7 Tage, 7 Dinge, Woche 60: Digitale Fotos

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Das Schöne am digitalen Fotografieren ist: Es gibt keine Grenzen! Das Fatale am digitalen Fotografieren? Es gibt keine Grenzen! Auf meiner Festplatte schlummern tausende Fotos, fürchte ich. Ich war meistens zu faul, um die schlechten zu löschen. Die vielen Bilder nehmen ja auch keinen wirklichen Platz weg, nur virtuellen.

Bilder, die Menschen zeigen, lösche ich nur ungern. Ich finde, diese Fotos, egal wie verwackelt und unscharf sie auch sind, halten einen Moment im Leben dieser Person fest. Leichter fällt mir das Löschen bei Landschaftsaufnahmen (denn, ganz ehrlich: Die selbstgemachten sehen immer scheiße aus), Testfotos („Mal sehen, was passiert, wenn ich die Belichtungszeit auf 2 Minuten einstelle!“), doppelten Bildern („Alle weiterlächeln, ich mache noch eine Aufnahme zur Sicherheit!“), Möchtegern-Kunstfotos (Socken in schwarz-weiß, der Weihnachtsbaum von unten) und Urlaubs-Beweisfotos („Guck, der Eiffelturm, ich war wirklich in Paris!“).

100 Fotos sind da schnell ausgewählt und gelöscht. So auch die vögelnden Kröten, die ihr oben seht. Das Motiv hatte ich sogar fünfmal abgelichtet.

Übrigens: Wie ihr das perfekte Urlaubsfoto macht, habe ich hier schon einmal beschrieben.

Wie macht ihr das mit euren Fotos? Was löscht ihr, was nicht?

Aufbrauchen oder wegwerfen?

Habt ihr euch beim Entrümpeln auch schon einmal vor diese Frage gestellt: „Behalte ich das jetzt, bis ich es aufgebraucht habe, oder gebe ich es weg?“ Manchmal, nein, sehr oft neigen wir Menschen ja zum Hamstern, kaufen lauter Dinge auf Vorrat. Weil sie im Angebot waren. Weil wir Angst haben, dass sie uns plötzlich ausgehen. Und dann wollen wir unseren Besitz verkleinern und stehen da wie der Ochs vorm Berge: Was tun? Continue reading…

7 Tage, 7 Dinge, Woche 59

Camera 360

Schminke kann gammelig werden. Dann riecht sie komisch. Bei Kajalstiften setzt sich so ein komischer Belag auf der Spitze ab und Nagellack wird zähflüssig. Habe ich gerade entdeckt. Lecker. Und weiß eine(r) von euch, wozu dieses Bürstchen da ist? Brauche ich alles nicht mehr, also: Weg damit!

K1024_CollageEntrümpeln

Wohin mit aussortierten Dingen?

Besitz verpflichtet. Auch dann noch, wenn man ihn loswerden will. Ich finde es wichtig, dass man mit aussortierten Gegenständen verantwortungsvoll umgeht. Das bedeutet zum Beispiel, dass man nicht achtlos Dinge wegwirft, die jemand anderes noch gebrauchen könnte. Der Mülleimer ist meist die einfachste Lösung beim Entrümpeln, aber er sollte es nicht sein. Deshalb habe ich hier ein paar Alternativen gesammelt und bewertet. Continue reading…

7 Tage, 7 Dinge, Woche 58: Ketten

Ketten

Wenn es eine Art Schmuck gibt, für dich ich mich immer wieder begeistern kann, dann sind es Halsketten. Armbänder finde ich störend, sogar auf die Uhr verzichte ich mittlerweile. Möchte ich das Haus verlassen, trage ich zwei Ringe. Es ist komisch, aber ohne diese beiden Ringe – einen dunkelbraunen Holzring aus einem Dritte-Welt-Laden und einen schlichten Silberring von meiner Mutter  – fühle ich mich unwohl. Vielleicht sind sie für mich so eine Art Panzer gegen die Außenwelt (klingt irgendwie therapierbar). Ohrringe tun weh und ich mag das Gebammelse am Kopf nicht. Aber Ketten gehen immer. Besonders die langen. Man kann daran rumspielen wenn einem langweilig ist oder man nervös ist. Sie verschönern schlicht Outfits. Bei einigen mag ich sogar, wie sie klimpern.

Die sieben Ketten, die ich diese Woche weggebe, habe ich allerdings schon seit ziemlich langer Zeit nicht mehr getragen. Manchmal muss man da einfach ehrlich zu sich selber sein: Ich finde sie noch immer hübsch, aber offenbar sind sie nicht alltagstauglich. Warum auch immer. Anstatt das lange zu ergründen, trenne ich mich jetzt einfach davon. Wenn euch eine der Ketten gefällt, mailt mir und ich schicke sie euch zu.

Wie haltet ihr es mit Schmuck? Armbanduhr, ja oder nein? Welche Stücke würdet ihr niemals weggeben?

7 Tage, 7 Dinge, Woche 57: Taschen und Tücher

Taschen Und Tücher

So wie Bücher sind Taschen und Tücher bei mir unendliche Fundgruben. Es wurde mal wieder Zeit, diese beiden ein wenig zu leeren. Außerdem trenne ich mich jetzt endlich von einer halbtransparenten Leggins mit so komischen Bändchen an den Bündchen. Nie getragen, furchtbar hässlich, ich weiß gar nicht, warum ich die noch besitze…?

Wie du dich gegen unerwünschte Geschenke wehrst

„Einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul“ – dieses Sprichwort kennst du bestimmt. Es bedeutet: Beschwer dich nicht über Geschenke. Und es wird einem schon in der Kindheit eingetrichtert. Deshalb ist es auch ziemlich schwer, diesen Gedanken abzulegen. Minimalisten wissen, dass Geschenke tückisch sind: Sie füllen unsere Wohnungen, die wir doch gerade so mühsam entrümpelt haben. Wie wehrt man sich also gegen diese milden Gaben? Continue reading…

7 Tage, 7 Dinge, Woche 55

Camera 360

Noch immer ist mein Bücherregal gut gefüllt. Ich habe mich gefragt, warum ich mich von einigen Büchern bislang nicht trennen konnte. Einige, besonders Ratgeber oder Bastelbücher, werde ich bestimmt noch einmal aufschlagen. Aber was ist mit den ganzen Romanen? Früher habe ich meine Lieblingsbücher auch ein zweites Mal gelesen. Mittlerweile tue ich da nicht mehr. Das ist also kein Grund, sie zu behalten.

Mein Trennungs-Unwille hat seine Wurzeln wohl in den vielen schönen Stunden, die mir diese Bücher beschert haben. Deshalb kann ich sie nicht weggeben. Die Bücher von Kerstin Gier zum Beispiel haben mich ziemlich oft zum Lachen gebracht.

Jetzt, wo ich die Geschichten kenne und die Bücher nur noch im Regal rumstehen, denke ich: Was für eine Verschwendung! Jemand anderes soll sie lesen und genau so viel Spaß daran haben.

Übrigens haben das Apfelmädchen und Sadfsh eine interessante Diskussion über Lieblingsbücher angestoßen. Schaut da mal rein!