MalMini im Minimalismus Podcast

Ich weiß ja nicht, ob ihr es schon wusstet, aber Michael von Minimalismus-Leben.de und Daniel von Schlichtheit.com haben mich zum offiziellen Gespräch gebeten und das Ganze aufgezeichnet. Hören könnt ihr das Ergebnis auf minimalismus-podcast.de.

Vor dem Gespräch war ich zugegebenermaßen ziemlich aufgeregt. Als Journalistin stelle eigentlich ich die Fragen. Und dann noch diese Technik! Dass meine Stimme so verschrabbelt klingt, liegt an meinem Laptop. Man kann da nämlich kein Mikrofon anschließen. Gerade habe ich zum ersten Mal reingehört. Ich kannte den Inhalt ja schon und dass Michael und Daniel das perfekt zusammenschneiden wusste ich vorher schon. Außerdem höre ich total ungerne meine aufgenommene Stimme. Vielleicht geht es euch ja auch so?

Jetzt bin ich ziemlich gespannt, was ihr zu dem Podcast sagt. Achso, ihr könnt ihn übrigens hier hören.

MalMini jetzt auch auf Facebook

Ab heute, also genau ab jetzt, hat MalMini eine eigene Facebook-Seite. Dort findet ihr nicht nur neue Blogposts, sondern auch andere interessante Links, über die ich stolpere. Natürlich freue ich mich über jeden Kommentar und jede Diskussion (und jeden Like und jeden geteilten Artikel).

Und weil ich schon mal dabei war, habe ich mir auch gleich ein Logo zugelegt. Was haltet ihr davon?

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Liebster Award – Discover new blogs

LiebsterAward

 

Mark Ritter von www.ganzeinfachleben.wordpress.com hat  mich nominiert. Und so lauten die Regeln.

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat!
  • Beantworte die von ihr gestellten 11 Fragen!
  • Suche dir 11 Leute mit entdeckenswerten Blogs, die unter 200 Follower haben, nominiere sie und informiert sie darüber!
  • überlege dir selbst 11 Fragen für die neu nominierten Personen!

Das wollte Mark wissen:

1. Was hat sich bei dir verändert, seitdem du deinen Blog schreibst?
Ich bin disziplinierter geworden. Der Blog ist für mich wie ein Haustier: Man muss sich regelmäßig um ihn kümmern, sonst vegetiert er dahin und stirbt. Außerdem macht es total viel Spaß, über die Dinge zu schreiben, die mich interessieren und mir auf der Seele brennen. Das kannte ich vorher nicht. Im Lokaljournalismus muss man ja Interesse für gewisse Themen entwickeln, obwohl sie einem eigentlich piepegal sind. Und natürlich bin ich total stolz, dass es Menschen gibt, die meine geistigen Ergüsse lesen.

2. Gibt es Menschen in deinem nahen Umfeld, die gar nicht wissen, dass du einen Blog hast?
Unsere Vermieter. Die sind in den 60ern und freunden sich gerade mit Emails, Ebay und Online-Banking an. Bis ich ihnen erkläre, was ein Blog ist, warte ich lieber noch ein bisschen.

3. Könntest du dir etwas vorstellen, das dich dazu bringen würde, deinen Blog einzustellen?
Eine schwere Krankheit vielleicht (will ich natürlich nicht hoffen). Wenn mir auf einmal alle meine Leser weglaufen würden, gäbe es natürlich auch keinen Grund mehr, weiter zu bloggen. Nur für sich selbst zu schreiben ist irgendwie öde. Deshalb schaffe ich es auch nie, ein Tagebuch zu führen, obwohl ich mir das immer wieder fest vornehme.

4. Auf welche deiner Leistungen bist du besonders stolz?
Meine Ebooks. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Buch schreiben würde. Dann war es aber doch einfacher, als ich immer dachte. Ok, Sachtexte sind nicht gerade Kunst und Ebooks kann jeder verlegen, aber trotzdem. Einen Roman schreibe ich auch noch, ganz bestimmt.

