Quelle: yoshimasasato06230/ pixabay.com

Das Leben ist kurz

An einem normalen Tag fühle ich mich unsterblich. Doch manchmal trifft mich die Erkenntnis, dass das völliger Unsinn ist. So wie heute. Nicht, dass ich Roger Ciceros Musik besonders gemocht hätte, aber mit 45 Jahren aus dem Leben zu scheiden, und dann so plötzlich, schockt mich schon etwas. Dann frage ich mich manchmal, ob ich mein Leben so lebe, wie ich eigentlich will.

Irgendwie wünschen wir uns ja alle, dass unser Leben bedeutsam ist. Dass wir etwas hinterlassen, in den Köpfen der Menschen präsent bleiben. Dass eben etwas bleibt, wenn unser Körper irgendwo zu Staub verfällt. Früher hatten die Menschen die Hoffnung auf den Himmel oder ein anderes Jenseits. Der aufgeklärte Mensch von heute glaubt nicht mehr an solche religiösen Erfindungen und muss daher alles in diesem Leben erledigen: Müßiggang und Schlendrian ist nicht mehr, wenn man nur noch durchschnittlich 80 Jahre Zeit hat. Ziemlich ärgerlich, oder?

Was bleibt von uns?

Deshalb quält uns wohl auch diese Frage, was von uns bleibt. Vielleicht gar nichts? Continue reading…