Entrümpeln: Tipps für Zwischendurch und immer mal wieder

Jaja, das Kleinvieh. Macht viel Mist, ohne dass wir es merken. Der sammelt sich dann überall an und nervt. Genauso, wie sich der unnütze Kram langsam aber stetig ansammelt, kannst du ihn aber auch wieder entfernen. Es muss nicht immer die Riesen-Aufräum-Aktion am Wochenende sein. Sogar innerhalb von fünf Minuten kannst du eine ganze Menge schaffen. Hier kommen ein paar Entrümpelungs-Tipps für zwischendurch, fast immer und überall anwendbar.

Situation Nr. 1: Du wartest darauf, dass dein/e Freund/in, Mann/Frau endlich aus dem Badezimmer kommt, weil ihr gleich los wollt zum Essen/ ins Kino/ zum Fallschirmspringen. Aber wie das so ist, manche Menschen brauchen ziemlich lange, bis sie ausgehbereit sind. Bevor du dich langweilst, miste doch lieber noch ein bisschen aus.

  • Nimm dir eine Schublade vor. Schütte den gesamten Inhalt auf den Boden. Räum nur wieder ein, was du spontan noch behalten willst. Keine Gedanken wie „das könnte ich ja noch mal gebrauchen…“. Was du nie benutzt, kann weg. Pack den Müll sofort in den Mülleimer, alles andere in eine blickdichte Trödelmarkt-Kiste, die du immer parat haben solltest.
  • Er/Sie/Es ist noch immer nicht fertig! Himmelherrgottnochmal! Dann hast du ja noch Zeit für dieses eine Regalfach, das dir schon seit Wochen auf den Keks geht. Geh so vor wie bei der Schublade: Alles raus, wieder rein darf nur, was nützlich oder schön ist oder innerhalb der letzten 12 Monate benutzt wurde.

Situation Nr. 2: Ihr sitzt endlich im Auto/ in der Bahn/ im Leichtflugzeug. Die Fahrt/der Flug dauert allerdings eine halbe Stunde. Super, dann kannst du ja noch Folgendes erledigen:

  • Entrümpele deine Taschen. Hosentaschen, Handtaschen, Jackentaschen. Das Vorgehen ist dasselbe wie oben. Allerdings solltest du dich darauf konzentrieren, so viel wie möglich wegzuwerfen. Weil, sonst schleppst du es ja nur weiter mit dir rum.
  • Schau dir dein Portemonnaie an: Brauchst du die ganzen Mitglieds- und Rabattkarten wirklich noch? Welche davon musst du immer dabei haben, welche kannst du eigentlich auch zuhause lassen? Stecke alle überflüssigen Karten in ein Fach und denk daran, sie zu entsorgen oder einen anderen Platz für sie zu finden, sobald du wieder daheim bist. Sehr gerne sammelt man im Geldbeutel auch Quittungen. Diejenigen, die du beispielsweise für die Steuer noch brauchst, behältst du und packst sie zuhause weg. Die anderen wirfst du weg. Wohin? Entweder besorgst du dir eine kleine Tüte und wirfst diese weg, wenn ihr an euren Ziel angekommen seid. Die meisten Autos/Bahnen/Flugzeuge haben aber auch sehr breite Ritzen zwischen den Sitzen…
  • Das Handschuhfach im Auto: Auch so eine Mülldeponie. Wenn du dich als Mitfahrer langweilst, dann entrümpele es doch mal eben.

Situation Nr. 3: Angekommen! Juhuuuu! Doch dann ist noch kein Tisch frei/ der Film fängt erst in einer Viertelstunde an/ der Pilot findet deinen Fallschirm nicht. Ärgerlich. Noch mehr Wartezeit.

  • Nimm dir deinen Kalender oder dein Notizbuch vor, sofern du so etwas besitzt, und geh die einzelnen Einträge durch. Welche Sachen müssen noch erledigt werden? Welche Informationen musst du noch übertragen? Wann war der Zahnarzttermin nächste Woche nochmal genau? Streiche, was erledigt ist. Wirf Notizzettel weg, die du nicht mehr brauchst, gerne auch Kalendereinlagen aus der Vergangenheit. Ist doch alles Schnee von gestern!
  • Das Smartphone ist (ebenso wie Tablets und Computer) ein Stiefkind unter den Sorgenkindern. Also den Entrümpelungssorgenkindern. Na, egal, man vergisst halt schnell, dass sich hier auch viel Müll anhäuft. In Form von ungenutzten Apps und Dateien nämlich. Unter dem Menüpunkt Einstellungen kann man Apps schnell deinstallieren. Bei den Dateien sind Fotos die größten Speicherplatzfresser, vor allem, weil man die meisten Motive mindestens zwei Mal ablichtet. Nur, um sicherzugehen. Und weil’s beim ersten Mal nicht perfekt war.

Situation Nr. 4: Ihr sitzt am Tisch/ im Kinosessel/ hängt am Fallschirm und du langweilst dich. Und zum Entrümpeln hast du auch nichts mehr! Doch, deinen Kopf! Was sich da alles ansammelt: Ideen, Sorgen, Pläne, Erinnerungen, Gewissensbisse, Tagträume… Lass all das einfach mal bewusst los. Grübeln kannst du auch später noch. Wie das geht? Konzentriere dich auf deinen Atem. Wenn das nichts für dich ist, dann konzentriere dich auf das Geblubber deines Gegenübers, die schlechte Synchronisation der Schauspieler oder das Geräusch, das deine im Wind schlackernden Wangen machen.

Hast du noch mehr Tipps, welche Bereiche man schnell mal zwischendurch entrümpeln kann?

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