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12 Bücher, die mein Leben verändert haben

Es gibt Bücher, die mich dazu gebracht haben, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein paar davon möchte ich dir heute vorstellen. Übrigens ist die Idee für diesen Artikel nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem von Mischa von Adios-Angst. Hier findest du seine sehr lesenswerte Bücherauswahl.

 

1. „Simplify your Life“ von Werner Tiki Küstenmacher

Einfach ist immer besser. Dieser Gedanke kam mir erstmals beim Lesen dieses Buches. Man muss sich das Leben gar nicht so schwer machen. Ballast abwerfen befreit. Ich glaube kein Buch hat sich so nachhaltig auf mein Denken ausgewirkt, wie dieses.

 

 

2. „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ von Timothy Ferriss

Als ich ins Vollzeit-Arbeitsleben startete, war ich noch fest davon überzeugt, dass es in einer 40-Stunden+-Arbeitswoche mit Festanstellung enden würde. Der Gedanke, dass Geld verdienen und Arbeitszeit nicht zwangsläufig zusammenhängen müssen, war eine echte Offenbahrung für mich. Einige Techniken in dem Buch sind mittlerweile vielleicht veraltet, aber die Grundidee ist aktueller denn je.

 

3. „Die Päpstin“ von Donna W. Cross

Ich glaube ich habe das Buch zum ersten Mal mit 15 gelesen. Historische Romane fand ic schon immer klasse. Noch mehr, wenn sie auf wahren Geschichten beruhen. Dieses Buch hat so einiges vereint, was ich damals schon angezweifelt habe: Warum wird ein Unterschied zwischen Männern und Frauen gemacht? Warum denkt die katholische Kirche, sie darf ihre eigenen Regeln machen? Und warum nehmen wir das alle einfach hin?

 

 

4. „Solopreneur“ von Ehrenfried Conta Gromberg und Brigitte Conta Gromberg 

Als Selbstständiger ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitern zu führen, ist nicht zwangsläufig die beste Option. Ich habe in den vergangenen Jahren gemerkt, dass ich alleine besser klar komme. Da fand ich es natürlich toll, dass mal endlich jemand einen Namen dafür fand und auch noch erklären konnte, woran da liegt.

 

 

5. „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“ und „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ von Barbara Sher

Was kann ich und was will ich? Ich glaube, diese Frage stellen sich heute viele Menschen. Wir haben ja auch so eine riesige Auswahl, da fällt es schwer, sich festzulegen. Barbara Sher hat ein interessantes Konzept vorgelegt. Eine Zeit lang dachte ich, ich wäre vielleicht ein Scanner, und fand es ganz angenehm, dass ich damit nicht alleine war. Mittlerweile glaube ich einfach, ich hatte noch nicht das Richtige für mich gefunden. Ob es Scanner wirklich gibt? Ich denke, dieses ständige Wechseln von Interessen liegt auch in unserer schnelllebigen, informationsüberfluteten Umwelt begründet. Trotzdem haben mich Shers Bücher sehr zum Nachdenken gebracht.

 

 

6. „The One Thing“ von Gary Keller

Das komplett entgegengesetzte Konzept zu Sher: Konzentriere dich voll auf eine Sache, dann wird das auch was. Wusste ich ja irgendwie schon immer. Dieses Buch erklärt, woran es liegt und wie man das schafft.

 

 

 

7. „Heftromane schreiben und veröffentlichen“ von Anna Basener

Jetzt fragst du dich bestimmt, was dieses Buch hier soll. Der Titel klingt zugegebenermaßen sehr öde und Heftromane sind jetzt auch nichts, womit man sich als Leser oder Autor gerne schmückt. Das Buch ist meiner Meinung nach trotzdem ein Muss für alle, die auch nur im Entferntesten daran denken, irgendwann mal einen Roman zu schreiben. Denn es zerpflückt diese Vorstellung vom Autor als Genie oder Naturtalent. Man muss auch nicht auf den Kuss der Muße warten, um beginnen zu können. Schreiben ist Handwerk und Arbeit und vielleicht ein wenig Talent. Alles Dinge, die man lernen, tun und entdecken kann.

 

 

8. „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ von Helen Fielding

Oh Mann, was habe ich gelacht! Beim Buch und beim Film! Was ich aus diesem Buch gelernt habe: Nimm dich selber nicht so ernst. Und: Steh zu deinen Macken.

 

 

 

9. „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson 

Habe ich erst vor Kurzem gelesen. Eigentlich hätte ich gedacht, ich wäre kein Sci-Fi-Leser, aber mittlerweile glaube ich, dass ich mich für jede gute Geschichte begeistern kann. Diese spielt im Weltall und ist echt gruselig. Denn sie fragt: Gibt es außerirdisches Leben? Und hat dazu noch eine gute Erklärung. Das Buch hat mich so ein bisschen in diese Helikopter-Perspektive gebracht. Vielleicht kennst du das ja: Als ob du abhebst und deine Welt und deine Probleme von oben betrachtest und auf einmal sind alle die ärgerlichen Kleinigkeiten total unwichtig. So war das. Nur dass es kein Helikopter, sondern ein Raumschiff mit Super-Antriebskräften war.

 

 

10. “ Handbuch des Kriegers des Lichts“ von Paulo Coelho

Auch so ein Buch aus meiner Jugend, das ich bis jetzt behalten habe. Heute sind mir die Anekdoten und Ratschläge in diesem Buch größtenteils zu esoterisch, aber damals haben sie mich echt beeindruckt.

 

 

 

11. „Die 7 Geheimnisse der Schildkröte. Den Alltag entschleunigen, das Leben entdecken“ von Aljoscha Long und Ronald Schweppe

Ein Buch voller Weisheiten und schöner Geschichten. Ich blättere immer mal wieder darin, wenn mir alles zu viel wird.

 

 

12. „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari 

Evolutionsbiologie, Psychologie, Geschichte – der Autor betrachtet die Geschichte der Menschheit nicht nur aus einem einzigen Blickwinkel, sondern fügt viele zusammen. Warum sind wir, wie wir sind? Ein super spannendes Buch und ein Augenöffner.

 

 

 

Welche Bücher haben dein Leben verändert? Schreib sie in die Kommentare! Ich bin ja immer auf der Suche nach neuem, gutem Lesestoff 😉

 

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21 Kommentare

  1. Die Päpste liebte ich auch. Die 4-Stunden Woche hat mein Denken ebenso beeinflusst. Lieber weniger gut bezahlte Aufträge als viele schlechte. Die Min-Max-Methode von Prior hat mich beeindruckt.

  2. Hallo Pia!

    Das simplify your life-Konzept hat definitiv bei mir auch sehr viel verändert. Aber das ist dann ja auch wirklich ein Renner geworden!

    Danke für die tolle Liste! Ich kenne gar nicht alle Bücher…

    lg
    Maria

  3. Zora minimiert

    Ich glaube, in Who’s that girl von Alexandra Potter stellt die Protagonistin fest, dass ihre Beine nicht so dick sind wie angenommen und sie Minis tragen sollte, so lange es gesellschaftlich akzeptabel ist. Das und mein 30. Geburtstag waren dann tatsächlich Auslöser für mehr Minis, aber vor allem Anstoss für Soloreisen. Denn irgendwann lassen sich Wünsche nicht mehr so leicht aufschieben und dieses Irgendwann dürfte schneller kommen als man denkt.

    Terence McKenna (Food of Gods) und Jeremy Narby haben mir Hoffnung gemacht, dass die Verbindung zwischen Ratio und Intituition möglich ist und bewusstes(!) Switchen zwischen den Bewusstseinszuständen tatsächlich das Ziel sein sollte, wenn man damit experimentiert.

  4. Laura

    Das Buch “ DerBuddha, Geoff und ich“ hat sehr vieles in meinem Leben bewegt

  5. Tamara

    Danke für die Inspirationen! 🙂 Dann werde ich mal gucken, was es davon in der öffentlichen Bibiothek gibt.

  6. Danke für deine Liste, sehr interessant. Das Cover von „Heftromane schreiben“ ist ja schon ein Highlight für sich, aber wie du es beschreibst, klingt es wirklich gut. Werde ich mir mal besorgen. Grüße, Christina

    • Pia

      Hallo… äh, ich nenn dich jetzt mal nicht Mama, das klingt komisch,

      Also nur Hallo,
      Jepp, das Cover ist sowas von altbacken. Ich frage mich noch immer, wo man heute noch so eine Schreibmaschine herbekommt 😉

      LG
      Pia

  7. Diana

    „Die Päpstin“ habe ich noch nicht gelesen, aber Deiner Kritik kann ich mich voll anschließen. Bin ursprünglich katholisch getauft, habe aber vor einigen Jahren konvertiert. Die Protestanten haben auch Pfarrerinnen, gut so! Was sollte ich in diesem reinen katholischen Männerclub suchen?

    • Pia

      Naja, katholische Frauen dürfen ja noch immer die Kirche aufräumen. Oder Kuchen backen fürs Pfarrfest. Und Messdienerin werden geht auch (war ich sogar mal selber).

  8. Kühnle, Sonja

    Hallo 🙂

    Die Bücher „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch haben mein Bewusstsein sehr erweitert. Aber auch von Eckhart Tolle „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart.
    Dann finde ich die Romane von Jojo Moyes super: Ein ganzes halbes Jahr, aber auch die anderen.

    LG
    Sonja

    • Pia

      Hallo Sonja,

      Danke für die Tipps!
      In „Jetzt!“ habe ich auch mal reingelesen, aber ich fand den Autor dann doch ziemlich großspurig und viel zu plakativ und insgesamt unsympathisch. Hab aber schon von einigen gehört, die seine Bücher ziemlich gut finden.
      Und bei „Ein ganzes halbes Jahr“ habe ich ungefähr ab der Hälfte nur noch geheult. Super!

      LG
      Pia

  9. Klaus

    Hallo Pia,
    zur Zeit beeindrucken mich am meisten die Bücher von Subina Giuletti – http://goo.gl/b71UeX
    Sie schreibt mit einer für mich völlig unbekannten Tiefe und vermittelt neben turbulenten spannenden Geschichten auch eine enorme Weisheit.

    Darüber hinaus natürlich Bücher wie Simplify your Life,
    Walden. Ein Leben mit der Natur von Henry David Thoreau
    „Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann: Bericht über ein einfaches Leben von Anne Donath“
    Frei sein, wo immer du bist von Thich-Nhat-Hanh *(gibt es auch als Hörbuch bei youtube)

    Der Elefant, der das Glück vergaß: Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden,
    Im stillen Meer des Glücks: Handbuch der buddhistischen Meditation – beide von Ajahn Brahm

    Darüber hinaus liebe ich Bücher und Blogs die man zusammenfassen kann unter dem Satz:
    „Wie haben es die Leute eigentlich früher ohne den ganzen Schnickschnack gemacht“

    Deine Liste ist auch recht interessant. Da werde ich mir noch was raus picken 😉

    Gruß Klaus

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  15. Heiko

    Hallo Pia,
    ich kann nur „Into the Wild“ empfehlen. Mich würde interessieren, was Du übber diesen jungen Mann denkst, der all sein Geld verschenkt hat, den rest verbrannt und dann in die Wildniss zog um sich selbst zu finden. Der Film hierzu, sowie das Buch der Schwester des Aussteigers ist ebenfalls total toll. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!!!! Liebe Grüße Heiko

  16. Vielen Dank für die tollen Buch-Tipps. Viele davon kannte ich noch nicht und habe ich gleich mal auf meine Lese-Liste gesetzt :-). Ich habe auf meinem Blog auch kürzlich einige Bücher vorgestellt, die mich inspiriert und zum Nachdenken angeregt haben. Das Buch „Die 7 Geheimnisse der Schildkröte ist auch dabei“ ;-). Freue mich, wenn ich den ein oder anderen mit den Buchtipps eine Freude machen kann. Liebe Grüße

  17. Muscolino Giovanni

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