiesparlampen und wie viel Geld gibst du im Monat für Freizeitaktivitäten aus?

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Mein ökologischer Fußabdruck: It’s Teatime!

Kleiner Wasserstandsbericht (grandioses Wortspiel…. wirst du später verstehen): Ich habe meinen ökologischen Fußabdruck noch mehr verkleinert! Von 3,87 Hektar und 2,15 Erden auf 3,81 Hektar und 2,12 Erden! Wooohoooo! Bitte, nicht so viel Applaus. Ehrlich gesagt habe ich geglaubt, dass diese Änderung mehr ausmacht: Tee statt Kaffee.

Die Frage im Ökologischen-Fußabdruck-Fragebogen ist wie viele andere Fragen ziemlich schwammig formuliert. An dieser Stelle muss ich einmal sagen, dass dieser Fragebogen wirklich nicht besonders viel taugt. Die Frage lautet dort also, was ich regelmäßig trinke. Nun ja, Leitungswasser trinke ich ziemlich regelmäßig. Kaffee aber auch, jeden Morgen eine Tasse und manchmal auch nachmittags. Regelmäßig trinke ich aber auch Cola, ungefähr ein Mal im Monat. Manchmal trinke ich eine Tasse Kaffee am Tag, manchmal zwei, was also die doppelte Menge ist. Du verstehst sicher, was ich meine. Was zum Teufel meinen die mit regelmäßig? Nach den täglichen Getränken zu fragen wäre wohl sinnvoller gewesen. Nun ja, der Test bietet viele Möglichkeiten, ihn auszutricksen.

140 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee

Aber das will ich ja gar nicht. Ich möchte ja meinen ökologischen Fußabdruck auf höchstens 2 Erden bringen. Und der Kaffee, ja, der ist ein gutes Beispiel für ein Produkt, das in der Herstellung ziemlich unweltunfreundlich ist. Für die Produktion von einer Tasse Kaffee werden umgerechnet 140 Liter (virtuelles) Wasser verbraucht (Quelle), für Tee nur 30 Liter.

Außerdem ist das eine seeeeehr gute Gelegenheit, unseren umfangreichen Tee-Vorrat zu verkleinern. Auf Kaffee will und werde ich trotzdem nicht verzichten. Ganz oder gar nicht finde ich nämlich höchst bescheuert. Aber morgens Tee statt Kaffee, das bekomme ich wohl hin.

Was trinkst du morgens? Kaffee, Tee, Chai, heiße Milch mit Honig, irgendeinen Wundertrank?

Mein ökologischer Fußabdruck: Papier sparen

Papier sparen

Kleine Änderung, große Wirkung: Wenn ich Recycling-Papier statt normalem Papier verwende und das auch noch beidseitig beschrifte, schrumpft mein ökologischer Fußabdruck von 3,93 Hektar und 2,18 Erden auf 3,7 Hektar und 2,06 Erden. Allerdings ist der Test an dieser Stelle nicht wirklich exakt: Eigentlich verbrauche ich nämlich kaum neues Papier. Continue reading…

Mein ökologischer Fußabdruck: Lebensmittel aus Deutschland

Achtest du immer darauf, woher deine Lebensmittel kommen? Ok, die gewissenhaften Ökos unter euch werden jetzt etwas erstaunt die Nase rümpfen: Nur regionale Produkte zu kaufen gehört schließlich mittlerweile zum guten Ton! Ich finde das gut, und trotzdem habe ich damit bisher ziemlich geschludert. Es ist eben viel gemütlicher, im Supermarkt (ja, ich kaufe im Discounter) einfach ins Gemüseregal zu greifen und zu nehmen, worauf ich gerade Lust habe. Was natürlich ganz, ganz, gaaaanz schlecht für meinen ökologischen Fußabdruck ist. Continue reading…