5. Könntest du dir vorstellen ein Fernsehteam zu empfangen, das über deinen Blog und die Person dahinter berichten möchte?
Puh, dann müsste ich aber noch kräftig aufräumen, sonst nehmen die mir das mit dem Minimalismus nicht ab 😉

6. Was muss ein Blog haben, damit du nicht müde wirst ihn zu lesen?
Die Person dahinter muss authentisch sein. Authentisch ist so ein abgelutschtes Wort. Ich meine, sie oder er sollte etwas von sich preisgeben. Nicht alles. Ich möchte nicht wissen, welche Verdauungsprobleme jemand hat. Außerdem mag ich mutige Autoren, die keine Angst davor haben, mit ihren Texten anzuecken. Und zuletzt sollte ein guter Blog immer einen praktischen Mehrwert besitzen: Sei es eine Strickanleitung für Socken oder eine Sammlung von hilfreichen Links. Wenn jemand etwas besonderes kann, sollte er das der Welt ruhig mitteilen.

7. Könntest du dir vorstellen auch einen Youtube oder anderen Video-Kanal zu führen?
Im Moment nicht. Ich habe zwar kein Problem damit, vor vielen Leuten zu reden, aber ich sehe mich danach nicht gerne selber auf Video. Mein erstes und bisher einziges Mal vor der Kamera finde ich noch immer gruselig.

8. Hattest du schon negative Erlebnisse mit deinem Blog und wenn ja, welche?
Auf dem Blog direkt noch nicht. Es gab noch keine fiesen Kommentare oder ähnliches. Aber im Real Life schon mal. Es gibt immer Leute, die doof fragen: „Du lebst jetzt minimalistisch? Häh? Aber man muss doch was kaufen, sonst schadet man der Wirtschaft! Wenn alle so denken würden wie du…“ Blablabla…

9. Gibt es ein konkretes Ziel, auf das du hinarbeitest?
Besser werden. Von dem leben können, was ich gerne tue. Spaß haben. Vielleicht sogar der Welt etwas hinterlassen. Was, weiß ich aber noch nicht.

10. Hast du Grundsätze, nach denen du handelst?
Ich versuche Menschen möglichst ohne Vorurteile zu begegnen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Gründe, warum er etwas tut oder bleiben lässt. Niemand ist besser oder schlechter. Schubladendenken finde ich furchtbar. Klischees können witzig sein, man kann mit ihnen spielen, aber man darf sie nie ernst nehmen.

11. Was treibt dich an?
Morgens meistens Kaffee.

Ich nominiere (obwohl ich echt nicht weiß, wie viele Follower jeder dieser Blogs hat. Sollte ich mich grob verschätzt haben, bitte ich schon jetzt um Verzeihung):

http://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/

http://kunterbunt11.wordpress.com/

http://www.minimalistisch-leben.de/

http://minimalismusundmehr.wordpress.com/

http://www.schwingelschwingeldingdong.com/

http://langsamerleben.wordpress.com/

http://einfachweniger.net/

http://schildmaid.net/

http://www.einfachbewusst.de/

http://organisiert-leben.de/

http://fliederwind.blogspot.de/

Und das sind meine Fragen:

1. Welchen Blogger würdest du gerne mal persönlich treffen?
2. Gibt es ein Wort,  das man niemals in deinem Blog finden wird?
3. Welches ist dein Lieblingstext in deinem Blog und warum?
4. Wann schreibst du deine Blogposts am liebsten?
5. Was fehlt der deutschen Bloggerszene?
6. Wie oft überarbeitest du einen Post, bevor du auf „Veröffentlichen“ klickst?
7. Wie oft checkst du deine Besucherstatistiken?
8. Wie persönlich darf ein Blog deiner Meinung nach sein?
9. Welche Namen für deinen Blog hattest du dir noch überlegt?
10. Welche Farbe haben deine Socken gerade und was hältst du von dieser Frage?
11. Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten?