Nur das Wichtigste dabei: Mini-Geldbeutel Space Wallet im Test

Space Wallet

Männer tragen ihren Geldbeutel in der Gesäßtasche, Frauen in der Handtasche. Irgendwie beides scheiße. Männer sitzen ständig schief, Frauen müssen immer eine Tasche mit sich herumschleppen. Vor einigen Monaten habe ich das Problem hier schon einmal angesprochen: Warum nicht einfach nur das an Karten und Geld mitnehmen, was man wirklich braucht? Ich habe es mit einer Papierklammer und mit einem Gummiband als alternativem Mini-Portemonnaie versucht, beides hat sich nicht bewährt. Dann bin ich im Internet auf die Space Wallet gestoßen und habe die Macher gefragt, ob sie mir nicht ein Probeexemplar schicken können. Und darüber, ob das was taugt, möchte ich dir heute berichten.

Dickes Gummiband hält Kreditkarten, Scheine und Münzen

Erstmal: Bis auf die Space Wallet habe ich für diesen Artikel nichts erhalten, kein Geld, keine kostenlosen Reisen, keine Wertpapiere. Es ist mein erster Produkttest, ich habe keine Ahnung, wie das geht.

Also mache ich es auf meine Art.

Zunächst, was ist die Space Wallet? Ein dickes Gummiband mit einem Lederfach. Das Gummi hält Kreditkarten (angeblich bis zu 20, so viele habe ich aber nicht), in dem Lederfach kannst du (wenige) Münzen und Scheine unterbringen. Wobei man Papiergeld auch einfach zu den Karten stecken kann.

K1024_Spacewallet2Das Design ist ganz nett, es gibt den Mini-Geldbeutel noch in vielen anderen Farben. Ich mag grün, deshalb habe ich um ein grünes Exemplar gebeten.

Das war’s eigentlich auch schon. Schön einfach, schön klein.

Zwecks Praxistests habe ich die Space Wallet jetzt seit einer Woche im Gebrauch. Du siehst auf den Bildern, wie klumpig mein eigentliches Portemonnaie ist. Das kann ich nicht so einfach in die Jackentasche stecken. Es ist auch leer ziemlich dick. Liegt also nicht am vielen Geld (schade eigentlich…).

Ich habe die Space Wallet nur mit den Karten gefüllt, dich ich wirklich regelmäßig brauche. Dazu ein bisschen Kleingeld und ein paar Scheine. Visitenkartenkarten verknicken hingegen. Es gefällt mir, dass die Space Wallet so wenig Platz bietet und mich so dazu zwingt, mich auf das Nötigste zu beschränken. In der Handtasche habe ich schon ein paar Mal danach suchen müssen. Den dicken Geldbeutel ertastet man problemlos. Sehr angenehm finde ich, dass die Space Wallet in jede Hosen- oder Jackentasche passt. Ich muss die Handtasche nicht mehr unbedingt mitnehmen.

K1024_Spacewallet4Karten sitzen ziemlich fest, was beim Bezahlen weniger komfortabel ist

Beim Bezahlen ist die Space Wallet weniger komfortabel als das alte aufklappbare Portemonnaie. Das Gummi ist doch ziemlich straff. Das hat den Vorteil, dass nichts herausfällt. Der Nachteil ist, dass man Karten aus der Mitte erst mühsam herausfummeln muss. Kleingeld bleibt fest in seinem Fach. Keine Ahnung, wie die Stiftung Warentest die Haltbarkeit eines Produktes herausfindet, aber ich habe die Space Wallet ein paar Mal vollbeladen mit Schmackes gegen die Wand geklatscht (wie man hier im Sauerland sagt): Einmal fiel eine Münze raus, der Rest saß bombenfest.

Space WalletHinter der Space Wallet steht ein kleines Startup. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe ein Herz für Startups. Besonders, wenn sie in Deutschland produzieren. Die ganze Geschichte findest du hier.

 

Fazit: Für 19 Euro und ein paar Zerquetschte eine gute Alternative zum dicken, normalen Portemonnaie. Wenn es dir wichtig ist, immer möglichst wenig mit dir herumzuschleppen, wäre die Space Wallet vielleicht eine Überlegung wert.