Mein ökologischer Fußabdruck: Keine Werbung mehr im Briefkasten

Quelle: Joujou  / pixelio.de

Quelle: Joujou / pixelio.de

„Keine Werbung“ – das habt ihr sicherlich auch schon oft an Briefkästen gelesen. Seit über einem Jahr bekomme ich keine Tageszeitung mehr, trotzdem sammelt sich in unserem Briefkasten noch eine ganze Menge Papier, das direkt in die Mülltonne wandert. Ärgerlich, aber vermeidbar. Und auch noch gut für die Umwelt: Wenn ich keine Werbesendungen und kostenlose Anzeigenblätter mehr bekomme, sinkt mein ökologischer Fußabdruck von 4,06 Hektar und 2,26 Erden auf 3,93 Hektar und 2,18 Erden. Na, das ist doch mal ein guter Grund, sich diesen Aufkleber auszudrucken und an den Briefkasten zu kleben!

Wie es rechtlich mit Werbesendungen aussieht und wie ihr sie vermeidet, könnt ihr bei der Verbraucherzentrale nachlesen. Tragt euch am besten auch in die Robinsonliste ein, so vermeidet ihr persönlich an euch adressierte Werbung, die ihr nie erlaubt habt.

Übrigens: Unter 30 Minuten in der Woche zu duschen, ist bisher ein Klacks. Und auch die Sache mit dem Vegetarier-Sein ist gar nicht so schwer. Gut, man wird ab und zu blöde angeguckt, aber das wird man auch, wenn man die falschen Schuhe trägt. So what!

Mein ökologischer Fußabdruck: Schneller duschen

Seit einer Woche pimpe ich meine persönliche Ökobilanz. Und mache direkt mal einen richtig großen Sprung: von 5,1 Hektar und 2,83 Erden auf 4,06 Hektar und 2,26 Erden (ist in Prozent…? Ach, Wurscht!).

Yeah!

Wie ich das gemacht habe? Ganz einfach:

  1. Vegetarisch essen. Seit einer Woche, klappt ganz gut.
  2. Ökostrom: Das hatte ich beim ersten Test falsch angegeben. Darüber, dass wir Ökostrom aus Wasserkraft beziehen, hat mein Freund mich dann noch aufgeklärt. Shame on me, dass ich sowas nicht weiß! (Tipps zum Stromwechsel findet ihr hier)
  3. Schneller duschen (ab jetzt): Unter 30 Minuten werde ich in Zukunft in der Woche unter der Dusche stehen. Sind 4,29 Minuten am Tag, höchstens. Das müsste machbar sein.

Ich muss sagen, das war jetzt wirklich einfach. Bin auch ein wenig erstaunt.

P.S. Ich habe mich entschieden, 7 Tage, 7 Dinge weiterlaufen zu lassen, und zwar auf meiner Facebook-Seite und bei Twitter. So als Selbstmotivation, und weil es offenbar einige von euch wirklich interessiert, was für einen Kram ich nicht mehr brauche.

Neues Projekt: Mein ökologischer Fußabdruck

Die Ressourcen des Planeten gehen zur Neige, weil wir (die Menschen) mehr verbrauchen, als die Erde nachlegen kann. Würden die gesamte Weltbevölkerung so leben wie die Deutschen, bräuchten wir die Ressourcen von 2,6 Erden. Das war gestern eine ziemlich kleine Schlagzeile. Ehrlich gesagt: Mir macht das Angst. Eher früher oder später kollabiert hier alles und wir sehen das mit offenen Augen kommen. Allerdings glaube ich auch, dass es längst zu spät ist, um das noch abzuwenden. Was soll man als Einzelner also tun? Ich könnte mich mit einem Pappschild auf die Kölner Domplatte stellen und den Weltuntergang ankündigen. Ich könnte auch in eine Höhle ziehen und von selbst gesammelten Kräutern und Beeren leben. Oder ich sage einfach: Scheiß drauf, ich kann nix daran ändern, ich lebe einfach so weiter wie bisher! Alles doof, irgendwie. Es muss doch einen Mittelweg geben. Ein bisschen Weltrettung geht doch sicher auch ohne gleich alles aufzugeben? Continue reading…